
| Spiel: | Hard Corps: Uprising |
| Publisher: | Konami |
| Developer: | Arc System Works |
| Genre: | |
| Getestet für: | 360 |
| Erhältlich für: | 360 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: |
Obwohl in Hard Corps: Uprising weder der Name Probotector noch Contra auftaucht, ist Konamis neuer 2D-Shooter genau das: ein neues Contra. Im geistigen Nachfolger der Mega-Drive-Episode übernimmt mit Arc System Works ein neuer Entwickler die Zügel. Die Japaner bringen den fein animierten Animestil ihrer Prügelreihen Guilty Gear und BlazBlue mit und stoßen konservative Contra-Fans mit spielerischen Überraschungen vor den Kopf. Zunächst wunderten wir uns über das im Vergleich zu Super Probotector oder Contra: Shattered Soldier spürbar gedrosselte Tempo, auch träge Bewegungen beim Umdrehen oder frische Moves wie Ausweich-Dashs am Boden und in der Luft sowie eine Renn-Funktion verändern das gewohnte Spielgefühl. Doch nach kurzer Eingewöhnung werden selbst Skeptiker angesichts der acht neuen Levels lautstark jauchzen. Durch diese grafisch wie spielerisch außerordentlich vielseitigen Abschnitte rennt und hüpft Ihr allein oder zu zweit optional auch online. Mitunter gleitet Ihr sogar auf einem Hoverboard durch selbstscrollende Passagen, während Ihr Euch gegen einige der forderndsten Feind- und Kugelformationen der Serie behauptet selbst die Berührung explodierender Wracks ist diesmal tödlich.
Neben dem klassischen Arcade-Modus erwartet Euch der interessantere und einsteigerfreundlichere Rising-Modus. Überraschenderweise lässt sich in keiner der beiden Spielvarianten die Schwierigkeitsstufe einstellen. Dafür bestimmt Ihr vorab, ob Ihr lieber mit Bahamut oder der spielerisch identischen Krystal in die Schlacht zieht sieben Farbvarianten erleichtern die Unterscheidung der beiden Helden und heben sie von den Hintergründen ab. Weitere Charaktere folgen zum Herunterladen.
Im Rising-Modus rüstet Ihr Eure Recken sukzessive auf. Je häufiger Ihr spielt, desto mehr Credits erhaltet Ihr für den Kauf von Energiecontainern, Extraleben, wuchtigeren Waffen, flotteren Bewegungen oder zusätzlichen Moves erstmals reflektiert Ihr sogar feindliche Projektile! Trotz der neuen Energieleiste, die mehrere Treffer erlaubt, sterbt Ihr im Sekundentakt, bis Ihr die komplexen Angriffsmuster verinnerlicht habt. Erfreulicherweise erlaubt der Rising-Modus nach Verbrauchen aller Continues, bereits absolvierte Abschnitte frei zu wählen allerdings nur mit dem Charakter, mit dem Ihr den Levelfortschritt erzielt habt! Wer wechselt, muss selbst im Zweispieler-Modus von vorn beginnen eine ebenso sinnlose wie ärgerliche Einschränkung. Ebenfalls problematisch gestalten sich Szenen wie auf den beiden unteren Bildern: Sind die Spieler weit voneinander entfernt und einer stirbt, springt die Kamera ruckartig zum Wiedereinsteiger, was den überlebenden Partner verwirren kann. Dessen ungeachtet ist Uprising ein exzellenter Genrevertreter mit einer großen Portion Langzeitmotivation und einem enorm wuchtigen Metal-Soundtrack, den Ihr jedoch leider nicht im Optionsmenü anhören dürft.
Knackiger und motivierender “Contra”-Nachfahre im Anime-Korsett.
| Singleplayer | ![]() | 9 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |










Hard Corps: Uprising hat mir meine verregnete Wochenende gerette, grad am 2. Level geht die Post ab und die Soundtrack ist einfach nur geil, vorallem die Boss Theme Musik Rock die Hütte heftig. Ich muss zugeben mir hat die Jump n´ Shoot Genre vermisst in diese Konsol – Generation und Arc System Games kann nicht nur tolle Beat em´ Up hinkriegen.