Rayman-Schöpfer: “Mir gefallen Mario-Spiele nicht wirklich”

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In einem Interview mit Gamasutra hat sich Michel Ancel, Schöpfer von Rayman, wenig begeistert über Nintendos Mario geäußert. “Ehrlich gesagt mag ich keine Mario-Spiele”, erklärt er.

Zunächst wird  Ancel darauf angesprochen, dass er manchmal als französischer Miyamoto bezeichnet werde, worauf er erwidert, dass dies einerseits eine große Ehre sei, sie beide seiner Meinung nach jedoch völlig unterschiedliche Design-Schwerpunkte hätten. “Ich möchte künstlerische Elemente in meine Spiele einfließen lassen, wie etwa die Erzählweise, Kunst oder Musik”, sagt er. Er selbst möge Mario-Spiele nicht, da es nicht seine Welt sei, Gegner zu schlagen oder durch die Luft zu segeln.

Ihm gefielen hingegen Spiele wie Ghosts n’ Goblins, Heart of Darkness oder Another World. Diese legten den Fokus stärker auf erzählerische Aspekte. Er finde Marios Steuerung zwar sehr interessant, mehr aber auch nicht.

Monster Hunter Portable 3rd räumt bei den PlayStation Awards ab

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Einen vierfachen Platin-Award gewann Monster Hunter Portable 3rd für die PSP bei den gestrigen PlayStation Awards. Die Auszeichnungen werden anhand japanischer Verkaufszahlen vergeben, was in diesem Fall vier Millionen Yen von Sony in die Kassen des Entwicklerteams fließen lässt.

Mit dem Gold-Award für 500.000 verkaufte Einheiten wurden Final Fantasy Type-0, Winning Eleven 2011, Gran Turismo 5, Dynasty Warriors 7, Monster Hunter Portable 3rd HD und Tales of Xillia ausgezeichnet. Die User’s Choice Awards gingen an Monster Hunter Portable 3rd, Black Ops, Gran Turismo 5, Catherine, Dynasty Warriors 6, Modern Warfare 2 und Dark Souls – die exakte Liste gibt es auch hier zu sehen.

Neben der Dragon Quest-Serie gilt vor allem der (Exklusiv-)Zugriff auf Monster Hunter-Spiele als Quasi-Erfolgsgarant für eine Konsole in Japan. Nicht zuletzt deshalb werden Nintendos Wii U (Dragon Quest X) und dem 3DS (Monster Hunter) diesbezüglich große Chancen eingeräumt.

Ob wir allerdings den wohl letzten PSP-Ableger von Monster Hunter noch im Westen erleben dürfen, erscheint fraglich – weder Sony noch Capcom machen bislang Anstalten, Portable 3rd in die USA oder gar nach Europa zu bringen…

Eiji Aonuma: “Ich mache mein eigenes Ding”

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Eiji Aonuma gibt im Interview mit Game Informer zu Protokoll, dass er zwar nicht von Anfang an bei The Legend of Zelda dabei war, aber schon einen weiten Weg mit der Serie geganen ist. Mittlerweile könne er sie objektiv einschätzen und sehe Kleinigkeiten und individuelle Elemente, die geändert werden könnten.

“Im Laufe der Zeit – besonders in den letzten fünf Jahren – habe ich viel daran gedacht, wie ich die Serie verändern und in Zukunft zu meiner machen kann. Als mir Miyamoto-san die Verantwortung übertragen hat, da wusste ich, was zu tun ist.”

Einer von Aonumas Verbessungsvorschlägen war es, Link eine Stimme zumindest für Gefühlsregungen zu verpassen (ansonsten kennen wir ihn ja nur schweigend) und die orchestrale Untermalung für Skyward Sword. “Wir suchen stetig nach Möglichkeiten, wie wir die Serie weiterentwickeln können. Wir sind noch nicht ganz sicher, ob wir die richtige Balance mit einer Vollsynchronisation finden würden, aber wir werden sehen“, so Aonuma weiter.

Ist Fallout: New Vegas schuld am Ruckel-Bug beim PS3-Skyrim?

