Sonys Videoclip-Abspieldienst auf der PS3 ist gestartet

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Seit Donnerstag kann sich jeder PS3-Besitzer in Deutschland mit Internet-Zugang umsonst die VidZone aus dem PlayStation Store herunter laden. Das kleine Programm ist nur 23 MB groß und installiert sich im XMB unter der Musikrubrik.

Dahinter versteckt sich ein ausgewachsener Video-Kanal, mit dem Ihr mehrere tausend Musikstücke und die entsprechenden Videoclips genießen könnt, ohne irgendwas dafür bezahlen zu müssen.

Unsere Stichproben haben gezeigt, dass sehr viele namhafte Künstler vertreten sind und auch ältere Titel nicht weggelassen wurden. Allerdings spielen regionale Beschränkungen eine Rolle: Girls Aloud ist etwa in Deutschland mit nur drei Clips vertreten, während britische User fast 20 bekommen. Andere Interpreten tauchen zwar in der deutschen Liste auf, haben dann aber keine Titel. In Großbritannien dagegen schon, nur können diese dann von uns aus nicht gewählt werden, weil offenbar die geographischen Daten abgefragt werden – besonders auffällig ist das z.B. bei der “Ibiza Dance”-Songliste. Schade für alle, die auch mal über den Tellerrand blicken (und hören) wollen, der Großteil der Hörer wird davon aber nicht weiter eingeschränkt.

Die Bedienung ist stellenweise etwas holprig und wir vermissen vor allem eine Möglichkeit, einfach zufällig Clips abspielen zu lassen. Auch die regelmäßigen Werbeeinblender am unteren Bildrand sind nicht gerade sexy, aber erträglich. Gleiches gilt für die Bildqualität, die zwischen sehr gut und auffällig grobpixelig schwankt. Die Ladezeiten waren beim gestrigen Ansturm noch schwer einzuschätzen, häufig wurden die Videos aber schnell und problemlos bereit gestellt.

Unser Fazit: Die VidZone ist gratis, was man durchaus merkt, aber trotzdem eine richtig feine Dreingabe, die auf jeder PS3 ihren Platz findet.

Neu bei Xbox Live Arcade – 10. Juni

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Spieleflut auf dem Xbox Live Marktplatz: Gleich sechs Spiele wurden diesen Mittwoch veröffentlicht. Sega setzt bei der so genannten Sega Vintage Collection 2 offensichtlich nicht wie bei der ersten Welle auf das Tröpchenprinzip, sondern setzt uns gleich alle Oldies auf einmal vor.

Die sechs Titel im einzelnen:

Altered Beast (Arcade)
Comix Zone (Mega Drive)
Gunstar Heroes (Mega Drive)
Phantasy Star II (Mega Drive)
Shinobi (Arcade)
Sonic the Hedgehog 3 (Mega Drive)

Für alle werden jeweils 400 Punkte (also etwa 5 Euro) fällig. Unsere Meinung: Spart Euch bei fünf der sechs Oldies den Kauf, denn für nur ein paar Euro mehr kriegt Ihr sie und noch über 40 weitere Retro-Titel in der Sega Mega Drive Ultimate Collection (den Test findet Ihr hier) – es sei denn, ein paar mehr Gamerscore-Punkte sind Euch die Ausgabe wert.

Die einzige Ausnahme: Das schnelle und von vielen Veteranen immer noch geliebte Jump’n’Shoot-Spektakel Gunstar Heroes (siehe Bild) aus der Treasure-Schmiede ist nur als Download erhältlich und für eine kurzweilige Action-Runde durchaus sein Geld wert.

Assassin’s Creed II bekommt eine Collector’s Edition

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Was beim ersten Teil schon gut geklappt hat, darf bei der Fortsetzung nicht fehlen: Wenn Assassin’s Creed II Ende November in den Läden steht, habt Ihr erneut die Qual der Wahl, ob Ihr nur das Spiel kaufen wollt oder eine schicke Sammler-Ausgabe davon.

In dem “Black Edition” genannten Set bekommt Ihr nicht nur das Attentäter-Abenteuer, sondern auch noch folgendes:

– eine Action-Figur vom Helden Ezio (siehe rechts)
– ein 64-seitiges Büchlein, das mit Leder-Imitat und edlem Pergament-Look aufwartet und Konzeptzeichnungen sowie Entwicklerinterviews enthält
– eine Soundtrack-CD
– weitere “Hinter den Kulissen”-Interviews
– drei exklusive Zusatzmissionen im Spiel

Außerdem wird die Verpackung ganz mysteriös in schwarz sein sowie eine holographische Signatur enthalten – allerdings wohl nicht nummeriert.

Eine exakten Euro-Preis haben wir aktuell noch nicht aufgestöbert, in Großbritannien wird als Verkaufsempfehlung knapp 70 Pfund angesetzt. Entsprechend tippen wir darauf, dass hierzulande etwa 80-90 Euro fällig werden.

