Fast ein Drittel aller Deutschen ab 14 Jahre spielt Video- und Computerspiele. Das entspricht 21 Millionen Personen, die per Konsole, PC oder Smartphone Games in Anspruch nehmen. Der Anteil bei den Männern ist mit 32 Prozent nur noch geringfügig höher als bei Frauen (27 Prozent). Das ergab eine Telefonbefragung der Aris Umfrageforschung im Auftrag des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., kurz Bitkom. Bitkom versteht sich selbst als High-Tech-Verband, der durch verschiedene Dienstleistungen zur Entwicklung der ITK-Branche beiträgt.
Die Befragung von 1000 Personen über 14 Jahre zeigt, dass vier von fünf Jugendlichen zocken, fast 30 Prozent der 40- bis 49-Jährigen sowie jeder Sechste bei den 50- 59-Jährigen.
30 Prozent der Befragten greifen am liebsten zu Denk- und Strategiespielen. Sortiert man die Stichprobe nach Alter, ergibt sich Folgendes: Bei den 14- bis 19-Jährigen stehen Action-Spiele im Vordergrund (32 Prozent), bei denen über 20 sind es die Denk- und Strategiespiele.
18 Prozent der Befragten greifen zu Casual-Games, neun Prozent zu virtuellen Welten, wie etwa Second Life. Simulationen und das Jump’n’Run-Genre bilden mit vier bzw. drei Prozent das Schlusslicht. Online-Games werden von jedem Sechsten genutzt, rund drei Millionen Deutsche können sich für Sport- und Fitness-Spiele begeistern.
In der Nutzung der einzelnen Spiele-Kategorien unterscheiden sich Frauen und Männer stark: So kommen Action-Games bei nur 15 Prozent der Frauen, aber bei 29 Prozent der Männer gut an. Umgekehrt verhält es sich mit virtuellen Welten (13 zu fünf Prozent) sowie mit Social-Games, die beispielsweise über Facbook aufgerufen werden können (zehn zu sechs Prozent).
“Computerspiele kommen raus aus der Nische der Freaks und finden Verbreitung in allen Kreisen und Altersklassen der Bevölkerung”, so Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder im Vorfeld der Spielemesse Gamescom. “Die Zeiten, in denen Computerspieler überwiegend bleichgesichtige Jungs waren, sind vorbei.” Klischees ließen sich schon immer leicht aus dem Weg räumen, Herr Rohleder.
Der deutsche Gesamtmarkt für Spiele-Hardware und -Software bleibt in diesem Jahr weitgehen stabil: Bitkom geht von einem leichten Umsatz-Rückgang von 2,4 auf 2,3 Milliarden Euro aus. Als Basis für die Berechnungen dienen Zahlen des Marktforschungsunternehmens media control GfK.
Mit mobilen und stationären Spielekonsolen werden im Jahr 2010 vermutlich 730 Millionen Euro umgesetzt, was einem Rückgang von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Insgesamt werden in diesem Jahr voraussichtlich 3,5 Millionen Konsolen verkauft. Jeder Zwanzigste der Befragten möchte sich noch 2010 eine neue Konsole zulegen.
“Bei den Spielekonsolen hat sich der Produktlebenszyklus verlängert. Früher kam ungefähr alle fünf Jahre eine neue Generation auf den Markt, mittlerweile eher alle sieben bis acht Jahre”, so Rohleder.









@ SaldekVerdammt, darum habe ich bei Excel auch nach Jahren noch nicht den zweiten Level erreicht… 😉
Zählen sinnlose Facebook Spiele auch dazu ? Die wo man sinnentlehrt Felder bestellt und schrottige Items kauft .
Statistiken sind für Statistiker.Zählen Minesweeper und Solitär auch??
@ SaldekDa sprichst du ein interessantes Thema an. Erfolg und Mißerfolg, der Spieler gegen den Computer, andere Spieler oder einfach nur gegen die Zeit, so verstehen wir Spiele. Was ist aus uns geworden, den Jungs, die früher meterhohe Türme aus Kapla-Hö
Ich verstehe ja das Games heute weitreichender definiert werden als noch vor einigen Jahren, als nur Tomb Raider und Gran Turismo als Videogames galten.Aber trotzdem: ich weigere mich sogenannte “”Social Games”” wie Farmville als Spiele anzuerkennen. Die haben keinen Inhalt, keine Herausforderung, kein Ziel…nichts. “”Erfolg”” kommt, wenn man möglichst lange dran sitzt. Einziges Ziel dieser Anwendungen ist es die User (die früher nur kurz die Nachrichten gecheckt haben) jetzt über längere Zeit auf Facebook zu halten. – User länger online- Dadurch bessere Vernetzung, da auch mehr User zeitgleich online- Massiv höhere Werbeeinnahmen Das ist alles. Fakt ist jedenfalls dass sogar die Flash-Spiele die man neuerdings im Internet sieht (Werbung) spielerisch mehr Tiefe haben.Was bezeichnet man als nächstes als Spiel? Die Hilfefunktion von MS Office?
Jetzt bleibt dir wohl nur noch Sepukku xD
Muha, verlesen, Schande über mich und meine Familie :°(
@ captain carot21 Mio sind nicht 21% ( es sei denn, die News wurde noch einmal verändert seit deinem Kommentar XD )Bei der Verteilung auf die verschiedenen Bereiche sehe ich mein Hobby aber noch nicht als anerkannt an. Hier wird gefühlt ja schon jeder, de
21% der Menschen über 14 Jahren spielen. 27% der Frauen und 32% der Männer, das passt irgendwie nicht, denn dann müssten 29,5% der Menschen über 14 spielen.