PS2 zum Schleuderpreis für 99 Euro

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Die vermeintlich große Verkündung von Sony am gestrigen Dienstag entpuppt sich als wenig spektakulär: Ab sofort kostet die PS2 in den USA nur noch 99 Dollar und in Europa (mit Ausnahme von Großbritannien) 99 Euro.

Damit wird die langlebige Konsole endgültig als Mitnahmegerät positioniert, wobei der neue Preispunkt in der Praxis wenig Auswirkung haben dürfte: Schon seit geraumer Zeit ist die PS2 in verschiedenen Sets zu Schnäppchenpreisen erhältlich, verschiedene Händler hatten den schwarzen Dauerläufer bereits so günstig im Sortiment.

Die Vorzeichen für eine anhaltende Popularität der PS2 sind ohnehin gut: Schließlich erscheinen nicht nur regelmäßig neueSingStar-Episoden, es kommen auch weiterhin Umsetzungen wichtiger Marken wie FIFA und Guitar Hero sowie Neuentwicklingen wie MotorStorm: Arctic Edge.

Testkäufe für ‘Ab 18’-Spiele gestartet

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Das Bundesland Niedersachsen hatte vor kurzem angekündigt, Testkäufe zu nur für Erwachsene freigegebenen Video- und Computerspielen durchzuführen – ähnlich wie das bei Alkohol und Zigaretten in bundesdeutschen Lebensmittelmärkten gängige Jugendschutz-Praxis ist.

Jetzt wurden die ersten Tests durchgeführt: Zwei Polizeischülerinnen im Alter von 16 bzw. 17 Jahren versuchten, im niedersächsischen Landkreis Gifthorn Spiele und DVDs zu erwerben, die erst ab 18 Jahren freigegeben sind.
Laut Kreisjugendreferentin Karin Rösel haben drei von fünf Geschäften versagt – dort haben die minderjährigen Mädchen die ‘ab 18’-Spiele erhalten.

Rösel weiter: Eine Verkäuferin habe sich die Ausweise der Jugendlichen angesehen und die klar ‘ab 18 Jahren’ gekennzeichneten Spiele dennoch verkauft.
Den betroffenen Geschäften droht derzeit ein Bußgeld von mindestens 500 Euro.

 

 

Videospiel-Model gesucht

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Ubisoft sucht nach einem Cover-Model für den kommenden Western-Ego-Shooter Call of Juarez: Bound in Blood (Preview in der aktuellen M! 05/09) – das könnt Ihr sein.

Eure Fotos im Cowgirl-Look schickt Ihr per E-Mail an Cowgirl@ubisoft.com – neben einem professionellen Fotoshooting in Düsseldorf und einem Gastauftritt in Ubisofts Web-Sendung Ubisoft TV winkt Euch die Ehre, der Cover-Star für die anstehende Werbekampagne von Bound in Blood zu sein.

Alle weiteren Infos findet Ihr hier.

Natürlich könnt Ihr Eure Bilder neben der Bewerbung bei Ubisoft auch an leserpost@maniac.de schicken – wir würden uns freuen, ein paar hübsche Cowgirl-Fotos in der nächsten Ausgabe abzudrucken.

 

Fight Night 4: Toll, aber…

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EA veröffentlicht neue Bilder zur HD-Klopperei Fight Night 4 – und wir sind einmal mehr begeistert. Fantastische Haut-Texturen, Schweiß, lebensechte Augen, fast schon greifbare Schmerzen.

Aber Moment: Das sah doch schon vor über 3 Jahren (fast) so toll aus – erinnert sich der MAN!AC-Tester. Richtig. Die Pressebilder, die Electronic Arts Anfang des Jahres 2006 zu Fight Night Round 3 veröffentlichte, können zwar mit den neuen Promo-Screenshots zu Teil 4 nicht ganz schritthalten, einen deutlichen Grafiksprung erkennen wir jedoch nicht.

Anbei seht Ihr fünf Bilder zur Fight–Night-Serie: Während der Sprung von SD (Fight Night Round 2, 2004, erstes Bild) zu HD (Fight Night Round 3, 2006, zweites Bild) gigantisch war, ist der Unterschied zwischen Teil 3 und Fight Night 4 (Bilder 3 bis 5) bei weitem nicht so beeindruckend.