Und wer sich nochmal auf das Abenteuer einstimmen will: Den Trailer sowie ein paar Minuten echte Spielszenen von Assassin’s Creed II findet Ihr hier.

Bestätigt: “Burnout”-Macher entwickeln neues “Need for Speed”

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Es fehlt zwar noch eine hochoffizielle Pressemitteilung, die den Sachverhalt schwarz auf weiß bestätigt, aber die Aussage des Firmenchefs ist für uns gut genug: Im Interview mit der US-Webseite Kotaku hat Electronic-Arts-Boss John Riccitello (siehe Bild) bestätigt, dass die Entwickler von Criterion rund um Frontmann Alex Ward an einem kommenden Need for Speed arbeiten.

Ein weiteres Burnout ist vorerst nicht geplant, somit dürfte die heute zum Download erschienene “Big Surf Island”-Erweiterung für Burnout Paradise auf absehbare Zeit die letzte Neuveröffentlichung gewesen sein. Eine Zusammenführung der Serien schließt Riccitello aus, denn er glaubt, dass es genug Fans für beide Marken gibt und eine Kombination daraus nicht unbedingt sinnvoll wäre.

In welche Richtung das kommende Need for Speed gehen wird und wann es erscheinen soll, wurde nicht verraten. Riccitello bezeichnet Ward aber als “wahren Visionär” und würde ihn mit den größten Filmemachern in eine Reihe stellen, also erwartet er offensichtlich ein Spitzenprodukt.

Zuvor erleben wir aber noch mindestens zwei andere Need for Speed-Episoden: SHIFT für Xbox 360, PS3 und PSP erscheint im Spetember und setzt auf ungewohnt starke Simulationseinflüsse, während NITRO auf Wii und DS zur wilden Arcade-Flitzer umgestaltet wird.

The Last Guardian – traumhafte Screenshots

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Auf der E3 wurde der Nachfolger von Ico und Shadow of the Colossus endlich offiziell enthüllt. Der Abschluss der Trilogie hört auf den Namen The Last Guardian und verzaubert durch seine traumhafte Optik. Den Trailer zum Spiel findet Ihr hier, außerdem gibt es jetzt die ersten hochauflösenden Screenshots, auf denen wir das wundersame Sagenwesen, das den kleinen Jungen begleitet und beschützt, genauer betrachten können.

Einen genauen Termin gibt es noch nicht, aber Team Ico hat sich bislang immer ausreichend Zeit gelassen – wir tippen auf Sommer 2010 als frühestes Erscheinungsdatum.

Übertrumpft neues iPhone die PSP go?

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Über Michael Schade wird in Technikforen derzeit viel diskutiert – aber nicht, weil er irgendwelche außergewöhnlichen Leistungen vollbracht hat, sondern weil er die Grafikpower des neuen iPhone über die Leistung der PSP go stellt. Und weil er der Chef von Fishlabs ist, einem führenden Anbieter mobiler Entertainment-Inhalte, schenkt man Ihm Gehör.

Im Gespräch mit Pocketgamer hebt Schade die OpenGL 2.0-Unterstützung des demnächst erhältlichen iPhone 3GS besonders hervor; diese Programmierschnittstelle zur Entwicklung von 2D- und 3D-Computergrafik ermögliche “bessere Grafik als auf der PSP“. Vorausgesetzt, die Entwickler investierten entsprechend Zeit und Geld. Denn für Applikationen, die 99 Cent kosten, scheue jeder wirtschaftlich denkende Entwickler die Mühe, so Schade. Allein die höhere Akku-Laufzeit und das schnellere Touch-Feld seien für iPhone-Spieler aber eine Verbesserung.

Ab dem 19. Juni  wird das iPhone 3GS mit wahlweise 16 GByte oder 32 GByte internem Speicher in Deutschland erhältlich sein – allerdings auch diesmal wieder nur mit einem zweijährigen T-Mobile Vertrag. Der günstigste Tarif liegt bei monatlich 24,95 Euro und einem Datenvolumen von 200 MByte. Die PSP go von Sony erscheint am 1. Oktober für rund 250 Euro und setzt ebenso wie das iPhone auf herunterladbare Software.

Karnickel, Klos und krasse Kristen – die etwas andere E3-Nachlese in Videoform

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Wir waren für Euch in Los Angeles unterwegs – das habt Ihr sicher schon mitbekommen. Wir haben reichlich gepodcastet, die Pressekonferenzen begleitet und massig Spiele-Trailer auf maniac.de gepackt. Doch seid Euch sicher: Ihr habt noch nicht alles zu Gesicht bekommen, das auf, in und abseits der E3 passiert ist. Begleitet uns auf einen kurzweiligen Videoblog über die (erneut) wichtigste Videospielmesse der Welt. Viel Spaß beim Angucken!

