Seit der Veröffentlichung von ihrem letzten, wenig erfolgreichen Spiel Lair für die PS3 (unser Test-Fazit findet Ihr hier) ging es für die ehemals in Deutschland gegründete Entwicklerschmiede Factor 5 (u.a. durch Turrican zu Ruhm gekommen) nur noch bergab. Die letzte Entwicklung wurde nie offiziell bestätigt, war aber wohl ein Superman-Spiel für den großspurig auftrumpfenden, doch schnell wieder von der Bildfläche verschwundenen Publisher Brash Entertainment. Das unrühmliche Ende dieser Partnerschaft sorgte für akuten Kapitalmangel bei Factor 5, was schließlich zur Entlassung der Belegschaft und der Schließung der Niederlassung in San Rafael, Kalifornien führte.
Damit hat der Ärger allerdings kein Ende: Vor kurzem reichten mehrere Ex-Angestellte eine Klage gegen die Factor-5-Gründer ein, nach der diese gezielt Kapital und andere Werte aus der maroden Firma abgezogen hätten, um die Zahlung der Gehälter zu vermeiden – so hätten die Bediensteten u.a. die letzten zwei Monate keinen Lohn mehr erhalten. Außerdem behaupten die Kläger, dass alle nennenswerten Rechte und Dinge wie Sourcecodes für ein kommendes Rogue Squadron für Wii kurz vor dem Ende von Factor 5 an die Firma Blue Harvest (inzwischen umbenannt in White Harvest) übertragen wurden – und dass diese neue Gesellschaft von den gleichen Leuten geführt wird.
Der Streitwert ist nicht gering: In der Bankrott-Erklärung von Factor 5 werden neben einem verbliebenen Kapital von etwa 100.000 Dollar ein Schuldenstand von 10 Millionen Dollar sowie ausstehende Gehälter mit knapp 900.000 Dollar aufgelistet. Wer noch mehr wissen will, findet einen Artikel aus der örtlichen Presse hinter diesem Link.




Urheber der Studie sind das amerikanische Game Developer Magazine sowie deren auf Untersuchungen und Forschungen spezialisierte Research-Abteilung. Wichtige Kriterien bei der Erstellung der Reihenfolge waren die wirtschaftlichen Daten – also wie viele Spiele ein Studio entwickelt hat, wie hoch die Verkäufe ausfielen und welchen Metacritc-Wertungsschnitt die Spiele erreichten. Außerdem wurden über die bekannte Webseite Gamasutra Entwickler zu ihren Einschätzungen befragt.
Das kultige Cartoon-Duo ermittelt nun auch auf der Xbox 360. Detektivhund Sam und sein Karnickelkumpel Max kosten zwar nicht wenig, dafür kriegt Ihr aber gleich alle sechs Episoden der ersten Staffel. Klassisches Point & Click und witzige Texte sorgen für Laune und motivieren bis zum Schluss. Ist Euer Englisch nicht perfekt, solltet Ihr allerdings schnell lesen können…
Das langlebige Sammelkarten-Spiel machte sich auf Konsolen bisher sehr rar, nur die alte Xbox bekam einen leidlich gelungenen Versuch. Der Download-Titel verzichtet auf Experimente und setzt das bewährte Konzept geradlinig um – das funktioniert sehr gut und lockt vor allem für Online-Duelle. Nur mit der Einschränkung, dass Profis sich keine eigenen Decks basteln können, müsst Ihr leben.
THQs launiger Actionspaß setzt auf viel Stil und schnelle Action: Fliegt als kleine Stummelfigur mit Raketenrucksack durch 80 Levels, die in einem ungemein coolen Neo-Retro-Look mit dicken Pixeln inszeniert sind, und schießt mit dem rechten Stick Geschosse ab, um die Gegner zu demolieren. Witzige Mehrspieler-Varianten runden den quriligen Spaß gelungen ab.
Die rein aus Frauen bestehende Mangaka-Gruppe CLAMP kündigt auf Ihrer
Simon Jeffery, Branchenveteran mit 25 Jahren Berufserfahrung und bis jetzt CEO von Sega of America, erlangte im letzten Jahr zweifelhaften Ruhm – in einem Interview nach der Personalie Yu Suzuki (Out Run, Virtua Fighter, Shenmue) gefragt, erklärte er fälschlicherweise, dass dieser nicht mehr bei Sega arbeiten würde. Zwar korrigierte er seine Aussage kurz darauf, in Fankreisen war er jedoch unten durch.



