
| Spiel: | Hard Corps: Uprising |
| Publisher: | Konami |
| Developer: | Arc System Works |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | 360, PS3 |
| Erhältlich für: | 360, PS3 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 4 / 2011 |
Obwohl in Hard Corps: Uprising weder der Name Probotector noch Contra auftaucht, ist Konamis neuer 2D-Shooter genau das: ein neues Contra. Im geistigen Nachfolger der Mega-Drive-Episode  übernimmt mit Arc System Works ein neuer Entwickler die ZĂĽgel. Die Japaner bringen den fein animierten Animestil ihrer PrĂĽgelÂreihen Guilty Gear und BlazBlue mit und stoĂźen konservative Contra-Fans mit spielerischen Ăśberraschungen vor den Kopf. Zunächst wunderten wir uns ĂĽber das im Vergleich zu Super Probotector oder Contra: ÂShattered Soldier spĂĽrbar gedrosselte Tempo, auch träge Bewegungen beim Umdrehen oder frische Moves wie Ausweich-Dashs am Boden und in der Luft sowie eine Renn-Funktion verändern das gewohnte SpielgefĂĽhl. Doch nach kurzer Eingewöhnung werden selbst Skeptiker angesichts der acht neuen Levels lautstark jauchzen. Durch diese grafisch wie spielerisch ÂauĂźerordentlich vielseitigen Abschnitte rennt und hĂĽpft Ihr allein oder zu zweit – optional auch online. Mitunter gleitet Ihr sogar auf einem Hoverboard durch selbstscrollende Passagen, während Ihr Euch gegen einige der forderndsten Feind- und Kugelformationen der Serie behauptet – selbst die BerĂĽhrung explodierender Wracks ist diesmal tödlich.
Neben dem klassischen ’Arcade’-Modus erwartet Euch der interessantere und einsteigerfreundlichere ’Rising’-Modus. Überraschenderweise lässt sich in keiner der beiden Spielvarianten die Schwierigkeitsstufe einstellen. Dafür bestimmt Ihr vorab, ob Ihr lieber mit Bahamut oder der spielerisch identischen Krystal in die Schlacht zieht – sieben Farbvarianten erleichtern die Unterscheidung der beiden Helden und heben sie von den Hintergründen ab. Weitere Charaktere folgen zum Herunterladen.
Im ’Rising’-Modus rĂĽstet Ihr Eure Recken sukzessive auf. Je häufiger Ihr spielt, desto mehr Credits erhaltet Ihr fĂĽr den Kauf von Energiecontainern, Extraleben, wuchtigeren Waffen, flotteren Bewegungen oder zusätzlichen Moves – erstmals reflektiert Ihr sogar feindliche Projektile! Trotz der neuen Energieleiste, die mehrere Treffer erlaubt, sterbt Ihr im Sekundentakt, bis Ihr die komplexen Angriffsmuster verinnerlicht habt. Erfreulicherweise erlaubt der ’Rising’-Modus nach Verbrauchen aller Continues, bereits absolvierte Abschnitte frei zu wählen – allerdings nur mit dem Charakter, mit dem Ihr den Levelfortschritt erzielt habt! Wer wechselt, muss selbst im Zweispieler-Modus von vorn beginnen – eine ebenso sinnlose wie ärgerliche Einschränkung. Ebenfalls problematisch gestalten sich Szenen wie auf den beiden unteren Bildern: Sind die Spieler weit voneinander entfernt und einer stirbt, springt die Kamera ruckartig zum Wiedereinsteiger, was den ĂĽberlebenden Partner verwirren kann. Dessen ungeachtet ist Uprising ein exzellenter GenreÂvertreter mit einer groĂźen ÂPortion Langzeitmotivation und einem Âenorm wuchtigen Metal-Soundtrack, den Ihr jedoch leider nicht im OptionsÂmenĂĽ anhören dĂĽrft.
Knackiger und motivierender ”Contra”-Nachfahre im Anime-Korsett.
| Singleplayer | ![]() | 85 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |












Hard Corps Uprising hat meine verregnete Wochenende gerettet. Während der 1. Level für ein Konami untypisch weniger berauschen war, geht in der 2. Level die Post ab. Dazu ein heftigen Metal Soundtrack, der so richtig aufpeitschen, abwechslungsreiche Level und schwere Bosse, zudem funktioniert die Steuerung auf der Xbox 360 Pad verdammt gut. Diesen Genre Run n´ Gun Shooter hatte ich 2011 verdammt vermiss und dank als Download Titel wieder zurück erobert.
Ob fĂĽr aktuellen System kommt bleibt weiterhin unbekannt.
Hard Corps: Uprising ist der beste Teil der Contra Reihe geworden.