Donkey Kong Bananza – flotter Auszeichnungstrailer

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Nintendo hat einen flotten Auszeichnungstrailer zu Donkey Kong Bananza veröffentlicht. Dieser stellt uns das Spiel mit einem kurzweiligen Mix aus In-Game-Sequenzen und den Stimmen der Fachpresse vor.

Donkey Kong Bananza ist seit 17. Juli exklusiv für Switch 2 erhältlich.

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genpei tomate
I, MANIAC
genpei tomate

Wart s ab, Eydrian, wie wir auf unseren alten Tagen immer das selbe Zeug faseln werden. 😉
Gestern wollte ich auch “nur” ein wenig spielen und habe dann doch noch die mir 50 fehlenden Bananen für die Challenge gesucht und gefunden.
Meine Augen waren heute morgen ganz klein.
Jetzt fehlen mir insgesamt “nur” noch 70 ( hoffe ich…) und ich kann dann das Game zur Seite legen.
Morgen gehe ich bestimmt wieder übermüdet zur Arbeit und das Game bestraft mich gerade, für das, was ich an Collect-a-Thons immer gehasst habe und hat mich zu einem Süchtigen mutiert! 😛

Eydrian
I, MANIAC
Eydrian

ACHTUNG SPOILER!

Was ich nur nicht verstehe; warum quatscht Cranky, den man ja in vielen Schichten antrifft, immer die selben Frasen? Die sind zwar lustig, aber es wirkt irgendwie lieblos, dass sie sich einfach wiederholen… Auch fragwürdig: wieso tragen die Widersacher den (Nach-)Namen „Kong“?! Ich dachte das wäre so eine Art Familienname der guten Affen! 😅

Eydrian
I, MANIAC
Eydrian

Ich habe es gestern Abend auch endlich weitergespielt. Habe ca. 21 Uhr angefangen und hatte mir vorgenommen vielleicht 2 Stündchen zu zocken… ich war dann um kurz vor 2 im Bett… 🤣

Es kann wirklich sehr schnell süchtig machen und ich weiß nicht, wann ich sowas das letzte Mal bei einem Videospiel so hatte…

genpei tomate
I, MANIAC
genpei tomate

“…wenn sich die knackigen Herausforderungen nur in einem weiteren Durchlauf absolvieren lassen würden.”
Ja, das sind sie. Sie sind dennoch anderes eingebettet als im Hauptspiel und von der freischalte Mechanik so was von old scholl AF, dass ich mich schon wieder ärgern könnte. 😉

Im Prinzip haben sie den neuen Durchlauf ( eigentlich, geht es weiter…) für diejenigen aufgespart, die ein “klassisches” Spiel der Sorte wollten, wo Belohnungen an harte Bedingungen geknüpft sind. Alles da, was man kennt.

“Leider” fehlen mir ca. 100 Bananen, um alles zu machen, das heißt, jetzt muß ich mir die “durch-gerauschten” Levels des ersten Run wieder vorknöpfen und suchen, suchen, suchen und alles kaputt machen natürlich. 😉
Und die voll aufgelevelten Bananza Kräfte sind der Burner!

Die Levels spielen sich mit den neuen Fähigkeiten ganz anders, da die Sachen so versteckt sind, dass man ohne Bananza-Kram kaum an das Zeug ran kommt.
Es sei, man geht das Spiel sehr akrobatisch an, dann kann man Dinge vollführen, die echt erstaunlich sind mit den Grundfähigkeiten DKs.
Was Speedrunner machen, schaffe ich natürlich nie im Leben, aber das Spiel erlaubt ne Menge, auch ohne Spezialkram.
Ich hatte mir vorgenommen nach dem Endboss Pause zu machen, aber NG lockt mit einer “Überraschung” gleich zu Anfang, die ich nicht spoilern will, die mich sofort weiterspielen lassen hat und dann klebte ich gestern noch 2 Stunden vor diesem fantastischen Spiel!

Whitebeard91
I, MANIAC
Whitebeard91

Wenn es sich um einzelne Abschnitte handelt, zum Beispiel die altbekannten Untergrund-Welten, dann darf auch gerne Mario seine Umgebung kurz und klein prügeln.
Ich würde jedoch nur ungern durch die Level streiten und dann Areale zerstören müssen, um an Sterne/Monde/Insignien zu kommen.