Nicht Nintendo dominiert die Wii-Konsole, sondern…

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Publisher Electronic Arts ernennt sich zum obersten Entwickler für Wii-Spiele und sieht darin eine rosige Zukunft. Gegenüber gamasutra.com erklärte EA-Boss John Riccitiello: “Nintendo will nicht die Plattform dominieren, sondern mit Ihrer Plattform die ganze (Spiele-)Welt dominieren“. Der derzeitige Nummer-Eins-Markt sei für EA höchstattraktiv, entsprechend massiv wird in 2009 investiert.

Den Anfang machte EA Sports Active, das in den ersten beiden Verkaufswochen 600.000 mal über die Ladentheke ging. Mit Grand Slam Tennis und Tiger Woods PGA Tour 09 sättigt EA zudem den Wii Motion Plus-Markt: Nintendo lieferte 500.000 der Hardware-Zusätze an EA aus, damit diese in Bundles an den Spieler gebracht werden. Die zukünftige Strategie erklärt Riccitiello folgendermaßen: “In den letzten Jahren haben wir im Vergleich zu PS3- und 360 nur rund 20 Prozent an Produkten für Nintendo-Plattformen herausgebracht. Im vergangenen Jahr waren es sogar nur 13 Prozent, aber mit einem guten Line-Up, wie ich finde. Allein in diesem Jahr haben wir das letztjährige Line-Up locker übertrumpft und ich prophezeie ein höchst erfolgreiches Geschäftsjahr auf Wii.“

Die Rechnung scheint bislang aufzugehen und beschert uns Spielern nebenbei noch einige potenzielle Wii-Perlen: Harry Potter und der Halbblutprinz oder Dead Space: Extraction stehen beispielsweise noch in der Pipeline.

Ghostbusters nicht ‘Region Locked’

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Was haben wir gestöhnt, als sich Sony die zeitexklusiven Rechte an Ghostbusters sicherte und das Action-Adventure in Europa nur für PS3, PS2 ankündigte (die PSP-Version erscheint im Herbst). Doch jetzt die selige Überraschung: Atari bestätigt, dass die US-Version von Ghostbusters (PS3, 360) nicht regional gesperrt ist und damit auf europäischen Konsolen läuft.

Damit wird Sonys-Exklusivdeal im Grunde ad absurdum geführt, denn viele europäische Händler werden mit Importversionen die Verkaufsregale ausschmücken – zumindest mit der 360-Fassung, denn Wii-Spiele (und auch DSi-Titel) sind per se regional beschränkt. In den USA erscheint Ghostbusters für alle gängigen Systeme am 16.06., in Deutschland kommen die Sony-Version am 24.06. in den Handel.

DiRT 2: Spieleindrücke & Demo-Termin

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Obwohl Codemasters nicht mit einem eigenen Stand auf der E3 vertreten war, haben wir das Messehighlight der Engländer aufgespürt: Colin McRae DiRT. Am Stand von Warner hatte man dem Offroad-Raser einige Anspielstationen reserviert.

Grafisch reiht sich Colin McRae DiRT nahtlos in die Riege der kommenden, hervorragend aussehenden HD-Rennspiele ein – ebenso wie Split/Second, Forza Motorsport 3 und Need for Speed Shift sieht der Offroad-Titel schon jetzt richtig fein aus. Obwohl das Fahrverhalten laut dem anwesendem Entwickler Arcade-lastiger als im Vorgänger sein soll, hatten wir doch so unsere Probleme, die PS-Boliden auf dem Kurs zu halten – zu leicht, zu soft, zu einsteigerfreundlich für Rennspielprofis wird Colin McRae DiRT sicher nicht.

Schön auch zu sehen, dass das Erlebnis abseits der Strecke über Stock und Stein weitergeht. Praktischerweise könnt Ihr Euch per Knopfdruck aber jederzeit auf die Piste zurückbeamen. Auffällig war das hochdetaillierte Schadensmodell – bereits nach den ersten Kurven (und Crashes) sah unser Rally-Flitzer wie frisch vom Schrottplatz aus.

Die zweite anspielbare Disziplin wurde auf Asphalt ausgetragen: Ein kurzer aber knackiger Rallycross-Rundkurs bot etliche Sprünge, fiese Kehren sowie eine ansprechende Randbebauung – nicht immer Standard bei der aktuellen Rennspiel-Generation. Umrahmt werden die über den kompletten Globus verteilten DiRT 2-Rennen von einer etwas an den Haaren herbeigezogenen Extremsportstory rund um Motocross-Legende, X-Games-Champion und (jetzt) Rally-Pilot Travis Pastrana.

 Wie die amerikanische Webseite PlayStation Universe vermeldet, verriet Chief Game Designer Matt Horsman, dass Codemasters Anfang September eine Demo zum Spiel veröffentlichen werde – außerdem bestätigte er, dass die PS3-Fassung das Screenshot-Feature des Firmware-Update 2.50 unterstützen werde.

Heiß auf rassigen Rally-Sport? Dann genießt den E3-Trailer oder die Bildergalerie unten…

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