Eiskaltes, heißes Cosplay

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Die unterkühlte Mortal–Kombat-Kämpferin Frost gehört wahrlich nicht zu den Stars der Beat’em-Up-Szene. Während sich Genre-Kolleginnen wie Chun Li oder Mai Shiranui vor Cosplay-Nachahmungen kaum retten können, fristet die Schülerin von Sub-Zero ein Schattendasein.

Bis jetzt! Das Fetischmodel Marie-Claude Bourbonnais hat sich bei einem heißen Fotoshooting als eisige Schönheit verkleidet. Viel Spaß mit den Bildern…

…ganz am Ende der Galerie seht Ihr übrigens Midways Original: Frost auf einem Artwork zu Mortal Kombat: Deadly Alliance – für alle, die sich nicht mehr an die Dame erinnern.

 

Studie: Action-Spiele verbessern das Sehen

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Das renommierte Wissenschaftsmagazin nature neuroscience veröffentlichte gestern eine Studie mit dem Thema “Enhancing the contrast sensitivity function through action video game training”, zu deutsch etwa “Verbesserung der Kontrastwahrnehmung durch das Training mit Action-Spielen”.

Kontrastwahrnehmung ist die Fähigkeit, kleinste Veränderungen von Graustufen zu erkennen – elementar im täglichen Leben, zum Beispiel beim Lesen oder der nächtlichen Autofahrt. Im Alter lässt die Fähigkeit bei vielen Menschen nach.

Im Gespräch mit der Webseite news.com.au erzählt Professor Daphne Bavelier, Leiterin der Studie an der University of Rochester, dass die Kontrastwahrnehmung “eigentlich keine Fähigkeit sei, die die Leute durch Training verbessern könnten. Bislang haben wir das direkt am Auge korrigiert – mit Brillen oder Laserbehandlung. Wir haben nun entdeckt, dass man dem Gehirn ohne solch eine Korrektur auf die Sprünge helfen kann, mit Sehinformationen besser umzugehen.”

Im ersten Teil der Studie prüften die Forscher die Kontrastwahrnehmung von Vielspielern mit Vorliebe für Action-Games im Vergleich zu Spielern, die keine Action-Games zocken (NVGP). Die Action-Liebhaber (VGP) schnitten hier deutlich besser ab (siehe Grafik), was die Wissenschaftler aufgrund der Ergebnisse auch auf eine größere Anpassungsfähigkeit des Gehirns zurückführen (Plastizität des Gehirns).

Um einen etwaigen Effekt von Action-Games nachzuweisen, ließen die Forscher zwei Gruppen gegeneinander antreten (50 Stunden Spielzeit verteilt auf neun Wochen). Die erste zockte die beiden Action-Games Call of Duty 2 und Unreal Tournament 2004. Die zweite Gruppe vergnügte sich mit Die Sims 2, das mit seinem gemächlichen Tempo keine besonderen Anforderungen an das visuelle Zentrum stellte. Ergebnis: Die Action-Gruppe schnitt beim Messen der Kontrastwahrnehmung signifikant besser ab (siehe Grafik). “Die Action-Gruppe verbesserte ihre Leistung um 43%, die zweite Gruppe blieb auf ihrem vorherigen Level. Der positive Effekt hält über Monate, ja sogar über Jahre nach dem Training an”, so Bavelier.

Laut den Wissenschaftlern könnte das Training mit Videospielen eine ernstzunehmende Alternative zu den gängigen Maßnahmen zur Verbesserung der Sehleistung werden. Videospielen kann bis zu einem gewissen Grad Fehlsichtigkeiten durch das Trainieren des Gehirns kompensieren – fehlerhaft ankommende Sehinformationen werden neu interpretiert und ausgeglichen.

 

Arcade-Stick Real Arcade Pro. 3 ab August in Deutschland erhältlich

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In der aktuellen M! Games findet Ihr einen Vergleich von Arcade-Sticks – derzeit aufgrund des Erfolgs von Street Fighter IV heißbegehrte Accessoires und dementsprechend großteils ausverkauft. Einige Modelle wie der Real Arcade Pro. 3 für die PlayStation 3 sind gar nur als teurer Import erhältlich.

Wie uns die flashpoint AG mitteilte, wird der Real Arcade Pro. 3 ab August in Deutschland offiziell zu haben sein. Der Preis liegt voraussichtlich bei happigen 139 Euro – in etwa die Summe, die Ihr für einen Import ausgeben müsst. Für Euer sauer verdientes Geld bekommt Ihr aber einen Fightstick aus der Profiliga, dessen Buttons sich problemlos austauschen lassen. Und wer ihn in Deutschland kauft, hat natürlich Rückgaberecht und Garantieanspruch.