Du schreibst immer NG bei Bananza. Meinst du damit das End Game oder wirklich New Game? Ich würde es nämlich blöd finden, wenn sich die knackigen Herausforderungen nur in einem weiteren Durchlauf absolvieren lassen würden.
Odyssey und andere Titel hatten ebenfalls harte Challenges nach dem Endboss. Ich schätze mal, dass das bei Bananza auch so gehalten wird, oder?

genpei tomate
I, MANIAC
genpei tomate

Wahrscheinlich bin ich der einzige, der sich bei dem Anblick Bananzas Tech-Feuerwerk wünscht, Nintendo würden endlich wieder ein Mario mit destructible environments machen und die Serie dorthin zurück führen, wo sie seit Teil 1 nicht mehr war.
NG ist bei Bananza so was von old school ( also wirklich sammle so und so viel, wenn du weitere Herausforderungen willst) und nur für die Fans da draußen: Genug Bananen, kann man nicht sammeln! 😉

Whitebeard91
I, MANIAC
Whitebeard91

Bananza wird sich bestimmt auf kommende Jump ‘n Run auswirken. Aber beim nächsten Mario würde ich nicht davon ausgehen oder vielmehr eher hoffen, dass sich dort die Umgebungen nicht zerstören lassen. Was in dem einem Spiel funktioniert, muss nicht gleich zum nächsten passen.
Nintendo ist aber immer für Überraschungen gut und das wird beim Italiener wahrscheinlich nicht anders sein.
Was die regelmäßigen Anspielungen an alte Teile angeht – da bin ich ein riesen Fan von. Ich liebe Easter Eggs, die die Serie huldigen und dafür sorgen, dass man die Klassiker immer in Erinnerung behält.
Und auch von zusätzlichen, schwereren Herausforderungen nach Abschluss des Spiels bin ich ein großer Freund.

Ich habe mir auch damals zu Odyssey ein komplettes Let’s Play angeschaut, weil ich noch keine Switch hatte. Erst 2021 kam ich dann in den Genuss, das Spiel selbst zu spielen. Vier Jahre später und in der Zwischenzeit habe ich so viele andere Spiele gespielt, sodass ich vieles nicht mehr wusste.
Bei Bananza wird das ähnlich aussehen. Ich rechne nicht damit, dass ich die Switch 2 in den nächsten ein, zwei Jahren besitzen werde. In der Zeit werde ich aber wieder so viele andere Spiele gespielt haben, dass ich genug vergessen haben werde. Zudem ist mir die Handlung ziemlich egal. Und auch wenn ich dann die Welten kenne, macht es einen Unterschied, ob ich nur dabei zuschaue oder diese selber spielen kann.
Ich denke schon, dass ich trotzdem meinen Spaß daran haben werde.

genpei tomate
I, MANIAC
genpei tomate

@Whitebeard
Das Spiel ist eine Liebeserklärung an die Anfänge der Serie und speziell die 2D Folgen kommen zu Ehre, auch wenn es diesmal kein Schwertfisch/Unterwasser-Level zu finden gibt.
Was Anspielungen und geradezu 1:1 übernehmen von Sachen aus den alten Folgen angeht, da machen manche youtuber halbstündige Videos daraus.

“Ich möchte nicht alle 5 Meter eine Banane, einen Stern oder ähnliches einsammeln können.”
Das ist der krasse Kontrast zu “ich möchte nicht ewig und ein Tag in der Einöde etwas suchen”
Bananza ist die Antidote zu allem, was man aus der Richtung kennt:
Schrill, übertrieben, “vollgestopft” biszumgehtnichtmehr und gewaltig groß.
Muss man nicht gut finden, langweilig ist mir aber nie beim spielen geworden. DAS ist schon mal ne starke Leistung.

Mal schauen, was die “Lehren” aus dem ( für mich geglückten) Experiment sein werden, ich jedenfalls sehe ich eine Menge, das andere Entwickler klauen werden und der nächste 3D Mario wird ( natürlich zum Leidwesen vieler…) garantiert nicht “konventionell” ausfallen, denn genau das ist die Nintendo-Mentalität nicht: Ihre Formel wiederholen sie sehr selten 1:1 und jede neue Folge muss in ihrem Sinne etwas “besonderes” bieten. Anspielungen kriegt man aber immer wieder serviert.
Ob man sie dann mag, das ist eine andere Geschichte.
Ich wünsche allen, die das Spiel als zu leicht empfinden, dass sie mal erleben, was im NG abgeht: Die Plattform-Herausforderung-Hölle!!
Leider ( oder zum Glück? ) will Nintendo, dass man dafür erst mal das Spiel beendet.

Übrigens kann ich zu Games, die mich interessieren, keine “let s play” oder dergleichen sehen, da ich möglichst “frei” sein will, wenn ich sie dann spiele. In der Regel schaue ich mir ein, zwei Trailer an, und das war es dann, wenn das Interesse geweckt wurde. Lese nichts mehr darüber und will, bis ich es spiele, nichts sehen.
Mit einem Trailer wusste ich bei Bananza “Ja, das ist es!”.

Jetzt erwähnst du aber Sachen, die massive Spoiler sind, die mich dennoch weniger stören, weil ich das Spiel durch habe.
Aber hättest du denn jetzt Spaß an Bananza, wenn du es denn spielen würdest, nachdem du dir “alles” angesehen hast?

