Jahresbilanz der USK

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Die USK zieht Bilanz. Im Fokus steht das Jahr von 2008  – ein Jahr voller Ereignisse (Veränderung des Jugendschutzgesetzes, Dead Space) und insgesamt 2960 Prüfvorgängen (153 mehr als Vorjahr).

Diese Statistik gibt Auskunft über die Verteilung der Altersfreigaben:

Auffallend ist erneut der geringe Prozentsatz der Spiele, die eine Freigabe ab 18 Jahren erhielten (5,1%) oder denen die USK-Kennzeichnung verwehrt blieb (1,4%). Die überwältigende Mehrheit von 82,5% aller geprüften Produkte erhielten eine Freigabe bis 12 Jahre.

Weitere interessante Zahlen sind: Der Rückgang der PC-Spiele von über 45% auf nur noch 36,4%, sowie der merkliche Zuwachs der Casual Games und damit verbunden der Anstieg der Denkspiele auf 8,4%.

Zum Schluss schlüsselte die USK die Konsolenverteilung der geprüften Spiele auf:

DS:      17,0%

Wii:      14,9%

360:     10,3%

PS3:     7,4%

PSP:     2,8%

 

Rasante Zukunft für Need for Speed

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Die Neuausrichtung der Need for Speed-Reihe nimmt Gestalt an. In einer offiziellen Pressemeldung verkündete Hersteller Electronic Arts nun zukünftige Pläne: “Einzigartige und zugeschnittene Spielerfahrungen für alle Fans von Rennspielen” sollen geboten werden. “Hierzu werden drei unabhängige Serien entwickelt: Simulations-, Action- und Arcade-Racing. Jede Serie wird von jeweils hochspezialisierten Teams entwickelt, die Auto-Fans auf der ganzen Welt die ultimative Spielerfahrung bieten möchten – egal, ob sie an adrenalingeladener Action, an Arcade-Spaß oder authentischer Simulation interessiert sind,” so die Meldung.

 

1.Need for Speed SHIFT – Herbst 2009

Need for Speed SHIFT wurde von Rennfahrern für Rennfahrer entwickelt und bietet realistische Rennen, die an den modernen Motorsport angelehnt sind. Need for Speed SHIFT verspricht eine authentische und intensive Rennerfahrung, die von Slightly Mad Studios in Zusammenarbeit mit dem Executive Producer Michael Mann von Black Box und Senior Vice President Patrick Soderlund von EA Games Europe entwickelt wird. Die Entwickler und Game Designer der Slightly Mad Studios haben bereits an den von Kritikern gefeierten Titeln GT Legends und GTR 2 gearbeitet.

Angekündigte Features:

  • realistische First-Person-Cockpit-Kamera
  • neue Crash-Mechanik, mit der der Spieler ein unvergleichbares Geschwindigkeitsgefühl sowie Rennwagen am Rande der Beherrschbarkeit erleben soll.
  • Need for Speed SHIFT wird für PlayStation 3, Xbox 360 und PlayStation Portable  im Herbst 2009 veröffentlicht.

 

2. Need for Speed NITRO (Arbeitstitel) – Herbst 2009

Need for Speed NITRO wird von EA Montreal für Nintendo Wii und Nintendo DS entwickelt und soll Arcade-Racingfans mit tiefgreifendem und herausforderndem Gameplay erfreuen. Die Spieler können beim Drift und Drag hinter ihren Gegnern Boost sammeln und diesen dann strategisch einsetzen, um den Verlauf des Rennens entscheidend zu beeinflussen – doch auch die Cops haben ihre Finger im Spiel!

EA verspricht einen frischen und einmaligen grafischen Stil. Eine Vielzahl lizenzierter Wagen soll ganz nach dem Geschmack und der Persönlichkeit des Spielers angepasst werden können.

 

3. Need for Speed World Online – Winter 2009, exklusiv für PC

Need for Speed World Online wurde gemeinsam von Black Box und EA Singapore exklusiv für PC entwickelt. Hier finden Rennen in der größten offenen Spielwelt statt, die es je bei Need for Speed gab. Zuerst werden asiatische Fans in diesem kostenlosen Rennspiel Zugang zu lizenzierten Wagen, Teilen und unterschiedlichen Spielmodi erhalten. Die Spieler werden ihre Fähigkeiten in hochentwickelten Online-Spielkonstellationen unter Beweis stellen und ihr Profil sowie ihre Wagen vollständig anpassen können.

 

Ab heute im Handel – die neue M! GAMES

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Mit Tests zu allen Hits der kommenden Wochen, z.B. “Killzone 2” oder “Street Fighter IV” – wie genial beide Games geworden sind, lest Ihr im Heft.

Oder seid Ihr schon heiß auf “Resident Evil 5” – wir haben die erste Hälfte des Spiels durchgezockt und sind begeistert! Nicht zu vergessen: “Mad World” – ein Kunstwerk aus Schwarz, Weiß und gaaaanz viel Rot.

