In einem Interview mit CVG lässt Mike Newell (Bild oben), Regisseur von Prince of Persia: Der Sand der Zeit, seinem Unmut über das Thema Videospiele freien Lauf.
Newell ist es leid, über Einzelheiten der Spiele zu reden (Originalwortlaut: “It begins now to bore the arse off me, frankly.). Er als Filmemacher habe die Aufgabe, der virtuellen Vorlage Gefühle und Menschlichkeit für das Kino einzuhauchen. Etwas, wozu Videospiele laut Newell selber nicht fähig seien. Er sieht in diesem Zusammenhang den digitalen Zeitvertreib auch als Gefahr für Film und Fernsehen. Man dürfe nicht zulassen, dass die Gamer Hollywood übernehmen.
Im Verlauf des Gesprächs gibt er zwar zu, verschiedene Dinge aus den Prince of Persia-Spielen übernommen zu haben, “gefühlt habe er bei einem Game aber noch nie etwas – er ließ sich die Abenteuer des Prinzen aber auch nur von einem Assistenten vorspielen.
Newell gefällt außerdem nicht, dass sein vierzehnjähriger Sohn Zeit mit Videospielen verbringt (“I don’t feel anything, which is why I hate my son doing it.). Dieser ballere in einem Spiel haufenweise Brasilianer über den Haufen (hmm, welcher Titel wird das wohl sein…?), ohne dabei mit der Wimper zu zucken. Das sei für Newell moralisch nicht tragbar – bleibt die Frage, warum er als Vater seinem Sohn überhaupt Zugang zu solchen Inhalten gewährt.
Dass der Kinoausflug des persischen Prinzen dramatische Komplexität auch nicht gerade mit Löffeln gefressen hat, ist zudem noch eine andere Sache.









Wenn ich beim Zocken nur Zuschauer bin, dann vergeht mir auch die Lust. Ist halt ein alter Sack, dessen Verstand schon extrem engstirnig ist und nichts neues mehr durchlässt. Selbstverliebt muss er auch sein denn sonst könnte man auf so Durchschnittsscheiße wie er sie abgedreht hat nicht stolz sein.
@Disco Victim: Naja, ich scheiss mir bei einem Gruselfilm auch nicht mehr so in die Hose wie damals als Kind. Irgendwie normal, dass das etwas nachlässt, oder? Müsste EotB mal wieder rauskramen… hatte mir mal Etrian Odyssey für den DS geholt, aber das l
von mir aus darf spielberg so was labbern aber nich son 3. klassiger nich mal regisseur ohne namen der weil er schlecht ist die schlechten einnahmen auf videogamesverkäufe umlegtwer lässt jemand einen film von nem game drehen der die dinger eig. hasst ich mag POP aber jetzt werd ich mir den film 3 mal nich ansehen weil er bestimmt die dinge die mag aus dem spiel bestimmt nicht im film drin hat armer spinner wird er von seinem sohn verprügelt oder warum lässt er ihn brasilianer abknallen obwohl er das nich will?