Supermario6819
I, MANIAC
Supermario6819

Also was die Schichten betrifft und das das Spiel in der zweiten Hälfte schwächer wird dazu kann ich sagen das ich auch schon einige Kommentare gelesen habe die genau das Gegenteil behaupten.Und die Kristallschicht ist vor allem gegen Ende eine der besten.Und ich finde auch das man für viele Bananen schon einiges mehr tun muss als bei Odyssey für die Monde.
Und ich kann genpei beipflichten das das Spiel bis auf gelegentliche kurze Ruckler und hinein ploppende Objekte technisch in einem sehr guten Zustand ist.

Whitebeard91
I, MANIAC
Whitebeard91

Vielleicht ist die Diskussion so konstruktiv, weil ich mich noch nicht wirklich beteiligt habe 😅 Spaß beiseite.

Ich habe noch keine eigenen Erfahrungen zu dem Spiel machen können, aber genug gesehen, um ein paar Worte dazu zu sagen.
DK Bananza macht vieles richtig und das eigentliche Spiel ist wesentlich “tiefgründiger” als es die ersten Trailer und Gameplay Szenen ausgesagt haben.
Ob das jetzt die Zukunft von Donkey Kong sein wird, wird sich zeigen.
Eines steht aber fest: In Sachen Kreativität und Abwechslung macht Bananza im Vergleich zu Odyssey noch mal ein paar Schritte nach vorne. Nur wirken die einzelnen Schichten miteinander nicht so stimmig, wie die einzelnen Welten auf einer Weltkarte. Ist aber nicht so krass relevant, weil es ohnehin nur fiktiv ist und Story und Lore bei Nintendo Spielen jetzt nicht die allzu große Bedeutung haben.

Ich kann nur das beurteilen, was ich gesehen habe. Für mich ist das Spiel bis nach dem ersten Kampf gegen Void sehr gut und die Welten wissen zu begeistern. Danach flaut es ein bisschen ab und besonders die Kristall Schicht und Schlangen Bananza haben mir überhaupt nicht gefallen. Die paar kleinen Welten danach erreichen auch nicht mehr die Qualität der ersten Level und es wirkt fast so, als würde dem Spiel ein bisschen die Luft ausgehen. Dafür ist das Finale aber sehr zufriedenstellend und nimmt auch Nostalgiker an die Hand.
Schön ist, dass es immer wieder kleine Retro-Abschnitte gibt, die eingefleischten DK Fans sogar ein paar Tränen entlocken könnten. Auch Diddys und Dixies Comeback zeigen viel liebe zum Detail und sorgen sicherlich für Freude.
Ebenso gefällt mir die Idee mit dem Skilltree. So bekommt das gelegentlich sinnlos wirkende Sammeln etwas mehr Tiefe und man hat im Gegensatz zu Odyssey eine Motivation auf die Suche zu gehen. Fairerweise sind die Skills aber nicht vonnöten, um weiter zu kommen oder das Spiel abzuschließen.
Trotzdem verstehe ich, dass es für manche einfach zu viel ist und man irgendwann die Lust verliert, alles zu sammeln. Besonders dann, wenn man die 100% erreichen möchte.
Hier gibt es netterweise Karten, die Fossilien und Bananen auf der Map anzeigen, sodass das Sammeln erleichtert wird.
Insgesamt wirkt das Spiel leider etwas zu leicht, besonders die Bossgegner. Das ist schade, aber der Fokus liegt ohnehin mehr auf dem Sammeln und Erkunden. Und manche Bonuswelten und Rätsel erscheinen etwas fordernder. Den knackigen Schwierigkeitsgrad der DKC Teile erreicht man aber nicht. Das ist keine Kritik, sondern eine Frage der Vorliebe und vielleicht auch eine bewusste Entscheidung, um mehr Leute anzusprechen.
Die Bananza Formen sind okay, bräuchte ich in einem nächsten Ableger jedoch nicht mehr.

Ich persönlich liebe die alten Jump’n Run Klassiker wie Mario 64 und Banjo Kazooie.
Jedoch waren mir damals DK 64 und Banjo Tooie mit ihren größeren Welten etwas zu über motiviert. Erst bei Galaxy hatte ich das Gefühl, dass es wieder ein bisschen kompakter ausfällt.
Ebenfalls bevorzuge ich es, dass man schon ein paar Aufgaben erledigen muss, bevor man überhaupt weiter kommen kann.
Mario 64 hatte da einen guten Kompromiss.
Zwar benötigte man eine bestimmte Anzahl an Sternen, um Türen zu öffnen, aber die Reihenfolge blieb einem gewissermaßen selbst überlassen.
Ich mag es nicht, wenn einem quasi von Beginn an komplett frei gestellt ist, wo man als nächstes hingehen kann (z.B. BotW/TotK).
Außerdem möchte ich schon das Gefühl haben, für meinen Fortschritt belohnt zu werden.
Bei Banjo Kazooie genügten mir als Kind die Belohnungen vor dem Finale gegen Gruntilda. Bei Odyssey aber gab es eigentlich nichts Relevantes und nach den 100% erfolgte bei mir Ernüchterung. Auch deswegen, weil einige Herausforderungen echt anspruchsvoll waren.
Bei Bananza finde ich es deshalb gut, dass es den Skilltree gibt, weil man sich so seine Belohnung auch noch selber aussuchen kann.
Für mich persönlich dürfen die Spiele dieser Kategorie aber gerne etwas zu ihren Wurzeln zurückkehren und den einzelnen Welten und Aufgaben mehr Sinn verleihen. Ich möchte nicht alle 5 Meter eine Banane, einen Stern oder ähnliches einsammeln können.
Zudem brauche ich keine Level, die allein größer wirken als damals ein ganzes Spiel. Manchmal ist weniger mehr.

