Borderlands: The Pre-Sequel – der M!-Pre-View

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In München kamen wir in den Genuss eines Gameplay-Videos zum kommenden Borderlands: The Pre-Sequel. Die Story ist wie bereits vermutet in den fünf Jahren zwischen Teil eins und zwei angesiedelt und befasst sich mit dem Aufstieg Handsome Jacks, “zukünftiger” Bösewicht aus Borderlands 2.

Im Gameplay-Video ging es bereits heiß her und spannende Eindrücke wurden vor allen Dingen darüber vermittelt, wie sich die geringere Anziehungskraft auf die Feuergefechte auswirkt. So kann man beispielsweise höher und weiter springen und auf Grund der schwachen Gravitation, geht’s danach auch eher gemächlich gen Boden. Während des Herabgleitens kann der Spieler seine Geschosse zielsicher auf die Gegner niederprasseln lassen. Hört sich nach einem unfairen Vorteil an, ist aber keiner. Denn selbstverständlich wissen die Kontrahenten ebenfalls die Schwerkraft gekonnt einzusetzen, wodurch interessante und neuartige Schusswechsel entstehen. Apropos Schießen – auch hier hat sich einiges getan. Neben vielen neuen Waffen wie Laserkanonen und -schilde, fanden wir eine weitere Neuerung besonders interessant. Mit Eisgeschossen können Gegner eingefroren werden, um sie im Anschluss in unzählige Eissplitter zerspringen zu lassen. Dafür muss man abermals auf sie schießen oder sich einfach durch sie hindurch bewegen. Der Eiseffekt sieht dabei nicht nur nett aus, sondern schmiegt sich auch perfekt an die blaue Umgebung des Mondes an.

Ebenfalls Potential bietet der integrierte Sauerstoff-Faktor. Denn auf dem Mond zu atmen fällt bekanntlich nicht leicht. Eine Sauerstoffmaske zu tragen ist also Pflicht, um sich im Außenareal, fernab geschützter und mit Sauerstoff versorgter Stationen, zu bewegen. Gekonnte Schützen nehmen also vorlieb mit den Sauerstoffmasken der Rivalen, um sie dadurch erheblich einzuschränken und ihnen dauerhaften Schaden beizufügen.

Eine Anzeige auf dem Bildschirm gibt derweil stets Auskunft über den verbleibenden eigenen Sauerstoffvorrat. Das ist aber noch lange nicht alles. Auch Jetpacks, mit denen man unter anderem schweben und Doppelsprünge ausführen kann, kommen zum ersten Mal in der Borderlands-Historie zum Einsatz. Gerade Doppelsprünge sind von großem Nutzen, wenn manch ein gefährlicher Krater überwunden werden muss. Leichter gesagt als getan, denn der Jetpack Einsatz lässt wiederum den Sauerstoffvorrat schneller schrumpfen. Taktisch wohl bedacht muss also ans Werk gegangen werden.

Wer befürchtet, dass die blaue Mondlandschaft schnell langweilig werden könnte, sei entwarnt. Laut Randy Pitchford, seines Zeichens Präsident von Gearbox Software, ist der Mond nicht nur riesig, sondern bietet Unmengen an unterschiedlichen Entdeckungen und disparaten Arealen. Man wird also keinesfalls nur von einem blauen Mondkrater zum nächsten pilgern.

Neue Ideen und viel Potential stecken in Borderlands: The Pre-Sequel. Bleibt abzuwarten, ob die hohen Erwartungen letztendlich auch erfüllt werden können und die Reise zum Mond zu einem anziehenden Erlebnis wird…

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NEROtheDEVIL
11. April 2014 22:17

Viele entwickler schrecken wohl davor zurück etwas auf next gen zu bringen. Es könnte daran liegen das eben sehr viele die Last gen haben und die verkaufszahlen darauf relativ gut waren. Ich denke an die richten sie sich. Next gen ist halt immer noch so ne Sache weil eben nicht wirklich dies Masse an Kopien verkauft werden kann als in der last Gen. Also zumindest glaub och das. :

APT
APT
11. April 2014 16:01

Interessant das auch dieses spiel nur für die last gen kommt…… war der generationen wechsel doch zu früh?

mynok
11. April 2014 15:15

her mit der rakete! EXPLOSIONEN!

koskitch
11. April 2014 14:10

Bring it on!