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Bereits kurz nach der Veröffentlichung von The Elder Scrolls V: Skyrim tauchten zahlreiche Berichte von Spielern auf, die sich trotz eines Day-One-Patches von Obsidian über zahlreiche Bugs beschwerten. Der Ärgerlichste der PS3-Version war wohl der sogenannte “Stutter-Bug”, der das Rollenspiel bei zunehmender Dauer und daraus resultierendem größer werdendem Spielstand immer langsamer und träger machte. Eigentlich sollte das jüngste Update Abhilfe schaffen, aber das gelang nur begrenzt.

Josh Sawyer, seinerzeit Director von Fallout: New Vegas und Mitarbeiter bei Obsidian, hat nun in einem Formspring Q&A (Neusprech für ‘Internet-Fragestunde’) Parallelen zu dem von ihm mitentwickelten Spiel gezogen. “Es ist ein grundsätzliches Problem der Engine, welche sich bei der PS3 nicht richtig mit der Speicherkapazität verträgt”, erklärt er. Konkret speichert die PS3 unnötige Daten, etwa nachgeladene Texturen, und lädt diese bei jeder Gelegenheit neu nach.

Seiner Erfahrung nach gebe es dafür keine einfache Lösung, da es ein grundsätzliches Problem der Konsole sei. “Wir sprechen darüber, wie die Engine Sachen abspeichert und sie im Laufe des Spiels nachlädt”, sagt Sawyer. Sein Team habe zum vollständigen Verständnis von besagter Technik im Vorfeld der Entwicklung von Fallout: New Vegas rund 18 Monate benötigt.

Eigentlich soll ja Skyrim laut Bethesda von Grund auf neu entwickelt worden sein, aber das hatte wohl eh keiner wirklich so geglaubt – das aber so kapitale Probleme wieder auftreten können, ist schon nochmal eine andere Hausnummer.

The Silent Comedy: Indie Folk Rock für Dark Souls

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“Oh my God, please help me”, beginnt ihr Song “Bartholomew” im Trailer für Dark Souls – das passt, dürfte das doch schon so mancher, der die Welt von Dark Souls betreten hat, ausgeschrien haben…

Ob es dieser Vers war, der Publisher Namco-Bandai dazu bewogen hat, die Band aus San Diego für die Trailer von Dark Souls zu engagieren? Ungewöhnlich war es schon, eine Indepedent Folk Rock-Band für das Hardcore-Spiel zu wählen, noch dazu eine relativ unbekannte. Für Spiele in mittelalterlichen Settings bekommt man ja meist Carmina-Burana-ähnliche Orchesterwerke oder, quasi als Gegenstück dazu, auch gerne schwermetallische Klänge geboten. Sänger und Bassist Joshua Zimmerman erzählte jetzt VG 247, dass auch er überrascht war – aber sich auch geehrt fühlte:

“Namco Bandai ist damit wirklich ein Risiko eingegangen, Indie-Rock Musik für den Trailer eines finsteren Mittelalter-Spiels wie Dark Souls auszuwählen. Wir denken, die Musik trifft genau die Stimmung des Spiels, insofern macht es für uns vollkommen Sinn.”

“Bartholomew” war übrigens nicht die erste Wahl von Namco: Favorisiert hatte man zuerst “All Saints Day”. Hier sind nochmal beide Trailer zu sehen – und zu hören.

Cliff B. enthüllt neuen Epic-Games-Titel bei den Video Game Awards

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Am Samstag verleiht der amerikanische TV-Sender Spike ein weiteres Mal seine Video Game Awards, im Rahmen der Übertragung dürfen wir wie gehabt eine Reihe neuer Spieleankündigungen erwarten. Dazu gesellt sich nun auch Epic Games, deren Vorzeige-Lautsprecher Cliff Bleszinski in einem Teaser-Video (siehe unten) verspricht, dass sie uns ein “ganz neues und frisches Erlebnis” bringen werden… mehr lässt er nicht raus, nur dass das Hauptstudio in North Carolina dran arbeitet (kein Wunder, schließlich sind sie mit Gears of War ja vorerst fertig).

Dann lassen wir uns mal überraschen… solange wir nicht Marcus Fenix durch lustige Kinect-Geschicklichkeitstests hetzen müssen, sind wir für (fast) alle Ideen zu haben.

