Schwimmt der Seaman auf den 3DS?

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Dreamcast-Nostalgikern dürfte der Seaman noch ein Begriff sein. Der Fisch mit Menschengesicht begeisterte damals rund um den Globus viele Spieler und machte das Dreamcast zum Tamagotchi. Die Aufgabe des Spielers war es, den Seaman zu pflegen und zu erziehen, mit einem beigelegten Mikrofon konntet Ihr sogar mit ihm sprechen.

Yoot Saito, der Schöpfer von Seaman, heizte jetzt mit einigen Twitter-Meldungen die Gerüchteküche an. Auf den Wunsch eines Fans, doch eine 3DS-Fassung des Spiels zu machen, in der man dem Seaman sein eigenes Gesicht aufkleben und Meldungen via Twitter verschicken kann, reagierte Saito mit Zustimmung. Der Fan solle abwarten und den Twitter-Feed weiter aufmerksam verfolgen. Auf die nachfolgende Antwort des Seaman-Züchters, er werde an diesem Tag einen 3DS und ein 3DS Seaman kaufen und es seinen Nachbarn empfehlen, sagte der Entwickler, dass sein Team daran arbeite, diese Erwartung zu erfüllen.

Was haltet Ihr von der Idee? Habt Ihr früher auch Euren Seaman versorgt?

Capcom: Neue Konsolen-Generation in 2 oder 3 Jahren

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David Reeves, Chef von Capcom Europe, geht davon aus, dass Nintendo, Microsoft und Sony in zwei oder drei Jahren eine neue Konsolengeneration auf den Markt bringen. Move und Kinect werden nach seiner Ansicht neue Interessenten auf den Plan rufen und das Geschäft beleben, aber die Entwicklung neuer Chips und Technologien müsste schon im Gange sein. Er habe aber keine Insider-Informationen.

Einen Auszug aus dem Interview findet Ihr hier.

Diese Vermutung überrascht uns, denn die offiziellen Standpunkte der großen Drei sehen anders aus: Nintendo hält sich bedeckt, wenn es um eine Wii 2 geht. Regie Fils-Aime erteilte einer neuen Wii bisher eine Absage. Sony bekräftigte bisher immer, dass sie eine zehn Jahre andauernde Lebensspanne der PlayStation 3 anstreben und Microsoft verkündete, den Lebenszyklus der Xbox 360 mit Kinect um fünf Jahre verlängern zu wollen.

Mehrspieler-Tetris seit zehn Jahren in Entwicklung

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apWer an Nintendos Game Boy denkt, denkt an Tetris. Entwickelt wurde der wegweisende Puzzle-Spaß bereits 1984 von dem russischen Computertechniker Alexey Pajitnov (Bild rechts). Dieser verrät nun, dass er bereits seit zehn Jahren an einer Mehrspieler-Version seines Klötzchen-Klassikers arbeitet und leider immer noch nicht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis gekommen ist.

Das Problem ist laut Pajitnov das intensive Spielprinzip, das Tetris so einzigartig macht. Der Spielablauf fordere die volle Konzentration des Spielers, es seien keine Gehirnressourcen mehr übrig, die das Verhalten anderer Mitspieler überwachen könnten. Ein Verlangsamen des Spielflusses kommt für Pajitnov allerdings nicht in Frage, da es dem Spielspaß entgegen wirken würde.

Der Vater der bunten Steinchen ist aber trotzdem zuversichtlich: Man habe ein Version entwickelt, in der der Spieler die Steine, die er nicht braucht, einfach zum Gegner hinüber wirft. Dieses Prinzip funktioniert laut Pajitnov schon recht zufriedenstellend – Wer weiß, vielleicht klappt es ja auf dem 3DS?

Molyneux’ Project Milo wird kein Spiel

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Aaron Greenberg, der Chef des Produktmanagment von Xbox 360 und Xbox Live, hat in einem Interview mit der ABC-Sendung ‘Good game last night’ geklärt, warum wir Milo, den Star von Microsofts letztjähriger Natal-Demonstration, in diesem Jahr nicht gesehen haben: “Milo, he’s safe and sound back in England. No… the Milo Project is something that Lionhead Studios in their labs had developed. Last year we unveiled the Project Natal technology, we showed a bunch of technology demos as part of that. And obviously [Milo] is a technology demo that continues to exist, but right now it’s not a game that we’re planning to bring to market.”

Soll auf gut Deutsch heißen: Das Projekt Milo existiert nach wie vor, aktuell ist aber kein Milo-Spiel konkret in Planung. Schade eigentlich, sah doch die Interaktion mit kindlichen Avatar im letzten Jahr sehr interessant aus. Aber wer weiß, vielleicht zieht der gute Peter das Projekt im nächsten Jahr wieder aus dem Hut…

Einschüchternd: Geniales Halo-Alien-Kostüm

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Pete Mander hat sich die Tricks und Kniffe eines Make-Up- und Special-Effect-Artists selbst beigebracht. Sein neuster Streich, ein lebensgroßes Kostüm eines Elite-Aliens aus Bungies Halo-Serie beweist: Probieren geht über Studieren.

Wer mehr über den Entstehungsprozess erfahren will, führt sich das unten eingebettete Video zu Gemüte. Mehr von Manders Arbeiten gibt es auf seiner Website zu sehen – nicht nur Predator-Fans sollten einen Blick riskieren…

Amazon listet die Ico-Collection für PS3

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Seit gestern listet Amazon Frankreich ein Spiel namens The Team Ico Collection. Sogar ein Erscheinungstermin soll schon fest stehen: der 30. Juni 2011. Viel mehr gibt es noch nicht zu berichten: Hier findet Ihr das Amazon-Angebot, knapp 70 Euro ist der veranschlagte Preis.

