In einem ausgesprochen ausführlichen Interview mit dem Wirtschafts-Magazin Forbes lässt sich Activision-Obermotz Bobby Kotick zu jeder Menge Sachen aus, offenbar dabei aber auch so manch eigenwillige Sicht einiger Dinge.
So sieht er die Schuld am Niedergang der Guitar Hero-Serie darin, dass man bei Activision nicht mehr genug über Innovationen dafür nachgedacht habe, weil die Energie dafür in ein Projekt wie DJ Hero gesteckt wurde. Man habe nicht genug Zeit investiert um zu verstehen, wass die Gitarrenspieler eigentlich wollten und hätte vor lauter Begeiserung für Turntables in ein Projekt verrannt, bei dem nicht vorher genau bedacht wurde, wieviele Zocker wirklich Interesse daran haben könnten statt Ihre Neigungen z.B. mit PC-Programmen bereits auszuleben.
Kurz gesagt also: Zuviel Aufmerksamkeit für DJ Hero ist Schuld daran, dass Guitar Hero gelitten hat.
Dass vielleicht ein Mitgrund sein könnte, dass man mit schlappen fünf Guitar Hero-Teilen (sofern man Band Hero mittzählt) in einem Jahr (2009) einfach die Käufer übersättigt haben könnte, das scheint Kotick nicht so zu sehen… und ganz will er seine ehemalige Gelddruck-Franchise nicht aufgeben, denn sie sei nicht endgültig eingestellt, sondern nur zur ‘Neuerfindung’ in eine Pause geschickt worden.
Wer das Interesse und eine Menge Zeit mitbringt, findet das komplette Interview hier – darin lassen sich noch so manche interessante Aussagen und Ansichten finden.