Sony will mit der PS3 nächstes Jahr Casual-Käufer locken

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Frisch ans Werk: Kaum als neuer Boss von Sony Computer Entertainment Europe im Amt, kündigt Jim Ryan im OPM UK auch schon die Fokussierung der PS3 auf eine neue Zielgruppe an. Oder mit anderen Worten: Es sollen nun verstärkt jüngere Spieler und Familien angesprochen werden. Aus den Fehlern Nintendos beim Wii will man allerdings gelernt haben, denn die Core-Gamer sollen nicht darunter leiden.

“Sie werden sehen, dass wir den Fokus der Konsole auf eine etwas jüngere Zielgruppe richten, also eher das Familiensegment. Der Core-Gamer wird davon aber nicht beeinträchtigt”, wird Ryan zitiert. Mit Grund für diesen Schritt sind die jüngsten Preissenkungen seit der gamescom.

Ryan merkt zudem an, dass das ganz große Geschäft auf PSone und PS2  bei noch niedrigeren Preispunkten wie gegenwärtig der PS3 anlief, deshalb sei hier noch jede Menge Potenzial vorhanden. Ob man das unbedingt durch haufenweise uninspirierte Move-Titel ausschöpfen wird,mögen wir allerdings bezweifeln – und Core-Spieler freuen sich so oder so nicht drüber, das zeigt auch das Beispiel von Xbox 360 und Kinect.

GamePro USA: Actionfiguren der Videospiel-Journalisten

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Anfang Dezember kam das Aus: Respektable 22 Jahre, wie wir hier berichteten, konnte sich das US-amerikanische Videospiel-Magazin GamePro am Markt halten, bevor es wegen zu geringer Anzeigenerlöse eingestellt wurde.

Ebenfalls Respekt verlangt auch das folgende Kuriosum: Zwischen 2002 und 2003 arbeitete die GamePro mit dem Spielwarenhersteller Joyride zusammen. Das Joint-Venture brachte diverse Action-Figuren von Videospiel-Heroen wie Sonic oder Link heraus – und “krönte” das Ganze, indem man auch GamePro-Redakteuren die für diesen Berufszweig höchst seltene Gunst erwies, sie in Form von Action-Figuren quasi unsterblich zu machen.

Freilich wurde nicht die ganze Redaktion bedacht: Nur die “großen” Namen wie Miss Spell, Dan Elektro (Dan Amrich, jetzt bei Achtivision), Major Mike (Mike Wigand) und Dr. Zombie (Francis Mao, jetzt bei Capcom) wurden in Plastik verewigt – übrigens nicht mit deren “echtem” Antlitz, stattdessen wurden ihre Avatare in Form gegossen. Letztere hatte man sich übrigens erdacht, um zu kaschieren, dass die Zeitschrift über relativ wenige Autoren verfügte. Die Auflage lag bei stattliche 2.500 Exemplaren – pro Redakteur. Bei eBay sind diese immer noch erhältlich, teilweise zu stattliche Preisen.

Falls jetzt ein Hersteller gerne die Idee aufgreifen will: Eine MAil an die Redaktion genügt, sofern das Angebot hoch genug ist…

Uncharted: 13 Millionen verkaufte Exemplare

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Wie Asad Quizilbash,  Product Marketing Manager bei SCEA, nun in einem Interview mit IndustryGamers verlautbaren ließ, hat sich die Uncharted-Serie bisher satte 13 Millionen Mal verkauft. Alleine vom dritten Teil mit dem Untertitel Drake’s Deception wurden am ersten Verkaufstag 3,8 Millionen Einheiten an den Mann bzw. die Frau gebracht (bzw. ausgeliefert, da sind die HErsteller ja gerne mal etwas difus).

Der erste Teil Drake’s Fortune wurde erstmals auf der E3 2006 gezeigt, ging im damaligen Wii-Wahn leider etwas unter und erschien im November 2007 für die PS3. Die Fortsetzung Among Thieves etablierte Entwickler Naughty Dog hingegen im November 2009 endgültig in der Eliteklasse der Spieleentwickler.

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