Weitere Test-Highlights: “F.E.A.R. 2” macht Euch Angst, “skate.2” trumpft auf, “The House of the Dead: Overkill” wird blutig und “Race Pro” fordert Simulationsfreunde. Auch im Import-Bereich geht’s rund: Wir kloppen uns in “Dissidia: Final Fantasy” & “Tatsunoko vs. Capcom”, knipsen “Afrika”, spielen Rollen in “Persona 4” und trommeln in Yuji Nakas “Let’s Tap”. Immer noch nicht genug? Dann schmökert Euch durch drei dicke Specials: Lest alles über die Geschichte der 2D-Beat’em-Ups, freut Euch über den Saturn im Retro-Bereich oder lernt die 50 besten Download-Spiele kennen.

Viel drin, viel dran – 116 Seiten über die Welt der Videospiele in der neuen M!

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Nintendo sucht Deutschlands cleverste Familie

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Nintendo möchte auch 2009 in direkten Kontakt mit der Zielgruppe treten. Ab 4. Februar geht der Konsolenhersteller gemeinsam mit ProSieben und Galileo auf Promotiontour durch die Republik. 20 Stationen sind geplant. In den Filialen von Karstadt oder Müller wird dann Deutschlands cleverste Familie gesucht. Mittels Nintendos Big Brain Academy können sich die Teilnehmer in den einzelnen Städten messen.

Attraktive Tagespreise sollen die Teilnahme interessant machen. Im März wartet dann als Hauptgewinn ein Audi Q5 auf die cleverste Familie des Landes. Die Zweitplatzieren erhalten einen Karstadt-Warengutschein über 10.000 Euro, Nintendo bessert die Haushaltskasse der Drittbesten schließlich mit 5.000 Euro auf.

Start ist am 4. Februar parallel in den Karstadt-Filialen in Leipzig und Frankfurt am Main sowie im Müller Drogeriemarkt in Worms. Weitere Stationen sind Aschaffenburg, Bottrop und Stuttgart (alle 11. bis 14. Februar), Saarbrücken, Celle und Schwenningen (18. bis 21. Februar), Koblenz, Halle und Freiburg (25. bis 28. Februar), Gummersbach, Berlin und Augsburg (4. bis 7. März), Kassel, Mühlheim und Bamberg (11. bis 14. März) sowie Hamburg und Nürnberg (18. bis 21. März).

Wipeout Pulse für PS2

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Besser spät als nie: Am 18. Februar erscheint WipEout Pulse für die PlayStation 2. Mit 45 Euro ist die Umsetzung des PSP-Hits von 2007 (siehe Bilder) zwar kein Schnäppchen, wer das Original bzw. die PS3-Version WipEout HD jedoch noch nicht besitzt, dürfte auch auf der PS2 mit rasanter Gleiter-Action versorgt werden.

Zum Kurztest der PSP-Version hier klicken!

Games Convention wird ersetzt

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Wie M! GAMES bereits berichtete, zieht die Spielebranche um: Statt in Leipzig veranstaltet der BIU Europas wichtigste Spielemesse ab diesem Jahr in Köln. Das hielt die Leipziger Messe dennoch nicht ab, eine direkte Konkurrenz-Veranstaltung zu planen.

Doch nun fällt die klassische Games Convention in diesem Jahr aus. An ihre Stelle tritt Games Convention Online, deren Schwerpunkt nicht mehr Videospiele im Allgemeinen, sondern Online-, Browser- und Handyspiele bilden. Zusätzlich wurde der Termin vorverlegt auf den 31.07. bis 02.08.2009. Wie bisher soll es einen Fachbesucher- und Publikumsbereich geben. Online kann man sich kostenpflichtig Vorträge und Konferenzen abrufen. Erwartet werden vor Ort mehrere zehntausend Besucher. Allerdings soll die Messe auch via Internet jedem zugänglich gemacht werden.

Wolfgang Marzin, Geschäftsführer der Leipziger Messe: “Die GAMES CONVENTION ONLINE bietet dem dynamischsten Wachstumsmarkt der Spielebranche eine eigenständige Plattform.”
Führende Anbieter von Browser-Titeln wie Bigpoint und Gameforge begrüßen das Konzept. Ganz im Gegensatz zu den großen Publishern wie Electronic Arts, Ubisoft oder Capcom, die geschlossen zur gamescom in Köln (19.08. – 23.08.2009) gehen.

Nervige Spielklischees

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Lästige BegleiterWir schreiben das Jahr 2009 und moderne Spiele begeistern uns mit hervorragendem und immer wieder frischem Gameplay. Richtig? Falsch! Denn noch immer werden Zocker von Altlasten geplagt, die sich seit Jahren nicht weiter entwickelt haben. Ich rede von Spielelementen, die kein Mensch spielen will, aber in vielen Spieletiteln nach wie vor vertreten sind.

Beispiel gefällig? Der Feuerdungeon. Selbst im All-Time-Favourite Legend of Zelda ist dieser Abschnitt für mich immer der spielerische Tiefpunkt. Überall plumpst man in lebenszehrende Lava, Feuerfontänen knabbern sinnlos an der Lebensenergie. Steinplattformen versinken in heißem Magma. Das macht doch keinen Spaß!
Eine weitere Lokalität, die ich nie wieder sehen will: Kanalisationen. In diesen vertrackt angelegten Gewölben kennt sich doch kein Mensch aus! Man sucht nur nach dem gut versteckten Ausgang, während sich lästige Ratten an unseren Hintern heften. Wie gut, dass man diese miefigen Gänge nicht auch noch riechen muss.

