In den letzten Jahren gab es immer wieder Info-Häppchen und Gerüchte zu einer Kino-Adaption von Metal Gear Solid. Verschiedene Regisseure wie Kurt Wimmer (Equilibrium) oder Paul W.S. Anderson (Resident Evil) wurden in Verbindung mit der Verfilmung genannt. Hideo Kojima höchstpersöhnlich arbeitete angeblich an einem Drehbuch. Filmproduzent Mike De Luca (American History X, Magnolia) lässt die Seifenblase nun platzen: eine Film-Umsetzung in naher Zukunft ist ausgeschlossen.
Laut De Luca (Bild rechts) gebe es zu große Differenzen zwischen Sony Pictures und Konami über die Umsetzung des Kult-Epos. Eine Hollywood-Adaption würde aus Marketing- und Distributionsgründen einige Veränderungen am Stoff fordern, mit denen Konami (bzw. Herr Kojima) nicht einverstanden ist. Der Hollywood-Produzent zeigt allerdings Verständnis dafür, dass Videospiel-Hersteller ihr Eigentum beschützen wollen:
…Das Problem mit vielen dieser Adaptionen ist, dass sie so große Franchises für die Spielefirmen sind. Ein Film kann da nur wehtun. Auch wenn der Film großartig ist, verkauft man wahrscheinlich nicht mehr Spiele. Es ist einfach etwas komplett anderes. Wenn das Spiel bekannt ist, hilft es dem Film. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob der Film in gleicher Weise dem Spiel hilft.”








