Die deutsche Entwicklerschmiede Ascaron ist pleite. Ein Insolvenzverfahren hat die Gütersloher Firma bereits am 14. April beantragt. Trotz über 100.000 verkaufter Sacred 2-Exemplare konnte eine Insolvenz nicht abgewendet werden.
Dennoch scheinen sich die Gütersloher noch nicht selbst aufgegeben zu haben und kündigten ein PC-Addon zu Sacred 2 sowie Sacred 3 an. Die Entwicklung der Playstation-3- und Xbox-360 Version von Sacred 2 ist dagegen abgeschlossen – das Action-Rollenspiel dürfte Ende Mai erscheinen. Laut Ascaron sei man in Verhandlungen über eine Übernahme vertieft und führe derzeit Gespräche mit Interessenten.
Der Traditionshersteller arbeitet seit 1991 als Spieleentwickler mit Sitz in Gütersloh und unterhält ein Zweitstudio in Aachen, das unter anderem für die Sacred-Reihe verantwortlich zeichnet. Zu den großen Erfolgen des Studios zählt neben den Sacred-Titeln auch der Fußball-Manager Anstoss und Wirtschaftsspiele wie Der Patrizier oder Port Royale.








Wii Sports Resort – der Nachfolger zu Nintendos Wii-Dauerbrenner Wii Sports – erscheint am 24. Juli. Die dazu passende Hardwareerweiterung Wii Motion Plus ist aber bereits am 12. Juni erhältlich. Doch die neue Peripherie bleibt nicht bis zum Juli arbeitslos, denn drei Titel von Drittherstellern werden das Gerät bereits nutzen – und das sind allesamt Sportspiele:
Spiele-Mastermind Hideo Kojima (Metal Gear Solid) will sich westlichen Entwicklern weiter annähern. Er würde gern als Produzent mit einem westlichen Studio kooperieren. Bereits früher erklärte er nicht-japanische Studios als immer größer werdende Konkurrenz zu hiesigen Studios. “Ich weiß nicht, wann es soweit ist, aber ich bin äußerst interessiert. Es gibt viele Studios außerhalb Japans, die mit Konami zusammen arbeiten”, so Kojima weiter.
David Reeves, Geschäftsführer von Sony Computer Entertainment Europe (SCEE), wird sein Unternehmen nach 14 Jahren zum 30. April 2009 verlassen. Reeves stieß 1995 zu Sony und verantwortete zunächst für vier Jahre den Auf- und Ausbau der Geschäfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 1999 wechselte er nach England und übernahm die Europaverantwortung im Marketing. Ab 2003 schließlich betreute Reeves das operative Geschäft von Sony Computer Entertainment Europe, zwei Jahre später wurde er Geschäftsführer der europäischen SCE-Niederlassung. Seitdem verantwortet Reeves das PlayStation-Geschäft in 106 Staaten in den PAL-Gebieten.












