Sony macht 3D-Spiele, Nintendeo gleich eine 3D-Konsole – in der Gamesbranche dreht sich gerade alles um die dritte Dimension! Cesar Enrriquez hat den Hype auf die Spitze getrieben und den 8-Bit-Helden Mario, Mega Man und Link auf seinem deviantArt-Profil eine 360-Grad-Ansicht verpasst.
Wer mehr von Enrriquez sehen will, kann gezielt auf zukünftige Arbeiten Einfluss nehmen: Über eine Votefunktion könnt Ihr darüber abstimmen, ob der Künstler als nächstes Pac-Man in die dritte Dimension transportieren oder vielleicht doch Weltraumschnitte Samus Aran nackig machen soll.
Trällern wir bald “We are the Champions”, “Bicycle Race”, “Bohemian Rhapsody” und “Innuendo” in Guitar Hero? Laut Queen-Gitarrist Brian May wird es 2011 soweit sein. Der Altrocker plaudert auf der schwedischen Internetseite dn.se über ein Musikspiel innerhalb der Guitar Hero-Serie. Eine offizielle Ankündigung steht noch aus.
Geht die Geschichte um den Schriftsteller mit Schreibblockade noch weiter? Wenn es nach den Remedy-Entwicklern geht, dann schon. Oskari Hakkinen, Head of Franchise Development, brennt jedenfalls auf Alan Wake 2. Die letzte Entscheidung liegt aber bei Microsoft.
“Wir sind zufrieden mit der Partnerschaft und Microsoft ist zufrieden mit dem Spiel. Ich glaube, es passt sehr gut in ihr Portfolio. Ich sehe keinen Grund, warum wir unser Verhältnis nicht fortführen und die Marke erneuen sollten… Wir wollen definitiv einen Nachfolger.”
Ein Sequel würde laut Hakkinen auch nur einen Bruchteil der Entwicklungszeit vom ersten Teil verschlingen: “Für Max Payne 1 haben wir fünf Jahre gebraucht, für Max Payne 2 18 Monate. Ich glaube, wir könnten einen ähnlichen Zeitraum veranschlagen.”
Gesichert sind die beiden Downloadepisoden “The Signal” und “The Writer”. Weiteren DLC macht Hakkinen von Microsoft und vom Erfolg der beiden Folgen abhängig.
Bisher sind die Reaktionen auf Microsofts Kinect bunt gemischt. Fakt ist, dass der amerikanische Hersteller anlässlich der E3 mit Ausnahme von Child of Eden keine Spiele für die Bewegungssteuerung präsentieren konnte, die den Core-Gamer wirklich ansprechen. Stattdessen prägten Fitness-, Tanz- und Casualspiele das Portfolio der neuen Peripherie. Das trübt natürlich bei den Spielern die Vorfreude, die auf ernste, herausfordernde Spiele warten und nicht auf ihre favorisierten Genres verzichten wollen.
Albert Penello, Senior Director of global Marketing for Xbox 360, meint, dass auch diese Spieler bald ihre Vorurteile ablegen werden. Er würde zum Beispiel gerne einen Ego-Shooter für Kinect sehen. Keinen neuen Aufguss von Halo, sondern ein Spiel, das komplett für die Steuerung ohne Controller konzipiert wird. Die erste Generation der Spiele für Kinect sei aber dazu gedacht, neue Käuferschichten in den Gaming-Sektor einzuführen.
Wir fragen uns natürlich, ob die Hardcore-Spieler Kinect überhaupt wollen und wie gut ein Ego-Shooter ohne Eingabegerät funktionieren würde.
Nintendo of America Vize Cammie Dunnaway hat sich nach der E3 in Los Angeles zum Wii Vitality Sensor geäußert, der letztes Jahr auf der Messe vorgestellt wurde und von dem seitdem jede Spur fehlt. In einem Interview sagte Dunnaway, dass weiterhin am Pulsmesser für die Wii gearbeitet wird. Allerdings hatte Nintendo schon genug auf der Messe zu zeigen und die stressige Atmosphäre in der Halle ist nach Meinung von Nintendo nicht der richtige Ort, um eine Peripherie zu zeigen, die eher auf Entspannung basiert.
