Streitigkeiten um die Kölnmesse zwischen der Stadt Köln und dem Immobilienentwickler Oppenheim-Esch gefährden die Ausrichtung der Gamescom in Köln in den nächsten Jahren, im Extremfall sogar schon in diesem Jahr.
Die Stadt Köln will für die Nordhallen der Messe zum August keine Miete mehr bezahlen und die Kölnmesse fordert diese Hallen zum alten Verkaufspreis vom Fond Grundstücksgesellschaft Köln Messe 15-18 GbR, der von Oppenheim-Esch initiiert wurde, zurück. Das Mietgeschäft zwischen der Stadt und Oppenheim-Esch sei nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs wegen einer fehlenden europaweiten Ausschreibung nicht zulässig. Oppenheim-Esch halten die Kündigung aber für unwirksam und fordern die Zahlungen der Stadt ein, andernfalls wolle man alle juristischen Register ziehen. In der Vergangenheit hatte die Gesellschaft mit einer Zwangsräumung gedroht.
Ob die Nutzungsrechte nach der Kündigung bei der Messe oder beim Fond liegen, muss jetzt ein Gericht klären.
Quelle: welt.de








