Fable III mit episodischem DLC & Natal-Support

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Peter Molyneux offenbart DLC-Pläne für das kommende Rollenspiel Fable III. Der Entwickler vergleicht die Episodenstruktur mit einem Roman von Charles Dickens: “Das London von Charles Dickens ist dunkel und episodenhaft – das machen wir mit Fable III auch. Wir geben Euch die ersten, großen Episoden und liefern kleine Episoden als DLC nach“

Doch wie werden neue Episoden den Spielern zugänglich gemacht? Laut Molyneux schaltet Ihr neue Episoden innerhalb der Albion-Welt frei, ohne den Umweg über “hässliches“ Dashboard. Über Natal ließ sich der Engländer ebenfalls aus: Und zwar unterstütze das Rollenspiel die Bewegungssteuerung, allerdings nur als “süßes, lustiges“ Gadget an bestimmten Orten – Ihr benötigt für den Großteil des Spiels einen gewöhnlichen Controller.

Nintendo verteidigt Wii-MotionPlus

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Vor zehn Monaten hat Nintendo den Hardware-Zusatz Wii-MotionPlus zusammen mit Wii Sports Resort eingeführt – doch seitdem sind in Deutschland lediglich acht Titel mit der Peripherie-Unterstützung erschienen. Wo sind sie also hin, die Wii-MotionPlus-Spiele, auch von Nintendo selbst?

MTV Multiplayer hat sich das auch gefragt und beim Nintendo of America-Präsidenten Reggie Fils-Aime nachgehakt. “Die Unterstützung von Wii-MotionPlus ist gewaltig,” reagiert Fils-Aime ausweichend und fügt hinzu: “Wir haben fantastische Third-Party-Untersützung…Red Steel 2 erscheint bald. Aus First-Party-Sicht gesprochen haben wir FlingSmash [kommt im 3. Quartal] vorgestellt. Es kommen noch weitere Titel für MotionPlus, das bleibt eines unserer Kernaktivitäten.”

Fils-Aime verteidigt Nintendos Philosophie, eine neue Technik nicht zwingend in jedes Software-Produkt zu stecken. “Wir zwingen keinen Entwickler, ein Steuerungsschema ins Spiel zu integrieren.” Trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack: Immerhin hat Sony für Playstation Move 20 Eigenentwicklungen angekündigt.

EAs Zukunftspläne: Spiele zuerst als Download, dann als Disc-Version

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Seit gestern machen Gerüchte die Runde, dass man bei Electronic Arts über neue Verkaufsstrategien für Vollpreis-Spiele nachdenkt. Inzwischen haben verschiedene Mitarbeiter, darunter Senior Vizepräsident Nick Earl, die Überlegungen zur neuen “Erst Download, dann Disc“-Vertriebsidee bestätigt.

Der Erfolg von Download-Titeln wie Battlefield 1943 hat bei EA Mitarbeitern Überlegungen angestoßen, zukünftig neue Spiele eine Zeit lang exklusiv als so genannten PDLC (premium downloadable content) zu verkaufen. Bei dieser Download-Version würde es sich aber nicht um das komplette Spiel handeln, sondern um eine “sehr lange“ Demo, die Spieler über Xbox Live Arcade und PSN herunterladen könnten. Laut Nick Earl zu einem Preis zwischen 10 und 15 Dollar. Beim späteren Erscheinen der Disc-Version würden die Spiele im Idealfall vom positiven Feedback der Spieler profitieren, z.B. hätten Entwickler so Zeit, mögliche Schwachstellen bis zum Disc-Release auszubessern. Das alles erinnert ein bisschen an Sonys vorgestelltes Demo-Konzept, über das Matthias vor kurzem in seinem Blog sinnierte.

Es bleiben allerdings nicht wenige offene Fragen bezüglich EAs Idee: Wieviel Spiel ist in der Download-Version wirklich enthalten? Bezahle ich als Spieler letztendlich nur für eine “größere” Demo und bekommen Käufer der PDLC-Version einen Rabatt auf die Disc-Version? Darüber scheint man sich bei dem amerikanischen Publisher selber noch nicht ganz sicher zu sein. EAs Jeff Brown versichert allerdings: “Keine der Ideen sieht vor, Spieler für traditionelle, kostenlose Spiele-Demos zur Kasse zu bitten.” Vielmehr werden derzeit verschiedene Strategien diskutiert, wie man mit Downloadable Content verfährt – eine fortgeschrittene Überlegung bezieht sich dabei auf Free-to-Play, ähnlich wie im kostenfreien PC-Ballerspiel Battlefield Heroes.