“We’re continuing to work on the Vitality Sensor,” says Dunaway. “As we thought about what we wanted to bring to E3, we realized we had a really packed agenda. We also thought about the atmosphere at E3 which is noisy and adrenaline-filled, and loud and stressful, and it just didn’t seem like the best environment to introduce a product that’s really about relaxing, so we decided we’d think about other venues that would be more appropriate,” confirming (in a vague way) the tenor of the upcoming game for the device.”
Sakoru Iwata, CEO von Nintendo Japan, hat im Rahmen der E3 in einer Fragen-und-Antwort-Runde Stellung zu Nintendos seltener und mangelhafter Online-Unterstützung bezogen. Der japanische Spiele-Titan ist sich dieser Negativpunkte bei hauseigenen Entwicklungen durchaus bewusst.
Um die Zockergemeinde zu besänftigen, gelobt Iwata in diesem Bereich Besserung und fügt hinzu, dass an dem Thema bereits gearbeitet werden würde. Allerdings ist das Hauptaugenmerk des Konzerns weiterhin auf die marktbekannte hohe Qualität seiner hauseigenen Produkte gerichtet.
Wie jedes Entwickler-Team muss auch Nintendo seine zur Verfügung stehenden Mittel und Resourcen vernünftig einteilen, und darauf achten, dass durch Fehlplanung keine Qualitätseinbußen eintreten. Nintendo sieht seine Stärke weiterhin im Entwickeln von fordernden und einzigartigen Atmosphären für seine Titel. Schließlich könne man beim Implementieren überflüssiger Online-Unterstützung auch seine Kapazitäten verschwenden, sagt Iwata.
Er begründet diese Gefahr mit der Entscheidung Shigeru Miyamotos bei der Planung von Super Mario Bros. Wii. So fand es dieser damals sinnvoller und für das “einzigartige” Spielgefühl erträglicher, dass man diesen Mario-Titel eher mit bis zu vier Spielern in einem Raum spielen sollte. Ein Online-Feature wäre der Spielatmosphäre seiner Meinung nach nicht gerecht geworden.
So wird bei Nintendo auch weiterhin von Spiel zu Spiel entschieden werden, ob ein Titel Online-Features beinhalten wird oder nicht. Spricht diesbezüglich nichts gegen die interne Spiele-Philosophie wird künftig öfter an eine Online-Unterstützung bei hauseigenen Spielen gedacht und eine solche dann auch implementiert werden.
Warum gibt es eigentlich noch kein Heavenly Sword 2? Die Jungs von CVG sind dieser Frage nachgegangen und haben den Entwickler des Erstlings, Ninja Theory, nun um Rede und Antwort gebeten. Studioboss Tameem Antoniades verrät, warum sein Studio statt einer Fortsetzung nun das postapokalyptische Action-Adventure Enslaved in der Pipeline hat.
Vor allem die Entscheidung für die Multi-Plattform-Ausrichtung machte ein weiteres Abenteuer der rothaarigen Heldin Nariko unmöglich. Denn sowohl die Technik als auch die Lizenz liegen bei Sony. Außerdem habe man selbst kein Geld mit dem Hack’n’Slay-Titel machen können. Dennoch ist Antoniades dankbar, da das Studio durch das PlayStation 3-exklusive Projekt wachsen und sich einen Ruf erarbeiten konnte. Allein der Existenz wegen musste man einen neuen Weg einschlagen. Einen entscheidenden Nachteil gebe es laut eigener Aussage dennoch: “Ist man exklusiv, erhält man mehr Beachtung. Aber entwickelt man für mehrere Plattformen, gibt es mehr Konkurrenz.” Auf die Frage hin, ob man denn unter anderen Umständen Heavenly Sword 2 entwickelt hätte, antwortete Antoniades wie folgt: “Wahrscheinlich, ich denke wir hätten.”
Wie sich das Action-Adventure Enslaved schlagen wird, erfahren wir noch im Oktober. Fest steht, dass der Titel laut Oliver Comte von Namco Bandai höchste Priorität beim Publisher genießt. Einen Eindruck zu dem farbenfrohen Sci-Fi-Titel verschafft Ihr Euch am besten in unserer Galerie.
