Seit letzter Woche können PSP-Besitzer die minis im PlayStation Store kaufen – überwiegend kleine Spiele, deren Ausrichtung in direkter Konkurrenz zu dem Angebot in Apples AppStore steht. So kommen hier auch kleinere Entwickler zum Zug, die Titel müssen unter 100 MB groß sein und Mehrspieler- oder Online-Funktionen bleiben außen vor.
Bisher sind etwa ein Dutzend minis verfügbar, die im Euroland zwischen drei und fünf Euro kosten. Das ist nicht besonders viel, einige Spiele kosten aber in ihrere iPod-Variante trotzdem weniger. So werden für den launigen Tower-Defense-Spaß Fieldrunners bei Sony 4,99 Euro, bei Apple aber nur 2,39 Euro fällig. Noch größere Schwankungen gibt es in den USA, wo minis bis zu zehn Dollar kosten.
Das sei aber alleine die Verantwortung der Publisher, sagt ein Vertreter der amerikanischen Sony-Niederlassung: Sony hätte damit nichts zu tun, die Preise setzten die Hersteller selber fest, von der Seite der PSP-Produzenten aus wären auch niedrigere Summen wie im AppStore erlaubt. Er mahnt außerdem an, dass die Publisher sich das genau überlegen sollten, denn sonst würde die ursprüngliche Zielsetzung , günstige “Mitnahme-Schnäppchen” anzubieten, womöglich verfehlt.
Das sind schöne Worte, allerdings kostet die Entwicklung eines PSP-Spiels trotz billigerer Entwicklungstools immer noch deutlich mehr als für iPod touch und iPhone. Außerdem ist es eher möglich, dass ein Titel es bei Sony nicht durch die Qualitätskontrolle schafft…