Unverhofft landet die Erfolgsmeldung in der Mailbox eines arglosen M!-Redakteurs: Schlag den Raab hat seit seiner Veröffentlichung im vergangenen September rund 100.000 Wii-Exemplare im deutschsprachigen Raum verkauft – eine Menge, die für fast alle Third-Party-Spiele bestenfalls als unerreichbare Wunschvorstellung existiert. Außer man heißt Ubisoft, denn deren Just Dance 2 ist doch noch ein gutes Stück erfolgreicher.
Egal, was man nun von Raab halten mag: Der Erfolg ist offensichtlich da. Und wer ohne automatische Abneigung an das Spiel rangeht, wird feststellen, dass die Versoftung der Fernsehshow zumindest solides Mittelmaß geworden ist – wer mehr drüber wissen will, dem sei z.B. unser M! Cast #83 empfohlen, in dem Philip und Ulrich sich damit intensiver beschäftigten.
Somit bleiben nur philosophische Fragen: Kaufen Wii-Besitzer einfach nur noch Spiele, wenn entweder Nintendo als Hersteller drauf steht oder eine Marke mit starker Casual-Zugkraft als Namensgeber dient? Und wann kommt Teil 2? Schließlich muss der Inhalt aktualisiert werden – raus mit Opdenhövel, rein mit Gätjen.








