Hinter den Kulissen von Rockstar Games muss es ganz schön gerappelt haben: Denn wie sich nun überraschend herausstellt, ist Leslie Benzies, der ehemalige Chef von Rockstar North (also dem für Grand Theft Auto zuständigen Studio in Schottland), doch nicht im Frieden von der Firma geschieden.
Ursprünglich heißt es, er habe das Unternehmen nach einer freiwilligen Auszeit vergangenes Jahr auf eigenen Antrieb verlassen, doch dem ist wohl nicht so: Vielmehr sagt Benzies nun, dass Rockstar und vor allem die Houser-Brüder während seiner Abwesenheit gegen ihn intrigiert hätten, nicht zuletzt um ihm zustendes Erfolgshonorar einzubehalten.Grund sei unter anderem wachsender Missmut von Sam Houser, der Benzies nicht den gleichen Rang wie sich selbst zugestehen wollte.
Darum hat Benzies nun Klage eingereicht und fordert das ihm zustehende Geld, was sich laut Klageschrift auf stolze 150 Millionen US-Dollar verläuft – und wie es so üblich ist, gibt es inzwischen auch prompt die Gegenklage von Rockstar Games, die praktisch das Gegenteil behauptet und seine Forderungen als unrechtmäßig zurückweist.
Da wird sicher noch einiges an schmutziger Wäsche gewaschen und Krawall folgen – wer sich detaillierter in die gegenseitigen Vorwürfe einlesen will, findet eine längere Zusammenfassung und auch einen Link auf einen teil der offiziellen Dokumente bei GamesIndustry.biz.









Selber schuld, wenn man ein Spiel für 250 mio. (+ Marketingkosten wahrscheinlich) produziet, die sollten mal Nintendo fragen, wie das geht.
Ach ne bescheidene Summe? Dann nenn mir doch mal Jobs, wo man Erfolgshonorare in der Höhe bezahlt. Und der wird garantiert nicht jahrelang gratis gearbeitet haben. Und ne bescheidene Summe ist das überhaupt nicht. GTA V hat 250 Millionen gekostet. Nur mal so als Anhaltspunkt. Kommt weiter hinzu, dass Rockstar noch längst nicht die beste Ertragsrate pro investiertem Dollar hat. Da liegt glaub ich Ubisoft weit vorne. Also alles relativ.
Ob er wirklich im Recht ist, steht auf einem andern Blatt, aber 150 mil. ist eine bescheidene Summe, wenn man bedenkt wieviel die GTA-Marke abwirft, das können die locker zahlen.
Sein Vorname bedeutet auf deutsch übersetzt vermutlich nicht Bescheidenheit und Demut,wenn ihm das Geld allerdings zusteht,steht es ihm zu,was aber irgendwie dagegen spricht ist doch die Tatsache dass selbst dem reichsten Menschen der Weltes nicht erst im nachhinein urplötzlich auffallen würde dass man ihn um schlappe 150 mio betuppt hat.
Coole Sache- gleich abschmettern! Wobei… In den US of A, wer weiss, vielleicht kriegt er gar noch mehr!
Ja, seine Arbeit war bestimmt 150 Mio. wert. ^^Oh, tschuldigung, das wäre ja dann noch obendrauf, denn ich glaube nicht, dass er in der ganzen Zeit ohne Gehalt gearbeitet hat.