@Gwydion: ….räusper…. schmunzel….Gefühle haben nicht wirklich was mit dem Alter zu tun, aber meine Schuld, du redest auch nicht von Gefühlen sondern eher über den Umgang mit diesen, und das kann sich tatsächlich mit dem Alter ändern…. aber ich red
[quote=Disco Victim]Eye of the beholder war hammer,frag mich schon seit Wochen wie das Rollenspiel heißt, danke 🙂 probier mal Demon Souls wenn du wieder mal solche Gefühle in einem Spiel erleben willst![/quote]Ich glaube das lag nicht am Spiel, sondern am Alter. Ich fand EotB nicht besonders schwer, ich war einfach mehr davon gefangen, in einen neuen, unbekannten und gefährlichen Level vorzustoßen. Das ist irgendwie verloren gegangen. Heute verliere ich nicht die Nerven, eher die Geduld 😉
Das Gefühl beruht ganz auf Gegenseitigkeit,Mr Nevell:O-Ton(von mir nach 10 Min. vom PoP-Film)””It begins to bore the arse off me,frankly.””Hoffe,sie müssen jetzt gar bitterlich weinen,Mr Nevell………wenn Games sie langweilen,obwohl sie anscheinend noch nie eins gezockt haben,naja,dann würd ich nach D.Nuhr vorschlagen:Wenn man nix weiss,einfach mal Fresse halten.Und dass ihr Sohn MW2 zockt,liegt das vielleicht in ihrer amerikanisch puritanischen Kultur mit dem Hurrapatriotismus und der Glorifizierung des Militärs begraben?Hauptsache,es wird unter Androhung der Todesstrafe verhindert,dass ihr Land nochmal Janet Jacksons Nippel sieht,da machts auch nix,dass ein Amikind bis es erwachsen ist so geschätzte 1 Million Morde im TV und auch auf der Strasse sieht……und sie als Vater im Supermarkt neben Brot(oder was die Amis Brot nennen) auch Kriegswaffen kaufen können.Irgendwas läuft in ihrem Lande falsch,Mr Nevell,ich komm nur grad nicht drauf……
Natürlich hat er Angst. Videospiele können so ziemlich jedes filmische Stilmittel einsetzen, und bieten zudem noch Interaktivität und Herausforderung. Und dass er keine Prinzipien hat, sieht man schon daran, dass er seinen Sohn Videopspiele spielen lässt, obwohl er das nicht gut findet. Dass so ein Idiot PoP drehen darf, ist abartig…
also mir persönlich ist es lieber das leute die filme machen auch ahnung vom filmemachen haben, die müssen keine zocker sein. ganz im gegensatz zu dem dude der am ende das drehbuch schreibt, der sollte schon spiel XY mögen um nen passendes drehbuch dazu schreiben zu können.
@Gwydion: Eye of the beholder war hammer,frag mich schon seit Wochen wie das Rollenspiel heißt, danke 🙂 probier mal Demon Souls wenn du wieder mal solche Gefühle in einem Spiel erleben willst!Ähm, nicht Spiele sind daran schuld Hr. Newell, sondern die Te
@ MartyMACTacos sind klasse. “”Lets do it for the Tacos!””Aber Wrestler, nein, eher wie ein (Möchtegern)Superheld / ehemaliger Auftragskiller! XD
@DonCurrywurst: Was den Stellenwert anbelangt, liegen Videospiele bei mir auch viel höher. Aber auf die breite Masse dürfte sich das noch nicht übertragen lassen. Vielleicht kommt es aber mal so. Uns macht das ja nix 😉
@Saldek: Was hat das denn mit Gamern zu tun? Doch wohl eher mit Managern und Analysten, die denken, mit mehr Explosionen könnte man mehr einnehmen.Peter Jackson mag ausdrücklich Spiele, nimmt sich neben der dicksten Action aber selbst in Blockbustern auch
[quote] Zu seinem Pech wachsen ganze Generationen heran, für die Video-/Computerspiele mindestens die gleiche Bedeutung wie Filme haben… [/quote]Das ist aber nichts Ungewöhnliches, für mich haben Videospiele einen weit höheren Stellenwert als Filme, da Emotionen min. genauso gut, meiner Ansicht aber noch besser übermittelt werden.Filme gucke ich eher selten, aber dies aus dem einfachen Grund, dass ich mich nicht sonderlich damit auseinander setze/setzen möchte. Ich bekomme im Gegensatz zu Videospielen einfach zu wenig über Filme mit und aus diesem Grund bekomme ich leider viel oberflächigen Schund mit und man bekommt selten was von sehr guten Filmen mit (Nokan war vor kurzem mal wieder ein ganz großes Highlight), da diese meistens nicht im Kino laufen, sondern nur der standardmäßige Einheitsbrei.Ich werde weiterhin lieber bei Videospielen bleiben.