Über den Inhalt der Collection ist noch nichts bekannt: Wir vermuten HD-Fassungen der PS2-Klassiker Ico und Shadow of the Colossus…was sonst?

Racer – Arcade meets Carrera-Bahn

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Manchmal treibt die Liebe zu Rennspielen kreative Blüten. Ein paar Tüftler von sputnic.tv haben sich Gedanken gemacht und aus einem ferngesteuerten Auto, einer riesigen Rennstrecke aus Pappe und einem alten Arcade-Automaten mit beweglichem Sitz ein Arcade-Rennerlebnis der besonderen Art gebaut.
Ihr sitzt dabei im Automaten und seht auf der Mattscheibe das Bild, das eine Kamera auf dem Dach des Modellwagens aufzeichnet. Per Lenkrad und Pedalen steuert Ihr den Wagen dann durch den Kurs. Hilfe braucht Ihr nur, wenn der Wagen umkippt. Das ambitionierte Projekt entsteht in Krefeld am Niederrhein.

Ein Video sagt mehr als tausend Worte:

RACER video game installation from sputnic on Vimeo.

Gundam-Mech in Originalgröße

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150 Kilometer südwestlich von Tokio entsteht eine gigantische Gundam-Statue. Sehen so die Denkmäler des 21. Jahrhunderts aus?

Welche Statuen wollt Ihr in Deutschland sehen? 

 

1/1 scale Gundam in Shizuoka, Japan : Construction is almost Completed from darwinfish105 on Vimeo.

Uncharted 2 – im WM-Fieber mit dem Multiplayer-Modus

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Naughty Dog, der Entwickler von Uncharted 2: Among Thieves, hat ein Herz für Fußball-Fans.

Bis voraussichtlich 12. Juli dürft Ihr im Multiplayer-Modus mit den Trikots der Endrunden-Mannschaften ins Schlachtfeld ziehen.

Zur Wahl stehen die Outfits von:

  • Uruguay
  • Mexiko
  • Argentinien
  • Südkorea
  • USA
  • England
  • Deutschland
  • Ghana
  • Niederlande
  • Japan
  • Paraguay
  • Slowakei
  • Brasilien
  • Portugal
  • Spanien
  • Chile

Eine klasse Idee, wie wir finden.

Studie: Warum spielen Kinder Videogames?

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Während Pädagogen und Eltern darüber diskutieren, ob und wie lange Kinder Videogames spielen sollten, beschäftigt sich Cheryl K. Olson, Public-Health-Spezalistin an der Harvard University in Massachusetts, mit der Realität: Kinder verbringen heutzutage einen beachtlichen Teil ihrer Freizeit mit Videospielen – welche Motivationen liegen dahinter und welche Auswirkungen hat der digitale Zeitvertreib?

Olson hat 1.254 Schüler zwischen 12 und 14 Jahren befragt, Jungen wie auch Mädchen. Die am häufigsten genannten Gründe zum Spielen bei Jungen waren “dass es Spaß macht“, “eine Herausforderung ist“ und “eine Möglichkeit, sich mit anderen zu messen“. Bei den Mädchen unterscheiden sich die Schwerpunkte leicht. Neben dem Spaß-Faktor und der Herausforderung, zählt für sie vor allem das “Vertreiben von Langeweile“.

Weiterhin wird in der Studie die Wichtigkeit von Spielen in Bezug auf soziales Verhalten, Entwicklung eines Selbstbewusstseins und die Möglichkeit, in verschiedene Identitäten zu schlüpfen, betont. Für Kinder ist laut der Studie der Gemeinschaftsaspekt von Videospielen sehr wichtig und steht damit im Gegensatz zum Bild des isolierten Zockers.

Olson beschäftigt sich im Verlauf auch mit der Anziehung von gewalthaltigen Spielen auf männliche Jugendliche. Fast 30 Prozent der befragten Jungen nannten das “Mögen von Gewehren und anderen Waffen“ als Grund für das Spielen. 25 Prozent betonten, dass Spiele ihnen dabei helfen würden, “ihrer Wut freien Lauf zu lassen“. Andere finden die Herausforderungen und Optionen in erwachsenen Titeln einfach interessanter als in Spielen, in denen auf Gewalt verzichtet wird.

Eine Verbindung zwischen Spielen mit expliziter Bildschirm-Gewalt und einem gesteigerten Gewalt-Potenzial in der Realität kann Olson bei den Befragten allerdings nicht feststellen. Vielmehr ist sie von den teils reflektierten Antworten der Studienteilnehmer überrascht. Eine Junge erzählt z.B. über GTA: Vice City:

“Wenn du es nur aus Spaß spielst, lernst du dabei nichts. Aber wenn du es als eine Lebensgeschichte siehst, die aus der Perspektive der Hauptfigur erzählt wird, durchlebst du eine Menge Veränderungen. Du musst Leute umbringen, um dahin zu kommen, wo du hin willst. Am Ende des Spiels hörst du auf, Leute umzubringen, weil du nicht mehr in der Situation sein möchtest. Weil du in einer Gang bist, aus der du nicht mehr herauskommst.“

Wer sich für die komplette Studie interessiert, findet diese hier. Einen wissenschaftlichen Artikel, der die Ergebnisse mit anderen, kritischeren Studien vergleicht, gibt es hier.

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