In einem Interview mit CVG lässt Mike Newell (Bild oben), Regisseur von Prince of Persia: Der Sand der Zeit, seinem Unmut über das Thema Videospiele freien Lauf.
Newell ist es leid, über Einzelheiten der Spiele zu reden (Originalwortlaut: “It begins now to bore the arse off me, frankly.). Er als Filmemacher habe die Aufgabe, der virtuellen Vorlage Gefühle und Menschlichkeit für das Kino einzuhauchen. Etwas, wozu Videospiele laut Newell selber nicht fähig seien. Er sieht in diesem Zusammenhang den digitalen Zeitvertreib auch als Gefahr für Film und Fernsehen. Man dürfe nicht zulassen, dass die Gamer Hollywood übernehmen.
Im Verlauf des Gesprächs gibt er zwar zu, verschiedene Dinge aus den Prince of Persia-Spielen übernommen zu haben, “gefühlt habe er bei einem Game aber noch nie etwas – er ließ sich die Abenteuer des Prinzen aber auch nur von einem Assistenten vorspielen.
Newell gefällt außerdem nicht, dass sein vierzehnjähriger Sohn Zeit mit Videospielen verbringt (“I don’t feel anything, which is why I hate my son doing it.). Dieser ballere in einem Spiel haufenweise Brasilianer über den Haufen (hmm, welcher Titel wird das wohl sein…?), ohne dabei mit der Wimper zu zucken. Das sei für Newell moralisch nicht tragbar – bleibt die Frage, warum er als Vater seinem Sohn überhaupt Zugang zu solchen Inhalten gewährt.
Dass der Kinoausflug des persischen Prinzen dramatische Komplexität auch nicht gerade mit Löffeln gefressen hat, ist zudem noch eine andere Sache.




Tom Waltz (Bild rechts), Co-Autor des achten Teils der Silent Hill-Reihe, verspricht in einem Interview mit
Die im Jahr 1867 angesiedelte Geschichte handelt von Cowboy und Verbrecher Jebediah Foster, der sich in eine gutmütige Witwe verliebt und mit dieser nach Silent Hill zieht. Natürlich wird der Sünder hier mit den Taten seiner Vergangenheit konfrontiert. Clint Eastwoods Western-Grabgesang Erbarmungslos diente Waltz als Inspiration für den Comic. Eine Figur aus der Bildergeschichte soll es sogar in das neue Spiel geschafft haben.



