Nintendo-Präsident Satoru Iwata hat eine Schuld an der frühen Preissenkung des Nintendo 3DS eingeräumt und gegenüber Investoren Gründe für diesen Schritt genannt: “Ich fühle mich sehr stark dafür verantwortlich, dass der Preis (des 3DS) bereits so kurz nach der Veröffentlichung gesenkt wird”, so Iwata. Er bedauere es sehr, dem Vertrauen der Kunden geschadet zu haben und entschuldigt sich für die Auswirkungen auf die finanzielle Prognose des Unternehmens.
Als Konsequenz müssen Iwata und einige seiner Kollegen Lohnkürzungen hinnehmen, wie Nintendos Nummer 1 erklärt: “Ich werde auf 50 Prozent meines Gehalts verzichten, leitende Manager auf 30 Prozent und andere Direktoren auf 20 Prozent.” Iwata soll pro Jahr bisher etwa zwei Millionen Dollar verdienen.
Man solle die langfristigen Auswirkungen der Preissenkung im Blick haben, rät Iwata den Investoren und hat dabei besonders das kommende Weihnachtsgeschäft im Blick. So würden sich die Händler bei ihrer Entscheidung, welche Produkte sie in dieser Zeit stärker bewerben werden, an den Verkaufszahlen des Sommers orientieren. Auch müsse man zum jetzigen Zeitpunkt für eine starke Verbreitung der Hardware sorgen, um ebenfalls zum Weihnachtsgeschäft exklusive Titel wie Mario Kart 3DS oder Super Mario 3D Land in großen Mengen absetzen zu können.
Wie vergangene Woche bekannt wurde, wird der Preis des Nintendo 3DS in den USA am 12. August von 250 auf 170 Dollar gesenkt. Einzelheiten hierzu lest Ihr hier.