Das Periodensystem der Controller

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Jeder kennt es aus dem Chemieunterricht: das Periodensystem der Elemente. Nach diesem Vorbild entstand das Periodensystem der Controller, im Original zu finden auf der Webseite clusterflock.

Aufgeteilt in Heimkonsolen (obere Hälfte, Zahlen 1-40) und Handhelds (untere Hälfte, Zahlen 36-56) seht Ihr die chronologische Entwicklung der Eingabegeräte in stilisierter Form – hübsch anzusehen und zudem informativ. Denn neben dem Buttonlayout listet die Tabelle das Erscheinungsjahr der Konsole, den Hersteller sowie – falls dem Autoren bekannt – den CPU-Typ und den für die Hardware verantwortlichen Entwickler.

 

Aufschlussreiches Teaser-Video zu Modern Warfare 2

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Seit heute gibt es einen kryptischen Teaser-Clip zu Modern Warfare 2. Richtig gelesen: Activision hat den Namenszusatz Call of Duty gestrichen und datiert den Nachfolger zu Infinity Wards erfolgreichem Kriegsspektakel auf 10. November 2009.

Wir haben uns das Video genau angesehen und festgestellt, dass es nur auf den ersten Blick nichtssagend erscheint.

Anfangs rüsten sich offensichtlich ein paar russische Kriminelle, ehe sie sich auf den Weg zur Sicherheitskontrolle am Flughafen begeben. Einer mahnt noch, kein Russisch zu sprechen, dann wandelt sich das Video in eine Montage aus verschiedensten Motiven. Wir haben darunter einige Absonderlichkeiten wie einen Teddybären, die Cristo Redentor-Jesusstatue in Rio de Janeiro sowie einen Burgturm entdeckt. Offensichtliche Dinge wie Panzer, Schiffe oder Flugzeuge inklusive.

Auf den folgenden Bildern präsentieren wir unsere Entdeckungen, doch könnt Ihr im Video noch mehr aufspüren?  

 

Die Kamera befindet sich hinter den bewaffneten Russen, die sich in Richtung Sicherheitsbereich eines Flughafens bewegen.

 

In der Vergrößerung sind Symbole zu erkennen, die an das Perk-System der letzten beiden Call of Duty-Episoden erinnern.

 

Von links nach rechts: Kran, U-Boot, USA-Aufnäher

 

Ein Teddybär?

 

Ein Taucher!

 

Von links nach rechts: ein südamerikanisches Hügeldorf, ein Schneepflug in eisiger Landschaft?

 

Drei Schiffe

 

Links ein Burgturm, rechts eine Bohrinsel.

 

Flugzeuge und Stromleitungen.

 

Von links nach rechts: Innenbereich eines Passagierflugzeuges, Hubschrauber und ein Taucher.

 

Die brasilianische Jesus-Statue in Rio de Janeiro.

 

Ein Fallschirmspringer.

Nichts ist unmöglich – Hideo Kojima auf der GDC 2009 über Gamedesign

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Auf der diesjährigen Game Developers Conference in San Francisco hielt kein geringerer als Hideo Kojima einen Vortrag. Sein Thema: Die Überwindung von Grenzen bei der Spielentwicklung am Beispiel der Metal Gear-Reihe. So wurde das Schleich-Genre erst durch die beschränkten Möglichkeiten der MSX2-Hardware geboren. Mit jeder weiteren Episode entstanden neue Hürden, die es zu überwinden galt. Veranschaulicht wurde Kojimas metaphorischer Vortrag durch eine aufwändige Power-Point-Präsentation, ein Video dazu befindet sich am Ende der Meldung. 

Zwar kündigte Kojima kein Metal Gear Solid 5 an, zwischen den Zeilen wollen Zuhörer aber herausgehört haben, dass eine weitere Episode des Schleichspektakels den Spagat zwischen westlicher und japanischer Arbeitsweise widerspiegeln müsse. Während japanische Entwickler designorientiert arbeiten, stünde bei westlichen Software-Häusern die Technik im Vordergrund.

Maniac.de hält eine zeitnahe Ankündigung einer weiteren PS3-Episode für unwahrscheinlich, eher ist mit einer DS- oder Wii-Version zu rechnen.

 

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