genpei tomate
I, MANIAC
genpei tomate

Spiel ist durch und mir hat es sehr gut gefallen.
Ein frischer Wind in einem Genre, das für mich uninteressant geworden war und technisch…meine Güte, beim Physik Spielereien Irrsinn hatte ich nicht einen einzigen Glitch, so, dass es sich teilweise befremdlich anfühlte, so flüssig die Umgebung zu bearbeiten.
Wer “Herausforderungen” alter Schule sucht, bekommt sie erst im NG.
Dann aber richtig!

genpei tomate
I, MANIAC
genpei tomate

@Revan
Kann ich verstehen. So ergeht es mir jedes mal wenn ich R-Type spiele und eine Gänsehaut bei der Eröffnungsszene kriege und mich dann frage, wo die Seele bei modernen Shooters geblieben ist! 😉

Genau diese “Denkwürdigen” Momente holen mich dennoch in den Fällen nicht ab. Sind, charmant ausgedrückt “nett” gemacht, aber nichts, was mir spielerisch mehr Substanz bietet. Schmuckes Beiwerk so zu sagen, um eine Ausrede zu haben, im Grunde die selben Sachen zu erledigen, die man ohnehin getan hätte.
Und wenn man Pech hat, eingebettet in zig Sidequests zwecks Spiellänge Streckung.

Bin aber nicht der Richtige, um über so was zu “schwärmen” .
Ich sehe es ganz pragmatisch:
Bedingt durch die Limitierungen der alten Kisten würde es den alten Werken wiederum, einiges an Charme fehlen, hätten sie deine Momente weg gelassen, dann wäre die Welt um einiges unlebendiger, als ich sie ohnehin empfinde.

Diese Momente bietet Bananza aber auch, nur gehen sie im Overkill der anderen Features komplett unter. Ob sie mithalten müssen im Sinne des “Charmes” alter Schule nun, ich will nicht spoilern, nur ein wenig, ok?:
SPOILÄR ÄLÄRM!!
In Anbetracht der Zeit, die seit der letzten 3d DK Folge vergangen ist, wäre es doch das mindeste, wenn man im Spiel wenigstens die komplette Bande wiedertreffen würde, oder? 😉
Das hat mir schon ein Grinsen ins Gesicht gezaubert, zumal wenn man geglaubt hat, Nintendo hätten die üblichen Widersacher vergessen…
ÄLÄRM AUS!

Ja, Zebra fand ich nicht sonderlich spannend und mit der Schlittschuh-artigen Steuerung kriege ich die Krise.
Dummer-Weise scheint sie im letzten Abschnitt unerlässlich zu sein, es sei, Speedrunner zeigen mir, wie es ohne sie geht.

Das Beste an Bananza ist wahrscheinlich, dass richtige Fans ( bin ich nicht) ein wenig enttäuscht sind und Leute wie ich, die was richtig neues bekommen wollten, anscheinend besser weg kommen.
Das Game ist aber in so fern wichtig, da es bei einem Flop in dem Genre, zumindest von “Mario” abgesehen, von Nintendo nicht mehr viel zu erwarten gewesen wäre.
Und wenn sie die richtigen Schlüsse aus der Erfahrung mit DKB ziehen sollten, müsste das Genre bald wieder dort stehen, wo es zu N64 Zeiten war, oder zumindest nicht mehr so Nische, wie es heute geworden ist.

Übrigens gibt es Trailer zu kommenden 3D Games in der Art, die wesentlich “klassischer” daher kommen, als DKB. Ein remaster vom 3d Pac Man und ein neues Spongebob, die wirklich “old School” aussehen.
Aber nachdem ich mir die Trailer angeschaut habe und dabei bin, bei DKB die alten Levels mit den neuen Fähigkeiten abzugrasen ( der erste Level hat mich umgehauen, WAS man alles übersieht…) sagt mein Gefühl “..ach..neee…”

Danke übrigens an allen Beteiligten hier, für die tolle und konstruktive Diskussion zu einem anscheinend polarisierenden Spiel UND von Nintendo! Das läuft nicht immer so gesittet ab!
🙂
Gruß