Weiteres Beispiel: Das Alibi-Rätsel. Ich glaube, dass der erste Resident Evil-Teil diese Kindergarten-Puzzles salonfähig gemacht hat: Sucht immer nach dem richtigen Gegenstand, der die nächste Tür öffnet. Egal ob das ein Schlüssel, ein Wappen oder ein in fünf Teile zerbrochenes Siegel ist. Es ist immer dasselbe …

Und als letztes: Begleitmissionen. Irgendein hilfloses Wesen (wie z. B. eine verzogene Präsidenten-Tochter) verirrt sich immer in den tiefsten aller Dungeons. Wie gut, dass der ahnungslose Held vorbeikommt, um sich der holden Maid anzunehmen – als ob man mit Hochleveln, Goldsammeln und der Sucherei des richtigen Schlüssels nicht eh schon genug beschäftigt wäre. Zudem stehen diese strunzdummen wie wehrlosen KI-Hampelmänner natürlich immer im Weg rum.

Stellt sich nur noch die Frage, was Euch selbst in Euren Lieblingsspielen so nervt?

Schwere Zeiten für Sony

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Das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahrs (Oktober bis Dezember 2008) sah für Sony düster aus. Der Nettogewinn brach auf 10,4 Milliarden Yen ein. Der operative Gewinn endete mit einen Verlust von 18 Milliarden Yen. Der Umsatz ging um 24,6% auf 2.150 Milliarden Yen zurück. Für das laufende Geschäftsjahr, das im März endet, erwartet man einen Verlust von 150 Milliarden Yen.

Der Spielesparte erging es nicht besser: schmelzender Umsatz (-32,2%) und ein magerer Gewinn von 0,4 Milliarden Yen. Es wurde weniger Hardware verkauft als erwartet. Selbst die Verkäufe von PS2 und PSP gingen den Keller. Dennoch konnte Sony die PS3 dank gesunkener Herstellungskosten profitabel anbieten.

Die Hardware-Verkaufszahlen des 3. Quartals (01.10.08 – 31.12.08):

  • PS2: 2,52 Mio. St. (- 53% zum Vorjahr)
  • PSP: 5,08 Mio. St. (- 12% zum Vorjahr)
  • PS3: 4,46 Mio. St. (- 9 % zum Vorjahr)

Doch auch in Sachen Software lief es nicht besonders. Die Software-Verkaufszahlen des 3. Quartals (01.10.08 – 31.12.08):

  • PS2: 29,7 Mio. St. (- 51 % zum Vorjahr)
  • PSP: 15,5 Mio. St. (- 15 % zum Vorjahr)
  • PS3: 40,8 Mio. St. (+ 57 % zum Vorjahr)

Auch wenn die PS3 hier deutlich zugelegt hat, brachten Exklusivtitel nicht den erwarteten Geldsegen. Denn in den USA konnte sich LittleBigPlanet bisher nur 611.000 mal verkaufen. Resistance 2 schaffte es auf 598.000 Stück. Zumindest konnte Metal Gear Solid 4 die Millionen-Marke knacken. Allerdings enttäuschten die US-Verkäufe von Tomb Raider: Underworld mit 246.000 PS3-Exemplaren. Die Verkaufszahlen hierzulande liegen uns leider noch nicht vor.

Dragon Ball Origins in Australien eingezogen

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Nicht nur die USK sorgt mit ihren Altersfreigaben bei manchen Zockern für Kopfschütteln. In Australien vergab die staatliche Jugendschutz-Behörde die PG-Freigabe (Parental Guidance Recommended) für Dragon Ball Origins – wie bereits für alle Vorgänger in der Serie. PG steht für harmlose Spielinhalte und nur für Kleinkinder ungeeignet.

Dumm nur, dass in dem Titel Goku in einer Szene seine Hosen herunterlässt. Damit enthält der Titel sexuelle Anspielungen und muss neu gewertet werden. Kurzum: Alle Dragon Ball Origins wurden eingezogen und brauchen nun eine andere Kennzeichnung. Und da sage mal noch einer, dass die USK ihren Job nicht gut macht!

Tecmo und Koei fusionieren

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Die beiden japanischen Publisher bilden ab 1. April 2009 ein gemeinsames Unternehmen. Vor einem halben Jahr wollte bereits Square Enix den Konkurrenten Tecmo aufkaufen, was auf Widerstand beim Hersteller von Dead or Alive und Ninja Gaiden stieß. Stattdessen zog man nun eine Verschmelzung mit dem kleineren Traditionshersteller Koei vor, der durch die Dynasty Warriors-Reihe berühmt wurde. Der neue Hersteller Tecmo Koei will jährlich einen Umsatz von 600 Millionen Euro erwirtschaften.

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