Wer auf der gamescom besonders gut hingesehen hat, könnte es bemerkt haben: LocoRoco wird fortgesetzt. Der nächste Teil hört auf den Untertitel Midnight Carnival, behält im Gegensatz zum mißglückten PS3-Ableger Cocoreccho! das liebgewonnene Grundkonzept weitgehend unverändert bei und wird voraussichtlich exklusiv als Download veröffentlicht. Außerdem kommt ein neuer Supersprung dazu. Viel mehr wissen wir bisher nicht, Erscheinungsdatum und Preis sind bislang noch das Geheimnis von Sony. Was uns aber interessiert: Wird die Steuerung so konzipiert, dass PSPgo-Besitzer mit zusammengeschobenen Deckel spielen können?
Auf jeden Fall haben wir die ersten Screenshots für Euch aufgetrieben – die machen wieder Lust aufs rumkugeln…
Landauf, landab hat man es in diesem Jahr häufiger gehört, als es einem lieb sein kann: Computerspiele sind gefährlich und die Auswirkungen virtuellen Handelns auf die Realität katastrophal. Und siehe da: Es stimmt tatsächlich!
Zumindest wenn das Spiel lose/lose heißt. Der Medienkünstler Zach Gage hat sein kostenloses Download-Werk für PC in das traditionelle Gewand eines Weltraum-Shooters gehüllt. Der Clou daran: Die anrückenden Aliens werden auf Basis realer Dateien auf Eurem Rechner generiert. Mit jedem abgeschossenen Alien wird die entsprechende Datei unwiederbringlich gelöscht und Ihr kassiert Punkte. Die “Gegner” schießen zwar nicht, berühren sie Euch jedoch, ist das Spiel zu Ende und das Programm vernichtet sich von selbst.
Beschleicht Euch bei der Vorstellung daran bereits ein ungutes Gefühl? Dann geht es Euch wie mir. Ich möchte dieses Programm jedenfalls nicht auf meinem Rechner haben. Zu groß wäre die Versuchung, jahrelang eingeübte Spielverhaltensmuster auszugraben und wie in Gradius & Co. auf alles zu ballern, was sich auf dem Bildschirm bewegt. Und genau darum scheint es dem Macher zu gehen.
lose/lose stellt Vieles in Frage: Was ist die Rolle des Spielers? Muss ich zwangsläufig auf Unbewaffnete schießen, nur weil ich eine Waffe habe und es Punkte dafür gibt? Etwa, weil ich glaube, dass es das Spiel von mir erwartet? Die digitale Entwicklung und damit die Digitalisierung des Individuums (beispielsweise in sozialen Netzwerken, Erinnerungsfotos, persönliche Daten auf dem Rechner, u.v.m.) zieht im Wesentlichen zwei Konsequenzen nach sich: Zum Einen gewinnen immaterielle Daten zunehmend an Bedeutung über Reales, zum Anderen hält unser Verständnis von der Funktionsweise digitaler Medien damit kaum Schritt. Wie viel Kontrolle sollten wir an etwas abgeben, das wir so wenig verstehen?
Und vor allem: Stimmt die Behauptung von Zach Gage überhaupt oder ist das Ganze nur ein Gedankenspiel? Werden die Dateien wirklich gelöscht? Auf seiner Internetseite stimmt nicht nur der fette Vermerk nachdenklich, dass der Download auf eigene Verantwortung erfolgt. Verstörend finde ich vielmehr die Highscoreliste mit einem Spitzenreiter, der 4912 Aliens abgeschossen hat. Ist das etwa eine neue Mutprobe? Wie lange kann ich lose/lose spielen, ehe empfindliche Dateien vernichtet werden, die das gesamte System zum Absturz bringen? Da die Dateiauswahl zufällig erfolgen soll, kann das niemand beantworten ein Glücksspiel also.
Wesentlich spaßiger wäre es freilich, wenn das Programm lediglich Dateien aus dem Papierkorb löschen würde. Das hätte jedoch nicht solch schwer wiegende Kosequenzen…
EA Montreal verschiebt den Release von Army of Two – The 40th Day auf den 8. Januar. Ursprünglich sollte der Shooter noch in diesem Herbst erscheinen – zeitgleich mit dem neuen Call of Duty. Matt Turner, Entwickler bei EA, verrät: “Ich meine, ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Modern Warfare 2 wäre töricht.”
Die Veröffentlichung des Actionspiels aus dem Hause Activision sei jedoch nicht der alleinige Grund für die Verschiebung. “Es gibt viel Rummel vor Weihnachten und es ist wirklich schwierig, in diesem kleinen Fenster etwas zu releasen. Nun werden wir das Spiel direkt nach dem großen Rummel veröffentlichen und noch vor den nächsten großen Veröffentlichungen. Daher denke ich, dass wir nun einen Monat für uns allein haben und mit keinem größeren Spiel konkurrieren müssen.”
Am Anfang des nächsten Jahres hofft Turner, dass die Spieler genug Zeit haben werden, um Army of Two – The 40th Day zu genießen. Er geht davon aus, dass andere Spiele ihren Reiz in der Phase schon wieder verloren haben: “Die Spieler werden ihre Wochen haben, in denen sie Assassins Creed 2, Modern Warfare 2 und dergleichen durchspielen können.” Im Januar sei dann genug Zeit für Army of Two – The 40th Day.