Revan
I, MANIAC
Revan

@Supermario
Die Mülldeponie bei Schicht 10 mag nochmal etwas anderes als die Schichten davor sein, aber auch bei denen gibt es für mich persönlich einfach nichts “denkwürdiges” 🙈

Nehmen wir die Schnee-Schicht.
Bei Banjo hieß das Level “Freezy Peak”, war durch einen malerischen Adventskalender zugänglich, bot eine sofort im Gedächtnis bleibende Hintergrundmusik und hatte wunderschöne Schauwerte – vom mit einer Lichterkette zu beschmückenden Tannenbaum bishin zu einem riesigen Schneemann, den man als Walross mit einem Schlitten runterrodeln musste. Dann gab es da noch die weinenden Eisbärenkinder, denen die Weihnachtsgeschenke gestohlen worden.

Bei Mario 64 ist das Äquivalent “Bibberberg-Bob”. Wohl jeder erinnert sich da noch an das Pinguin-Baby, dass seine Mama suchte oder den Riesenpinguin, den man letztlich nur durch eine geheime Abkürzung auf seiner Eisrutsche besiegen konnte.

Banjo Kazooie und Mario habe ich das letzte mal vor über einem halben Jahrzehnt gespielt und erinnere mich wie gestern an diese Momente.

Und Bananza?
Ich habe die Schicht vor ein paar Tagen beendet und absolut *keine* Ahnung mehr von irgendetwas, was es dort für die 50 (?) Bananen zu tun gab. Ja, man wird in ein Zebra verwandelt (weil, warum auch nicht in einer Schneewelt? 🙈) und kann dann super schnell flitzen. Aber ansonsten erinnere ich mich nur noch an buddeln, buddeln und nochmal buddeln. Halt diesmal mit eisig-blauen statt erdig-braunen Hintergrund.

Derartige Vergleiche über ausbleibende denkwürdige Levelhighlights könnte ich zu jeder einzelnen Ebene ziehen – und das stört mich eben.

“Umgebung kleinhauen” ist für mich das Gegenteil eines “magisch-charmanten” Moments 🙈

genpei tomate
I, MANIAC
genpei tomate

Ich stelle mir die verdutzten Gesichter der etwas kleineren Spieler-innen vor, wie sie, fröhlich durch die Bananza Welt, zertrümmernd das letzte Drittel des Spiels erreichen und dann, nach mehreren Versuche, selber zum Bananza-Kong werden und vor Wut ihr Zimmer zertrümmern.
Ja, Balance ist eine schwere Kunst.

Nichts gegen SMW, vielleicht mein letztes “Super Mario” mit dem ich glücklich war, aber die Tradition des letzten Drittels so richtig den Schwierigkeitsgrad hoch zu ziehen, das haben alle Marios von früher geradezu zelebriert.
Wenn man von der Jap. Version von SMB2 absieht ( die was Härte angeht dort beginnt, wo Teil 1 mit Level 8 aufhört…) sind SMB, SMB3 und World ähnlich gestrickt, World empfinde ich sogar etwas gnädiger als seine Vorgänger.
Jetzt habe ich zwar ( fast) jedes Mario Spiel gespielt, aber mein Gedächtnis ist mit den Jahren nicht mehr geeignet, mich an alles zu erinnern, aber “sozialisiert” von den alten Folgen, wie ich nun mal bin, würde ich sagen, dass DKB “typisch” Nintendo ist: Sie gaukeln Kinderfreundlichkeit vor und kurz vorm Ziel, hauen sie dir mit der Brutalo-Keule eins über die Rübe.

@Eydrian
Ich meinte wirklich hardcore-mäßig “geh los und sammle noch 3 Blumentöpfe” sonst geht die Tür gar nicht auf.
Nett, wenn es einen Teil der Spielmechanik ausmacht und Optionen bietet, wenn man z.B. besagten, letzten Blumentopf gar nicht findet.
Und zu einer Zeit aufgewachsen ist, als es noch keinen Internet gab, weil sonst, konnte man laaange suchen… 🙂
Aber durch das ganze Spiel hindurch diese Mechanik getrieben, das hat mir früher den Spaß an solchen Games versaut und seit der N64 Zeit habe ich solche Spiele nur noch selten angefasst, obwohl ich ein Day one Jap. N64 Besitzer bin und Mario 64 für das Beste hielt, das je erschienen ist. DK64 war für mich bis Mario Galaxy der Sargnagel.

Eydrian
I, MANIAC
Eydrian

Super Mario World z.B. hatte ja auch eine ultra harte Bonus Welt (Star Road), aber da war auch schon das ganze Spiel zuvor angenehm fordernd, sodass dies nicht wie ein Bruch im Design, sondern eine krönende Veredlung wirkte.

Das hast Du unfassbar gut formuliert und es ist sehr trefflich – zumal ich zu Beginn der Diskussion zu dieser News kurzzeitig auch schon an die Star Road in SMW denken musste…

***

Welches Team oder Third sollte deiner Meinung nach Diddy auf die Reise schicken?

