EA: Konsolen sollen günstiger werden

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Jens Uwe Intat, Vizepräsident von Electronic Arts Europe (Foto), hat Nintendo, Sony und Microsoft dazu aufgefordert, die Preise für ihre Konsolen zu senken. Gegenüber dem Nachrichtendienst Reuters schlug er vor, die Next-Gen-Konsolen auf Preise unter 100 Euro zu reduzieren, um neue Zielgruppen zu erschließen.

Hinter Intats Forderung verbirgt sich die Hoffnung, bei einer größeren installierten Hardware-Basis die eigenen Spielverkäufe zu steigern. Denn 2009 blieb der Absatz hinter den Erwartungen von EA zurück. “Wir haben einen Markt erwartet, der um ein paar Prozent wachsen würde, aber der Markt ist stattdessen um zehn Prozent geschrumpft”, sagte Intat.

Um ein noch breiteres Publikum zu erreichen, werde EA in naher Zukunft Spiele auch verstärkt für mobile Endgeräte und das Soziale Netzwerk Facebook produzieren. Mit FIFA Superstars werde dort im Juni der erste Titel erscheinen. “Wir werden immer mehr Menschen zum Spielen bringen”, prognostizierte Intat. “Wir werden die Einstiegsbarrieren senken und wenn die Nutzer die Games spielen wollen, werden wir ihnen mehr Inhalte verkaufen.”

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Red Dead Redemption: Produktion soll bis zu 100 Millionen Dollar gekostet haben

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Rockstars Red Dead Redemption soll ein Produktionsbudget zwischen 80 und 100 Millionen US-Dollar verschlungen haben. Dies vermutet die britische Daily Mail in einem Online-Bericht über das am Dienstag in den USA erschienene Spiel. Und auch die New York Times rechnet mit einem solchen Budget für den Titel, an dem Rockstar fünf Jahre lang gewerkelt hat.

Stimmt die Zahl, darf sich der 30-stündige Westerntrip gemeinsam mit GTA IV den ersten Platz der bislang teuersten Videospiele teilen. Auch in die Produktion der Gangster-Fortsetzung hatte Rockstar ein vergleichbares Budget investiert. Zum Vergleich: Segas Dreamcast-Epos Shenmue wird mit ca. 70 Millionen veranschlagt.

Red Dead Redemption ist ab morgen für PS3 und Xbox 360 erhältlich.

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Heavy Rain: Entwickler haben Filmrechte verkauft

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Quantic Dream hat die Filmrechte an seinem PS3-Thriller Heavy Rain versteigert. Den Zuschlag erhielt die Filmproduktionsfirme Unique Features, die von den ehemaligen New Line-Mitarbeitern Bob Shaye und Michael Lynne gegründet wurde. Zwar habe sich nach Angabe der Website Deadline auch Warner Bros. an dem Kauf der Filmrechte beteiligen wollen, allerdings seien Shaye und Lynne so begeistert von dem Projekt, dass sie die Rechte kurzerhand aus eigener Tasche erstanden. Für welche Summe die Rechte verkauft wurden, ist nicht bekannt.

Seit Heavy Rain im Februar 2010 erschienen ist, sind über eine Million Kopien des filmischen PS3-Titels verkauft worden.

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Knights Contract: Als Unsterblicher gegen die Kreaturen Fausts

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God of War und Dante’s Inferno haben es vorgemacht: Das Vermischen von Mythologie, Weltliteratur und Kulturgeschichte mit blutrünstiger Fantasy-Action funktioniert in der Welt der Videospiele überraschend gut und macht dem Spieler dementsprechend viel Spaß.

Namco Bandai will sich ein Stück vom Trend-Kuchen abschneiden und präsentiert Knights Contract. Hinter dem generischem Titel verbirgt sich ein eigenwilliges Monstergemetzel angesiedelt in einem Europa zwischen Barock und Aufklärung.

Ihr schlüpft in die Rolle des Scharfrichters Heinrich, der im Deutschland des 18. Jahrhunderts schwer damit beschäftigt ist, Hexen einen Kopf kürzer zu machen. Angeführt werden die Hexenjagden vom mächtigen Alchemisten Faust. Einer jungen Hexe namens Gretchen gelingt es, den hünenhaften Heinrich mit einem Unsterblichkeitszauber zu belegen. Nicht unbedingt das schlimmste Los, aber es führt dazu, dass Heinrich fortan als Komplize der Hexe gejagt wird – ihm bleibt nichts anderes übrig, als sich mit Gretchen gegen Faust zu verbünden.

