Below – unsere gamescom-Impressionen

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Eine sympathische Überraschung erwartete mich bei einem Termin mit Microsoft, der zuvor nur als ID@Xbox angegeben wurde: Denn statt eines Galopps durch mehrere Indie-Titel (was auch schon okay gewesen wäre), gab es eine ausführliche Präsentation von Capybaras Below: Das entpuppt sich als – wie nach den vergangenen Trailern erwartet – stilvolles Erkundungs-Abenteuer mit reduzierter, aber dafür umso atmosphärischer Optik und relativ kompromissloser Mechanik. Wenn Euer namensloser Held nämlich das Zeitliche segnet, startet Ihr quasi mit der nächsten Generation wieder am Landeplatz der zu erkundenden Insel, auf der bereits gefundene Zwischenziele etc. aber erhalten bleiben. Wer’s jetzt noch nicht bemerkt hat: Das für manche Leute so große „Roguelike“-Schreckgespenst ist bei Below ganz dick dabei.

Dazu gehört auch die zufällige prozedurale Erstellung großer Teile der Umgebung, so werden alle der bildschirmgroßen Dungeons stets neu generiert, während für die Story signifikante Orte stets am gleichen Punkt zu finden sein werden – klingt nach einer kuriosen Mischung, machte bei der Vorführung aber einen durchdachten Eindruck. Apropos Story: Es gibt eine mit Anfang und Ende, erzählt werden soll die aber gänzlich ohne Text – ein ambitioniertes Vorhaben, das man Capybara aber zutrauen kann.

Ich bin jedenfalls auf das fertige Abenteuer inzwischen sehr gespannt (leider kommt’s erst irgendwann 2015), zumal ich das Glück habe, einen Fernseher in vernünftiger Größe zu besitzen: Denn der Held wurde absichtlich so klein wie möglich gemacht, um die Umgebung umso imposanter wirken zu lassen – nur erkennt man seine Aktionen dadurch natürlich nur, wenn entweder die Glotze groß ist oder man wirklich ganz nahe vorn dran sitzt…

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Sonderfall
25. August 2014 8:58

irgendwie muss ich an Journey denken …

Seska1973
23. August 2014 12:39

Interessant. Gibt es irgendwie schon bewegte Bilder vom diesen Spiel?