Puh, gute Frage, aber da bin ich eher nicht so „wählerisch“ bzw. stecke ich da nie so 100% drin, welche Studios welche Skills haben. Aber für einen direkten Nachfolger können ruhig die selben Entwickler verantwortlich sein.

Nichts hat mich an früheren der Sorte mehr gestört, als erst so-und-so-viel ein-sammeln zu müssen, ehe es weiter ging.

Es gibt doch aber auch hier diese „Paywalls“, an denen man nur vorbeikommt, wenn man eine bestimmte Menge Gold investiert. Was jedoch zum Glück in Hülle und Fülle zu finden ist. ^^

Revan
I, MANIAC
Revan

Ja, Geschmäcker sind verschieden und Kritiker und Meta-User-Score geben den Fans ja recht.

Rein subjektiv empfand ich die Designentscheidung “95 % des Spiels sind unterfordernd und die letzten 5 % dafür dann als optionaler Bonus übelst hart” aber schon bei Mario Odyssy als nicht so ansprechend 😅

Super Mario World z.B. hatte ja auch eine ultra harte Bonus Welt (Star Road), aber da war auch schon das ganze Spiel zuvor angenehm fordernd, sodass dies nicht wie ein Bruch im Design, sondern eine krönende Veredlung wirkte.

So erinnern mich Odyssey und Bananza ein bisschen an den Medizin-Studenten-Witz:

Aufgabe in der Übungsklausur:
“Wie viele Arme hat ein Mensch?”

Aufgabe in der Abschlussklausur:
“Sie haben eine Pipette und ein Mikroskop. In Helsinki steht die Sonne 13 Uhr Mittags im Zenit. Finden Sie ein Heilmittel gegen Krebs!”

Spacemoonkey
I, MANIAC
Spacemoonkey

skilltrees, aufleveln und items sammeln machen mir persönlich immer dann viel spass wenn ich das gefühl hab sie wirklich zu brauchen weil die herausforderung da ist.
darum macht mich das meist zb in survival horror oder soulslikes ziemlich an aber in vielen anderen genres eher nicht so. in maßen und wenn es interessant gemacht ist natürlich ok

genpei tomate
I, MANIAC
genpei tomate

@supermario
Das schöne für mich ist die Freiheit, nichts einsammeln zu müssen und trotzdem weiter kommen zu dürfen.
Nichts hat mich an früheren der Sorte mehr gestört, als erst so-und-so-viel ein-sammeln zu müssen, ehe es weiter ging.
Die Herausforderung steckt also im Detail. Und wenn man so wie ich der Meinung ist, kaum aufleveln zu wollen, dann zeigt das Game hier und da mir die Grenzen auf und ich besorge mir doch eine Apfelsaft-Tüte! 😉
Was das Spiel im NG zu bieten hat, will ich noch gar nicht wissen, schön aber das zu lesen, was du schreibst, denn dann ist der Reiz da, irgendwann wieder das Game auszupacken und noch etliches zu tun zu haben.
Nintendo haben es für mich auf jeden Fall geschafft, die Formel solcher Spiele kräftig durchzumischen.
Aber alle Goodies finden zu wollen ,das hat nur Elden Ring bei mir geschafft. 😛

Supermario6819
I, MANIAC
Supermario6819

Das Spiel bietet nach dem Ende so einiges und die neuen Herausforderungen dürften die Leute die den Schwierigkeitsgrad als zu niedrig empfanden sicher zufriedenstellen.
Ich werde jetzt erst mal probieren alle normalen Bananen und die Fossilien zu holen bevor ich mich an die neuen Herausforderungen wage.Ich habe bei den neuen Herausforderungen nämlich schon etwas probiert und dachte dann nur was für eine Steigerung des Schwierigkeitsgrades haben sie jetzt gemacht.

genpei tomate
I, MANIAC
genpei tomate

@supermario
LEICHTE SPOILER ALÄRM
Ja, dieses Ende ohne Ende nervt oft in spielen, die meinen, mich “überraschen” zu müssen.
Nicht so sehr, weil der Plot langsam ausgelutscht ist, sondern weil die Abschnitte wesentlich straffer daher kommen könnten.
Der letzte Abschnitt ist natürlich als Überraschung gut gemacht, der Endboss aber kostet mich die Nerven und hat schon Souls Qualität, mit dem Unterschied, dass bei DKB die Kamera mein schlimmster Gegner ist. Und das will im Vergleich zu den Miyazaki Werken was heißen…

Habe auf youtube gesehen, wie die Profis das machen und sage: Nein, das geht so für mich nicht und ich werde auf eine Runde warten müssen, in der mir mit der Kamera in Phase 2 gelingt zu überleben, weil selten so was übertriebenes gesehen.
Zumal man genötigt wird, einen bestimmten Abschnitt immer zu wiederholen…
ÄLÄRM AUS