Heinrichs Unsterblichkeit spielt eine wesentliche Rolle im Spiel. Denn, wie sollte es anders sein – Ihr könnt nicht sterben. Gretchen dagegen schon. Also müsst Ihr die Blondine deswegen vor den Schergen schützen. Dabei wird auf mächtiges Schlag- und Stechwerkzeug zurückgegriffen, inklusive blutiger Finishing Moves. Gretchen zaubert zur Unterstützung auch gerne mal eine Guillotine herbei, um Gegnern den Kopf zu verdrehen. Bayonetta verleiht anscheinend ihr Spielzeug auch an Kolleginnen…

Knights Contract soll 2011 für Xbox 360 und PS3 erscheinen.

Final Fantasy auf deutscher Piano-Tournee

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Wer die Spielemusik-Konzerte der letzten Jahre verfolgt hat, dem ist der Name Benyamin Nuss bereits ein Begriff: Der im Jahre 1989 geborene Pianist überzeugte schon auf zahlreichen Konzerten das Publikum, erst im letzten Jahr begeisterte er im Rahmen des Kölner Konzert Symphonic Fantasies mit seinem virtuosen Klavier-Part bei Kingdom Hearts.

Am 17. September 2010 erscheint nun sein erstes Solo-Album über Universal – und auch hier bleibt Nuss seinen Wurzeln treu: Das Album trägt den Titel “Benyamin Nuss plays Uematsu“. Und genau das tut er: Das 70-minütige Werk umfasst nicht nur einschlägige Final Fantasy-Kompositionen, sondern auch Stücke aus Blue Dragon, Lost Odyssey und sogar das Uematsu-Frühwerk Rad Racer. Die Klavier-Arrangements wurden von Shiro Hamaguchi, Jonne Valtonen, Alexander Rosenblatt und Bill Dobbins erarbeitet – weitere Namen, die für Qualität bürgen.

Benjamin erklärt: “Mit meinem Album werde ich den Beweis antreten: Die Musik aus Videospielen ist die Fortsetzung der Klassik, nur mit anderen Mitteln“. Bereits am 12. September beginnt er zudem eine Tournee, die ihn in ein paar der gefragtesten deutschen Konzertsäle führt.

Hier die Tourdaten:

12.09.10 Oldenburg Theater-Laboratorium, 20:00 Uhr
25.09.10 Trier Tuchfabrik, Moselfestspiele, 20:00 Uhr
01.10.10 Dortmund Konzerthaus, 20:00 Uhr
02.10.10 Bonn Beethovenhaus, 20:00 Uhr
03.10.10 Hamburg Laeiszhalle, 18:00 Uhr
06.10.10 Luxembourg Philharmonie, 20:00 Uhr
10.10.10 Stuttgart Schloss, 17:00 Uhr
14.10.10 München Gasteig, 20:00 Uhr
15.10.10 Freiburg Historisches Kaufhaus, 20:00 Uhr
17.10.10 Heidelberg Kongresshalle, 17:00 Uhr
22.10.10 Frankfurt Alte Oper, 19:00 Uhr
23.10.10 Leipzig Gewandhaus, 20:00 Uhr
30.10.10 Braunschweig Stadthalle, 20:00 Uhr
31.10.10 Neustadt Hambacher Schloss, 17:00 Uhr
12.11.10 Kaiserslautern SWR-Studio, 20:00 Uhr
13.11.10 Ulm Stadthaus, 20:00 Uhr
14.11.10 Nürnberg Meistersingerhalle, 18:00 Uhr
24.11.10 Berlin Philharmonie, 20:00 Uhr
27.11.10 Göttingen Aula Universität, 20:00 Uhr
28.11.10 Düsseldorf Tonhalle, 18:00 Uhr

Weitere Informationen bekommt ihr bei www.benyamin-nuss.de, Karten für die Konzerte könnt ihr hier bereits bestellen.

Dragon Quest IX kommt in den Westen!

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Dragon Quest Cover ArtworkEndlich ist es heraus: Square-Enix gab erst kürzlich bekannt, dass Dragon Quest IX: Sentinels of the Starry Skies am 11. Juli in Amerika und  am 23. Juli in Europa erscheinen wird. Aufgrund des großen Bekanntheitsgrades des Franchise ist sogar von einer deutschen Übersetzung auszugehen – so kann jeder in den Genuss der neuen Abenteuer rund um die von Akira Toriyama erstellten Figuren kommen.

