Seit Donnerstag kann sich jeder PS3-Besitzer in Deutschland mit Internet-Zugang umsonst die VidZone aus dem PlayStation Store herunter laden. Das kleine Programm ist nur 23 MB groß und installiert sich im XMB unter der Musikrubrik.
Dahinter versteckt sich ein ausgewachsener Video-Kanal, mit dem Ihr mehrere tausend Musikstücke und die entsprechenden Videoclips genießen könnt, ohne irgendwas dafür bezahlen zu müssen.
Unsere Stichproben haben gezeigt, dass sehr viele namhafte Künstler vertreten sind und auch ältere Titel nicht weggelassen wurden. Allerdings spielen regionale Beschränkungen eine Rolle: Girls Aloud ist etwa in Deutschland mit nur drei Clips vertreten, während britische User fast 20 bekommen. Andere Interpreten tauchen zwar in der deutschen Liste auf, haben dann aber keine Titel. In Großbritannien dagegen schon, nur können diese dann von uns aus nicht gewählt werden, weil offenbar die geographischen Daten abgefragt werden – besonders auffällig ist das z.B. bei der “Ibiza Dance”-Songliste. Schade für alle, die auch mal über den Tellerrand blicken (und hören) wollen, der Großteil der Hörer wird davon aber nicht weiter eingeschränkt.
Die Bedienung ist stellenweise etwas holprig und wir vermissen vor allem eine Möglichkeit, einfach zufällig Clips abspielen zu lassen. Auch die regelmäßigen Werbeeinblender am unteren Bildrand sind nicht gerade sexy, aber erträglich. Gleiches gilt für die Bildqualität, die zwischen sehr gut und auffällig grobpixelig schwankt. Die Ladezeiten waren beim gestrigen Ansturm noch schwer einzuschätzen, häufig wurden die Videos aber schnell und problemlos bereit gestellt.
Unser Fazit: Die VidZone ist gratis, was man durchaus merkt, aber trotzdem eine richtig feine Dreingabe, die auf jeder PS3 ihren Platz findet.




Spieleflut auf dem Xbox Live Marktplatz: Gleich sechs Spiele wurden diesen Mittwoch veröffentlicht. Sega setzt bei der so genannten Sega Vintage Collection 2 offensichtlich nicht wie bei der ersten Welle auf das Tröpchenprinzip, sondern setzt uns gleich alle Oldies auf einmal vor.
Was beim ersten Teil schon gut geklappt hat, darf bei der Fortsetzung nicht fehlen: Wenn Assassin’s Creed II Ende November in den Läden steht, habt Ihr erneut die Qual der Wahl, ob Ihr nur das Spiel kaufen wollt oder eine schicke Sammler-Ausgabe davon.
Es fehlt zwar noch eine hochoffizielle Pressemitteilung, die den Sachverhalt schwarz auf weiß bestätigt, aber die Aussage des Firmenchefs ist für uns gut genug: Im Interview mit der US-Webseite Kotaku hat Electronic-Arts-Boss John Riccitello (siehe Bild) bestätigt, dass die Entwickler von Criterion rund um Frontmann Alex Ward an einem kommenden Need for Speed arbeiten.
Über Michael Schade wird in Technikforen derzeit viel diskutiert – aber nicht, weil er irgendwelche außergewöhnlichen Leistungen vollbracht hat, sondern weil er die Grafikpower des neuen iPhone über die Leistung der PSP go stellt. Und weil er der Chef von Fishlabs ist, einem führenden Anbieter mobiler Entertainment-Inhalte, schenkt man Ihm Gehör.
Publisher Electronic Arts ernennt sich zum obersten Entwickler für Wii-Spiele und sieht darin eine rosige Zukunft. Gegenüber gamasutra.com erklärte EA-Boss John Riccitiello: “Nintendo will nicht die Plattform dominieren, sondern mit Ihrer Plattform die ganze (Spiele-)Welt dominieren“. Der derzeitige Nummer-Eins-Markt sei für EA höchstattraktiv, entsprechend massiv wird in 2009 investiert.