@Eydrian
Jetzt wo MS mehr oder weniger Multi geworden sind, könnte das mit den Rare Sachen sogar klappen. Aber die alten Rare Leute ( die sich in Interviews übrigens sehr positiv über Bananza äußern) sind nicht mehr an Bord.
Gegen die Möglichkeit, in solchen Spielen einige Passagen mit flinken Protagonisten zu bewältigen, habe ich nicht einzuwenden.
Es ist jetzt nicht so, dass DK im aktuellen Spiel nicht agil wäre, im Gegenteil, ich habe aber das Gefühl, dass ich seine “Schwerfälligkeit” fühlen soll, ausgerechnet dann, wenn ich mich mit der Kamera schnell umdrehen will…
Welches Team oder Third sollte deiner Meinung nach Diddy auf die Reise schicken?

Eydrian
I, MANIAC
Eydrian

…bis Bananza 2/3 (mit Diddy/Dixie/Kiddy Kong) erscheint.

Supermario6819
I, MANIAC
Supermario6819

Die Schicht 10 zählt sicherlich nicht zu den besten aber ist eben was ganz anderes wie die vorherigen Schichten.Die einzige schwache Schicht ist für mich die Rennschicht.Das Rennen ist nicht besonders schwer und es gibt eben auch nur das eine Rennen und keine Variationen davon.Das hätte man besser in einen Bonusraum gepackt.
Für mich sind auch die beiden letzten Schichten nicht so gut gelungen.Weil Schicht 15 deprimiert mich auch wegen diesem Monotonen Geräusch und es ist auch relativ kurz geraten während Schicht 16 dann zu lange geraten ist.
Trotzdem sind auch hier die schlechtesten Schichten immer noch sehr gut gelungen und das Finale tröstet über die letzten beiden Schichten dann hinweg.
Ich denke das Spiel wird auch in vielen Jahren noch zu den besten der Switch 2 zählen.Da wird man am Ende der Lebenszeit der Switch 2 dann sagen das eines der großen Highlights der Switch 2 direkt am Anfang auf den Markt kam.

genpei tomate
I, MANIAC
genpei tomate

“Belohnung für Fleiß” sehe ich genau so, leider verkacken die meisten Games heutzutage dabei und man muss schon Spaß am “schuften” haben, wenn man weiß, dass es im Grunde nichts/kaum was zu ergattern gibt.
Bananza entfaltet im unteren Drittel sein Potenzial, ist aber im Verhältnis zu damaligen Games um ein Vielfaches größer und mit dem Skill-Tree haben sie eine gute Lösung eingebaut, damit die Sammelei nicht ins Leere läuft. Genug Bananen, habe ich zumindest nie um das aufzuleveln, das ich möchte.
Ich habe mich bei einigen Bossen herausgefordert genug gefühlt ( die letzten 3 sind nicht ohne) und glaube, kaum einen Bruchteil der Herausforderungen gefunden zu haben, denn dafür müsste ich “fleißiger” sein.

Knallharte Geschicklichkeitsprüfungen hatte ich dennoch ne Menge und sie hatten weniger damit zu tun, dass ich besonders un-geskillt herum gelaufen bin.
Ich finde viele davon gut designt und sie verkörpern für mich eher den Spirit der alten Schule, als es darum ging, “Levels zu meistern”.
Bei deinem Müllschacht Level versteh ich was du meinst, aber manchmal glaube ich,dass solche Sachen deswegen entstehen, weil sie ZU viele Ideen umsetzen wollen.
Deplatziert? Eventuell ein wenig, aber gestört, hat mich die Passage nicht und war etwas komplett anderes, als das Riesenrad oder die Melone.
Zumindest was Einfallsreichtum angeht, kann man dem Spiel nichts ankreiden. Ob alle Ideen
“stimmig” zueinander passen, mag ich nicht zu urteilen, nur eines will ich in solchen Games nicht mehr:
Innerhalb von ein paar Levels, spielmechanisch “alles” gesehen zu haben, wenn du weiß, was ich damit sagen will und dann genötigt werden, stundenlang immer das gleiche zu tun.

Vielleicht ist die Design Entscheidung nicht sooo berauschend, dass die “Belohnung” bei DKB äh..Banane ist, erst recht nicht, wo es so viel zu Sammel gibt.
Aber wer Spaß an vielen Herausforderungen hat, bekommt sie, ohne dass er/sie sich beim suchen solcher besonders anstrengen braucht.
Aber eben auch kaum etwas zu erwarten hat.
Zum Teil kann ich die Äußerung zwar verstehen, dass man das Spiel spielt, um den nächsten Adrenalin Schub zu kriegen…aber dafür ist das Spiel wunderschön.
Wie dem auch sei:
Nach Bananza werde ich eventuell DK64 wieder auspacken und schauen, wie weit ich mich darauf einlassen kann. Tatsächlich könnte ich Sachen wieder-entdecken und nachher fesselt es mich mehr, als Annodazumal, wer weiß.