In Japan hat sich das Spiel bereits mehr als 4,2 Millionen mal verkauft. Das erste Mal mit dabei im Dragon Quest-Kosmos: Schon zu Beginn könnt Ihr Eure eigenen Helden erstellen und ihre Optik mitbestimmen. Ebenfalls neu ist der lokale Wireless-Modus, der Euch mit maximal vier Leuten gleichzeitig gegen blaue, rote und königlische Schleimblobs antreten lässt.

Dragon Quest IX: Sentinels of the Starry Skies erscheint exklusiv für Nintendo DS – stationäre Konsolen schauen in die Röhre.

 

THQ kommt Electronic Arts beim Online-Abkassieren zuvor

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Irgendwie schon gemein: Da wird Electronic Arts allerorts als Totengräber der Online-Freiheit gegeißelt, weil beginnend mit Tiger Woods PGA Tour 2011 bei den Sportspiele die Online-Modi nur per (für Gebrauchtspielkäufer zahlungspflichtigen) Aktivierungscode zugänglich gemacht werden – und dann kommt ihnen ein anderer Hersteller zuvor, ohne vorher wochenlang schlechte PR einzukassieren.

Konkret veröffentlicht THQ nächste Woche UFC Undisputed 2010, das zumindest auf PS3 und Xbox 360 eine kleine, aber wichtige Überraschung bereit hält: Wer online spielen will, muss einen Code eingeben. Erstkäufer kriegen den mit dazu, Second-Hand-Kämpfer sollen 5 US-Dollar (bei uns dann wohl 5 Euro) dafür abdrücken… das kommt einem verdächtig bekannt vor. Gewusst hatte davon vorher niemand, auch uns überrascht dieser ‘Coup’.

Nun kann man streiten, wessen Vorgehen gemeiner ist: Electronic Arts will mit 10 US_Dollar natürlich das Doppelte, doch zumindest haben sie ihre Planung vorab nicht verheimlicht. THQ dagegen lässt das Ganze ohne Vorwarnung auf die Käufer los.

Ubisoft: 2012 wird die Hälfte aller Spiele in 3D herausgebracht

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Ubisoft-CEO Yves Guillemot (Foto) rechnet mit einem 3D-Boom in der Spielindustrie. “Ich glaube, dass nächstes Jahr vielleicht 15 bis 20 Prozent der Next-Gen-Spiele in 3D sein werden … und im folgenden Jahr werden es bestimmt 50 Prozent der Spiele sein”, sagte er während der gestrigen Bilanzpräsentation. Als Ursache für den möglichen 3D-Hype führte Guillemot die technischen Entwicklung auf dem TV-Markt an. “Es wird mehr und mehr 3D-Spiele geben, weil auch immer mehr 3D-TV-Geräte erhältlich sein werden.” Dreidimensionale Spiele werde es jedoch nicht nur für Heimkonsolen, sondern auch für mobile Geräte geben.

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Alan Wake: ‘The Signal’ kommt am 27. Juli

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Wie Microsoft angekündigt hat, wird am 27. Juli der erste DLC zum gerade erschienen Alan Wake erhältlich sein. ‘The Signal’ werde jedoch nicht die Story des Hauptspiels fortsetzen, erklärte das Studio Remedy. Vielmehr werde der Download-Inhalt die Geschehnisse aus einer anderen Perspektive schildern.

Remedy-Mitarbeiter Oskari Hakkinen betonte in einem Interview Computervideogames.com: “Staffel 1 – um das klarzustellen – ist ein vollständiges Paket, in dem der Spiele alle Mysterien aufdeckt und all seine Ziele erreicht. […] Die Add-ons erzählen nicht mehr von der Geschichte.”

Remedy will mit den Zusatzinhalten die Wartezeit auf einen möglichen Nachfolger zu Alan Wake verkürzen.

Mehr zu Alan Wake:

Ubisoft beobachtet EAs 10 Euro-DLC-Politik

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Die viel kritisierte Idee von Electronic Arts, neuen Spielen Bonus-DLC im Wert von zehn Euro beizulegen, findet erste Interessenten in der Branche. Nachdem Ubisoft im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von 44 Millionen Euro einfuhr, beobachtet man nun EAs “Project 10 Dollar”. In neuen EA-Spielen wie zum Beispiel Mass Effect 2 und Dragon Age: Origins findet der Neukäufer DLC-Gutscheine im Wert von zehn Euro. Gebrauchtkäufer müssen sich den Content nachkaufen. Ubisofts CFO Alain Martinez deutete an, dass Ubisofts Neuerscheinungen im nächsten Jahr immer mit zusätzlichem DLC starten würden und man EAs Geschäftsidee interessiert beobachte, um am Gebrauchtmarkt zu verdienen.

 

Quelle: Gamasutra

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