Zwei Mass Effect 2-DLCs, zwei Preise

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Heute erscheint das “Firewalker Missionspack” kostenlos im spielinternen Cerberus Network. Neben fünf neuer Mass Effect 2-Missionen habt Ihr endlich Zugriff auf das Hammerhead-Hovercraft-Fahrzeug, mit dem Bioware Planetenmissionen zugänglich machen will.

Zudem ist der Preis zum ersten Bezahlcontent bekannt: “Kasumi’s Stolen Memory” erscheint am 6. April für 560 MS-Punkte bzw. 7 Euro. Der Preis erscheint uns ein wenig hochgegriffen, schließlich spielt Ihr nur eine Nebenepisode in der Mass Effect 2-Story und rekrutiert eine einzige, neue Mitstreiterin. Mehr zum ersten Bezahl-DLC gibt es hier.

Nintendo bestätigt neuen 3D-Handheld

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Kein Aprilscherz: Nintendo kündigt mit dem 3DS (Arbeitstitel) einen neuen DS-Handheld an, der 3D-Spiele ohne weitere Peripherie darstellen kann. Die Arbeiten sind offenkundig weit fortgeschritten, denn schon im kommenden Geschäftsjahr, das am 1. April beginnt und im März 2011 endet, soll der 3DS auf den Markt kommen.

Das Besondere des 3D-Handhelds ist, dass keine 3D-Brille benötigt wird, während bestehende oder angekündigte Systeme im Kino oder auf TV auf Zusatzbrillen setzen. Nintendo macht auch die fünfte DS-Generation abwärtskompatibel zu den bisherigen Spielen. Weitere Details sollen auf der E3 folgen, die vom 15. Bis 17. Juni in Los Angeles stattfindet.

Super Street Fighter IV – Dojo Edition

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In Capcoms US-Shop lockt die Dojo Edition von Super Street Fighter IV. Folgende Goodies sind enthalten:

  • Super Street Fighter IV Spiel (PS3 oder Xbox 360)
  • Sporttasche
  • T-Shirt mit Dudley-Motiv
  • Aluminium-Wasserflasche mit Ibuki-Aufdruck
  • Stirnband
  • 1 GB USB Stick mit Juri-Aufdruck; Inhalt: Artworks von Charakteren, Bildschirmhintergründe, Comics und mehr.

Der Vorbesteller-Preis: 80 US-Dollar + Versand. Der Pferdefuß: Der Versand erfolgt nur innerhalb der USA, nach Kanada oder Mexiko. Ob das schicke Sammlerpaket nach Europa kommt, wird sich zeigen.

McDonalds – Nintendo DS soll Ausbildung beschleunigen

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McDonald’s und Nintendo – diese beiden Unternehmen haben eine gemeinsame Vergangenheit. Denn die Burgerkette richtete in den Filialen Japans freie Nintendo Zones ein, wo Kunden mit DS gratis Demos und anderen Content herunterladen konnten.

Nun spielt das Handheld bei den McDonald’s-Bediensteten eine tragende Rolle – jedenfalls in Japan. Mittels “eSmart”-Programm sollen Teilzeitmitarbeiter ihre Ausbildung doppelt so schnell beenden wie mit herkömmlichen Methoden. Da viele Mitarbeiter bereits über einen DS verfügen, ist die Akzeptanz, mit einer Konsole umzugehen, entsprechend hoch.

Jede Filiale in Nippon soll darüber hinaus mit zwei DS ausgestattet werden.

Kehrtwende von Sony: God of War Collection kommt doch noch als Einzelveröffentlichung

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Hatte Sony etwa Angst, die über 150 Euro teuren Sammlerkisten der Ultimate Trilogy Edition von God of War III nicht alle loszuwerden? Zumindest hieß es die ganze Zeit, dass die God of War Collection, also die PS3-Portierung der ersten beiden Serienteile, in Europa nicht einzeln veröffentlicht würden und somit exklusiv für Luxuskäufer blieben.

