Beyond: Two Souls war vermutlich die positivste Überraschung von Sonys E3-Pressekonferenz. Nun hat sich David Cage, vorher schon u.a. für Heavy Rain und Fahrenheit verantwortlich, erstmals eingehender zu der Spielmechanik seines künftigen Projekts geäußert, die VG247 zusammenfasst.
“Die Idee ist es, nicht noch ein Videospiel zu kreieren, das traditionellen Verhaltensmustern folgt”, erklärt er. Vielmehr möchte man etwas Organisches erschaffen, sowohl in Bezug auf die Animationen als auch die Erzählweise der Geschichte. Der Spieler soll auf eine emotionale Reise mitgenommen werden, in deren Verlauf er Zeit mit den Charakteren verbringt, ihre Gefühle spürt und merkt, dass Handlungen auch logische Konsequenzen nach sich ziehen.
Der grundsätzliche Unterschied zu Heavy Rain sei dabei, dass der Spieler sich deutlich freier fühle. Es werde ein Sandbox-Element implementiert, wodurch man nicht durch die Geschichte rennen müsste. Zum Teil sei dies natürlich nur eine Illusion, aber diese wolle man stets aufrechterhalten. Im Idealfall solle der Konsument alles um sich herum vergessen und nur noch mit Jodie unterwegs sein wollen.









Schade, dass Ihr nicht auf das richtige [url=http://www.computerandvideogames.com/352560/interviews/interview-david-cage-on-why-beyond-isnt-another-heavy-rain/]Interview[/url], sondern nur auf die Zusammenfassung verlinkt. Denn es ist, zusammen mit dem Gameplayvideo, durchaus interessant, was David Cage hier so erzählt. Dass der Fokus auf Emotionen liegen würde (war das bei Heavy Rain nicht auch schon so??), war ja bereits seit der Kara-Demo klar/bekannt. Aber das zeigt sich nun vor allem in der ersten Hälfte des Gameplays ganz gut. Cage erzählt ja, wie sie versucht haben, das Gefühl einer Menschenjagd zu simulieren. Und ich finde, dass dies, vor allem in den Abschnitten, die so aussahen als könnte man Judie direkt steuern (Teile des Rennens durch den Wald, Teile der Motorradfahrt), gut vermittelt wird. Gerade die, hoffentlich absichtlich, eratische Kamera, trägt hier meiner Meinung nach viel bei. Auch die Übergänge zwischen Spieler/innen-Steuerung und Quick-Time-Events funktionert noch besser als in Heavy Rain.Die Trennung in Aiden und Judie wirkt, meiner Meinung nach nicht aufgesetzt, auch wenn sie sich sehr anders spielen. Hier scheint dann das Open-World-Element reinzukommen. Was mir hier aber sauer aufstieß, war mal wieder der Gewaltgrad. Ich hoffe die Spieler/innen haben noch mehr Möglichkeiten die Endszene zu beenden, als einfach alle SWAT-Mitglieder zu töten.Will ich, dass alle Spiele in der Zukunft so wie Heavy Rain oder Beyond sein sollen? Nein, aber wenn ein paar (z.B. Quantic Dreams Spiele) so sind, habe ich nichts einzuwenden.
Ich mag den Trailer und auch den Entwickler. Da beide nicht nur auf gute Grafik setzen (wie verdammt viele es tun) sondern wirklich kreative und interessante Storys erzählen, die richtig Substanz enthält. Viele Entwicklerteams könnten sich da mal ne Scheibe abschneiden. .
Fahrenheit war klasse,Heavy Rain ebenso und dieses spiel wird sowieso gekauft.
So langsam schiele ich (Xbox360 Besitzer) neidisch zur PS3.
Wo hat nur David Cage studiert um so eine Spiel zu kreieren? Ich hoffe die Entwicklung von Beyond dauert nicht im 5 Jahren.
Auch ich kaufe es direkt. Heavy Rain war schon cool und Beyond wird auch geil werden.
Das hört sich ja schon mal sehr gut an. Wird wohl eh gekauft weil Heavy Rain auch schon sehr gut war.