Auch wenn Entwickler-Ikone David Braben das Studio Infinity Ward zuletzt bereits für “tot” erklärt hat, ist die Akte scheinbar noch lange nicht geschlossen. Den Personalflucht der letzten Monate zum Trotz sucht man nun nach neuen Mitarbeitern. Auf Gamasutra.com finden sich eine Reihe von Stellenausschreibungen. Gerade die Senior-Riege musste in der Vergangenheit Federn lassen und soll nun neu besetzt werden. Wer auf eines der Gesuche für den Job als Senior Animator, Senior Effects Artist, Associate Producer, Senior Environment Artist, Senior Game Designer oder Senior Software Engineer reagiert, tritt den Dienst bei erfolgreicher Bewerbung am Standort Encino im US-Staat Kalifornien an.
Man darf gespannt sein, wie es mit dem Call of Duty-Entwickler weitergeht. Der neue Teil ist bekanntlich bereits in der Mache, doch weit her kann es mit dem momentanen Entwicklungsstand angesichts der Umstände nicht sein.
Fans der putzigen Pixel-Aliens, die zudem im Besitz eines iPhones oder iPod Touchs sind, können sich freuen: Taito veröffentlicht weltweit sieben Applikationen im Space Invaders-Look für Apples Trendsetter. Neben einem Space Invaders-Calculator (mit bekannten Sound-Effekten aus dem Spiel) und speziellen Business Cards (siehe Galerie), warten Uhr, Timer und Flashlight sowie Anzeigen für den Lade- und Speicher-Status in überarbeiteter Form auf Euch.
Alle sieben Apps sind derzeit kostenlos über den iTunes-Store erhältlich.
Und es gibt sie doch: Gründe, warum die PSP nicht aufgegeben werden muss! Zumindest für Yakuza-Fans, denn der neue Teil kommt exklusiv für Sonys “Kleine”.
Am 22. September ist es zumindest in Japan soweit: Dann erscheint Yakuza: Black Panther (Ryu ga Gotoku Shinshou) im Reich der aufgehenden Sonne. Und um die Wartezeit etwas zu versüßen, gibt es jetzt viele neue Bilder, Artworks und Charakterstudien, sowie Infos aus der Famitsu.
Ungewohnt ist zuerst der fies dreinblickende Protagonist, welcher den alten Helden ablöst und auf den Namen Tatsuya Ukyou hört. Nachdem er aus der Schule geschmissen wurde, findet sich der Schläger in den düsteren Gassen des fiktionalen Tokio-Viertels “Kamurocho” wieder. Dort muss er sich in der Kampfarena “Dragon Heat” gegenüber wahren Schwergewichten der Kämpferszene beweisen.
Die Arena Kämpfe dienen dabei nicht nur als storyrelevantes Detail, sondern sind auch fest im Spielverlauf verankert: Hier tretet Ihr gegen diverse Bossgegner an und verteilt fiese Kombos.
Für Tatsuya bieten die Kämpfe Glück im Unglück: Nach dem Mord an einem Tojo-Mitglied, hat es nicht nur die Polizei, sondern auch eine der größten Yakuza-Banden auf ihn abgesehen. Durch seine Kämpfe bietet sich ihm die Chance seine Fehler auszumerzen. An seiner Seite gibt’s mal wieder weibliche Unterstützung in Form der charmanten Saki Kudou – selbst eine durchtrainierte Kämpferin und momentan als Trainerin in der Arena beschäftigt.
Die Produktion des Spiels ist mal wieder über alle Zweifel erhaben: Besonders die vielen Synchronsprecher, welche zumindest in Japan bekannt sind, geben auch der PSP-Episode einen ganz besonderen Charme. Ob es diesmal eine eigene Synchro für den Westen geben wird, steht noch in den Sternen.
Achja: Der Hostessen Club ist wieder mit im Spiel – mal schauen, ob dieser hierzulande wieder dem Rotstift zum Opfer fällt!
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