Jetzt vollzieht der PS3-Konzern die Kehrtwendung und verkündet stolz, dass Kratos’ erste Auftritte doch noch separat in die Läden kommen: Die God of War Collection erscheint am 30. April und kostet knapp 40 Euro.

Damit nicht genug, auch der Komplettsatz wird gemeinsam verscherbelt: Zeitgleich erscheint die God of War Trilogy für 90 Euro, wer also so lange warten kann, spart ein paar Groschen.

Grundsätzlich finden wir die Angebotsvielfalt löblich, das nächste Mal sollte Sony aber mit offenen Karten spielen.

After Burner Climax: Da brennt das Hinterteil!

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Ursprünglich nur für Xbox Live Arcade angekündigt, nähert sich After Burner Climax inzwischen auch auf PSN seinem Download-Release. Mehr Infos zu Segas himmlischem Arcade-Spaß findet Ihr hier.
Einen genauen Veröffentlichungstermin gibt es leider immer noch nicht, es bleibt bei “2. Quartal 2010”. Die ungewisse Wartezeit versüßt Euch Sega derweil mit vielen bunten Bildern.

Schweiz auf dem Weg zum “Killerspiele”-Verbot

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Vor einem Monat haben wir darüber berichtet, dass bei unseren Landesnachbarn an einem Verkaufsverbot von “Killerspielen” geschraubt wird. Der Schweizer Ständerat hat nun die Eingabe (Motion) der 32-jährigen Evi Allemann (“Verbot von Killerspielen”) angenommen. Damit ist die Initiative für den Schweizer Bundesrat bindend.

In der Gesetzesinitiative heißt es unter anderem: “Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament eine gesetzliche Grundlage vorzulegen, die es erlaubt, die Herstellung, das Anpreisen, die Einfuhr, den Verkauf und die Weitergabe von Spielprogrammen zu verbieten, in denen grausame Gewalttätigkeiten gegen Menschen und menschenähnliche Wesen zum Spielerfolg beitragen”. Weiter: “Solche Spiele machen zwar nicht aus jedem einen Killer, aber sie verstärken die Bereitschaft bei jenen, die ohnehin anfällig sind. Ein generelles Verbot solcher Spiele erscheint deshalb angemessen und verhältnismässig, insbesondere da sie über keinen irgendwie schützenswerten kulturell-gesellschaftlichen Gehalt verfügen und es Tausende andere spannende Computerspiele gibt, die ohne solche Gewaltexzesse auskommen”.
Derzeit fehlt jedoch die Definition, was unter “Killerspiel” genau fällt. Daher lassen sich die Konsequenzen für die schweizerischen Gamer derzeit nicht abschätzen.

Die SP-Nationalrätin und Urheberin der “Killerspiel”-Motion Evi Allemann (siehe Foto) sprach mit 20 Minuten Online über ihre Ziele und relativierte einige Aussagen der Gesetzesinitiative: “Das absolute Verbot soll nur für einzelne Spiele gelten. Mit meiner Motion will ich eine Diskussion anstoßen über ein Regulierungssystem. Und dabei gibt es einige Spiele, die künftig ganz verboten sein sollen. Es wird sich wohl um etwa ein Dutzend Games handeln, wie in Deutschland, wo beispielsweise Mortal Kombat und Manhunt verboten sind, nicht aber Counter-Strike. Dieses Game unterliegt einer Altersgrenze, Erwachsene können es jedoch frei erwerben und spielen.”
Auf die Frage, warum sie Erwachsenen vorschreiben wolle, was sie zu spielen haben (das Gesetz gilt nicht nur für Minderjährige) antwortete Allemann: “Die Auswahl der Spiele ist riesig. Dieser Markt ist sehr dynamisch und entwickelt sich laufend. Das Gamen an sich will ich niemandem wegnehmen. Mein Anliegen ist einzig, dass wir diejenigen Spiele aus dem Verkehr ziehen, die die Grenze des in unserer Gesellschaft Akzeptierten überschreiten.”

Wir sind gespannt, wie sich das “Killerspiel”-Verbot in der Schweiz schlussendlich manifestieren wird – und vor allem, wer die Richtlinien festlegt, wie das “in der Gesellschaft Akzeptierte” aussieht. Vielleicht sollte man sich solche Definitionen vorher überlegen, bevor man aktionistisch die Verbots-Trommel schlägt…

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