Klar fuehlt er bei den Spielen nichts. Ist ja so, wie wenn er seinem Assistenten beim Sex zuschauen wuerde und sich darueber beschwert, nichts zu spueren. Was ein Typ….
Ehrlich gesagt bin ich bei Spielen auch selten emotional dabei, höchstens bei gut gemachten Zwischensequenzen. Aber bei Filmen und Zwischensequenzen ist auch jedes Detail auf eine bestimmte Wirkung abgestimmt. Allein dass man eine Spielfigur beliebig steuern kann oder dass man den Kamerawinkel verändern kann, macht eine so genaue Abstimmung schwer ( wenn überhaupt ) möglich.Panik kenne ich nur von früher, wenn ich bei Eye of the Beholder oder Ultima Underworld in eine neue Ebene vorgedrungen bin. Das lag nicht am gruseligen Spiel, sondern an der Angst, von (noch) zu starken Gegnern fertig gemacht zu werden. Leider ist dieses Panikgefühl mit der Zeit verloren gegangen, war irgendwie witzig 😉
[quote]Er als Filmemacher habe die Aufgabe, der virtuellen Vorlage Gefühle […] für das Kino einzuhauchen. Etwas, wozu Videospiele laut Newell selber nicht fähig seien.[/quote]Aha. Dass ich mich damals im Krankenhaus von Silent Hill 2 fast eingeschissen hätte vor Panik bilde ich mir demnach ein und sollte wohl dringend zum Seelendoktor. Manche Leute labern echt nur Gequirltes…
In einem Punkt hat er recht: Gamer dürfen die Filmbranche nicht übernehmen. Was herauskommt sieht man an Hollywood. Nur noch Effektkino. grafiker die sich austoben möchten.Naja ansonsten…Games sind 100x spannender als Filme. Es hat seinen Grund warum der Nachwuchs zockt statt Filme zu gucken. Diese Leute begreifen nicht das Spiele anders funktionieren als Games. Sie bewerten das Medium nach Filmmassstäben. Eine virtuelle Figur wird auf absehbare Zeit keine menschlichen Darsteller ersetzen können. Zumindest nicht auf gleichwertiger Ebene in komplexen Rollen. Dafür haben Games zahllose andere Vorteile.
Wen juckts.Solche dinosaurier wie der, sind eh eine aussterbende rasse.
Hey Mike, genau das gleiche habe ich über Deinen Film gedacht.
wer is das überhaupt ? hat der was gemacht das ich kennen müsste?
So ein alter Stinker!!
Ja gut – muss man akzeptieren! Manche Menschen halten eben nichts von virtuellen Welten!Übrigens: Wie wär es eigentlich mal mit nem Modern Warfare-Film?So mit Ghost in der Hauptrolle, der dann später verraten wird und sich rächt usw. Käme sicher gut! Er muss im Film ja nicht draufgehen 😉
Bei welchem Spiel ballert man Brasilianer über den haufen? Fifa 10? Naja, der Film war auch nicht das ware.
Zu seinem Pech wachsen ganze Generationen heran, für die Video-/Computerspiele mindestens die gleiche Bedeutung wie Filme haben…
Ganz einfach: Geld
Warum macht er das Projekt dann überhaupt?
ist doch logisch das er sowas sagt :)zum einen weil er selber nie wirklich gespielt hat und zum anderen sollte man mal die umsatzzahlen von der videospiel und filmindustrie vergleichen……….hat da jemand angst um zukünftige jobs? :pund ausserdem, was denken sich filmstudios für die umsetzung eines videospiels in einen film jemanden zu engagieren der videospiel nicht mag!??!!!??!?!? dann wundern wir uns immer das solche umsetzungen totaler krampf sind!ich würde mir hingegen mal wünschen das die macher von gta 4 nen film drehen, die zwischensequenzen sind ja mal sowas von gut.