Juri und T.Hawk – so heißen wohl die beiden neuen Kämpfer für Capcoms Prügelspiel-Perle Street Fighter IV.
Die französische Webseite jv247 bekam 8 Screenshots mit den beiden Kämpfern in die Finger (siehe Bildergalerie unten) – eine Bestätigung seitens Capcom steht noch aus.
UPDATE: Capcom bestätigte, dass die beiden Kämpfer aus dem neu entwickelten Super Street Fighter IV stammen. Das Beat’em-Up wird im Frühjahr nächsten Jahres erscheinen, alle bekannten Features aus Street Fighter IV bieten, insgesamt acht neue Kämpfer auffahren sowie mit umfangreichem Feintuning an den bekannten Charakteren protzen. Diese Neuerungen sind laut Producer Yoshinori Ono so ausladend, dass sie nicht als Download-Content nachgereicht werden können. Super Street Fighter IV erscheint daher als eigene Disc – allerdings nicht zum Vollpreis. Wie hoch der Preis genau sein wird, steht noch nicht fest.
Der 27-jährige Designer Harrison Krix lebt in Atlanta, USA und bastelt in seiner Freizeit u.a. Videospiel-Replika. In seinem Portfolio befinden sich etwa die Portal Gun aus Valves Puzzle-Shooter Portal sowie ein Big-Daddy-Nachbau (zu finden auf Harrisons Webseite).
Sein neuestes Werk ist die Laser Rifle aus Fallout 3. Wir haben für Euch die interessantesten Fotos aus dem Entstehungsprozess in unten stehender Bildergalerie zusammengefasst. Mehr zur Entstehungsgeschichte der Rifle gibt es hier.
Silk Spectre, Rorschach, Nite Owl und Ozymandias – diese vier Watchmen-Charaktere könnt Ihr ab Donnerstag gegen bare Münze in Euren LittleBigPlanet-Charakter-Fundus aufnehmen.
Ein nackter Dr. Manhattan hätte dem Begriff Sackboy allerdings eine ganz besondere Note gegeben…
Sony hat für die USA einige Eckdaten zum Start der PSPgo bekanntgegeben. So werden am 1. Oktober 16.000 Downloads verfügbar sein.
Allerdings ist nur ein Bruchteil davon Software: Gerade mal 225 Spiele (zusammengesetzt aus PSP-Spielen, PSN-Downloads und Minis) stehen zum Herunterladen parat. Der Rest sind u.a. Filme (2.300) und TV-Episoden (13.300).
Zudem werden in den Läden spezielle PSN Game Cards erhältlich sein, die den Download von PSP-Spielen ermöglichen (siehe Bildbeispiel God of War: Chains of Olympus).
Wie die genauen Pläne für Deutschland aussehen, ist derzeit nicht bekannt. Via US-Account dürften aber auch deutsche PSPgo-Käufer auf den gesamten Fundus zurückgreifen können.
In Gran Turismo 5 habt Ihr die Qual der Wahl: Über 950 Fahrzeuge stehen Euch für die Rennen zur Verfügung, sogar welche mit Elektro- und Hybridantrieb. Bei allen kommt die neue Physikengine zum Einsatz, die Überschläge und Beschädigungen möglichst glaubwürdig simulieren soll.
Gran Turismo 5 ist das größte Rennspielprojekt in der Geschichte der Computerspiele. Seit 2005 arbeitet das japanische Entwicklerteam Polyphony Digital mit bis zu 120 Mitarbeitern daran und veröffentlichte im März 2008 – als eine Art Zwischenstand – GT 5 Prologue. Die Empörung war damals riesig, weil die etwas umfangreichere Demo kostenpflichtig war.
Mittlerweile ist der Frust wieder der Vorfreude gewichen, denn zumindest das japanische Release-Datum von Gran Turismo 5 ist bekannt: März 2010. Dabei ist das Spiel nach Aussage der Entwickler erst zu 65 Prozent fertiggestellt.
Die Rennen finden in rund 20 Austragungsorten statt, alle Streckenvariationen mitgezählt soll es etwa 70 Pisten geben. Neben einem Arcademodus, in dem Ihr alleine oder zu zweit im Splitscreen fahrt, ist auch ein umfangreicher GT-Modus als eine Art Karriere geplant. Hier tretet Ihr gegen den Computer an und spielt Euch neue Fahrzeuge, Strecken und Tuning-Teile frei. Ein Online-Modus mit bis zu 16 Fahrern soll für den nötigen Langzeitspaß sorgen.
Vom 24. bis 27. September fand in Tokio die letzte große Spielemesse des Jahres statt. Die Tokyo Game Show (TGS) kämpfte in den letzten Jahren mit der deutschen Games Convention um den Titel “besucherstärkste Veranstaltung im Videospielbereich”.
Nun wurde die Leipziger Games Convention 2009 von der Kölner gamescom abgelöst: Mit 245.000 Besuchern stellte Letztere einen neuen deutschen Rekord auf. Die TGS musste dieses Jahr dagegen einen Besucherrückgang von 5% hinnehmen – die Zahlen fielen von 194.000 auf 185.000 Teilnehmer.
Die gamescom darf sich mit klarem Abstand als besucherstärkste Videospielmesse der Welt rühmen.
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