Revan
I, MANIAC
Revan

Nagut, die spielerische Freiheit, nicht alle Sachen einsammeln zu müssen und dir das Spiel schwerer zu machen als vorgesehen, hast du ja schon seit N64-Tagen:

Niemand zwingt dich, alles bei Banjo und Mario/DK 64 einzusammeln und schon bei Ocarina of Time (und davor) könntest du eine 3-Heart-Only-Challenge starten und freiwillig auf Flaschen mit Heiltränken und Feen verzichten.

Der Unterschied zwischen diesen früheren Nintendo/Rare-Spielen und dem jetzigen Odyssey/Bananza ist aber, dass eine gewisse Grundherausforderung vorhanden bleibt, selbst wenn ich bei Banjo alle Energieerweiterungen einsammle und bei Mario 64 einen Großteil der Sterne ignoriere.

Ich denke, das Level Tick-Tack-Trauma aus Mario 64 (die riesige Uhr) ist hierfür ein perfektes Beispiel: Der Leveleingang selbst ist leicht versteckt, man kann das Spiel auch gut und gerne beenden ohne es je gefunden zu haben. Im Level erwartet Mario sodann ein knallharter Geschicklichkeitsparkour beim Erklimmen der Uhr von Unten nach Oben, der nur durch Geduld, Übung und so manch ertragenem Gameover-Bildschirm seine Schätze offenbart. Die Powersterne also als “Belohnungsmedallien” für Erkundung, Fleiß und Disziplin.

Der perfekte Counterpart hierzu ist in Bananza der Müllschacht (Level 10?), bei dem man sich von Oben nach Unten den Weg bahnt. Der Eingang hierzu ist, wie alles andere im Spiel, keineswegs übersehbar, auch innerhalb des Levels wird man brav per Wegfindung zu allem hingelotst. Von Level>design< kann hier eigentlich auch gar keine Rede mehr sein, denn es gibt dort schlichtweg keine Hindernisse, keine Gefahren und auch nichts zum Erkunden im eigentlichen Sinne, da jedes Abweichen vom Story-Hauptpfad ja sowieso nur mit noch mehr von etwas belohnt wird, was man ohnehin wie Sand am Meer findet.

Wie gesagt: Das kann durchaus auch Spaß machen. Aber es sind eben zwei komplett unterschiedliche Designphilosophien und der Oldschool-Ansatz "Belohnung für Fleiß" ist mir da persönlich einfach lieber.

genpei tomate
I, MANIAC
genpei tomate

@Revan
Ich will dir den alten Shice ( den ich selber spiele) nicht madig reden, aber auf deine Eindrücke zu den alten “Klassikern” , die in meinen Augen, aus spielerischer Sicht sehr fragwürdig ihre gute Reputation halten, wäre ich gespannt:
spiel ruhig Banjo, DK64 etc. gerne wieder und berichte dann, wenn du Lust hast. 🙂
Ich finde, dass gerade die Freiheit das Spiel anzugehen, wie es einem gefällt und trotzdem das Ende zu erreichen, spricht für gutes Gameplay-Design.
Anderseits könnte ich es gar nicht beenden, denn es fängt schon mal bei der Handhabung der Kamera bei einigen Verwandlungen, und wären sie unumgänglich, hätte ich das Spiel längst zur Seite gelegt.
Versteh mich nicht falsch, da ich deinen Standpunkt durchaus verstehe, ihn aber anders ausdrücken würde: So zu spielen, wie vom Entwickler intendiert, das habe ich nirgends gelesen. Pun intended! 😛

@Eydrian
“Es darf aber auch noch etwas zwischen diesen Extremen geben!”
Guter Punkt:
Bananza ist mein erstes der Gattung seit langer Zeit.
Leider muss ich das gute Astrobot ausklammern, da zwar “gut” aber wenn man Mario Galaxy kennt, kommt man sich dort ein wenig verarscht vor…

Wird es mein letztes sein? Bestimmt nicht und warum auch, wenn es doch möglich ist, dass das Genre sich erneuern könnte?
Bananza zeigt Spielereien, die bisher in der Art nicht möglich waren.
Besser: Kaum ein Entwickler hat sich getraut, sie so exzessiv zu gestalten und wenn wir bei Nintendo bleiben, dann ja, auf der ollen Switch wäre es nicht gegangen.
Knack hatte gute Ansätze, Odyssey zweifelsohne, aber das Witzige ist, dass wenn ich aktuell so was spiele und während ich kämpfe von der Umgebung nichts kaputt geht, finde ich das komisch. Bananza hat mich in der Hinsicht komplett abgeholt und wenn man bei Bossfights aufpassen muss, dass man in der Arena nicht ZU viel kaputt geht, das kannte ich auch nicht!

Was sind die Extreme?
In meinen Augen eine relativ antiquierte Spielmechanik wie bei DK64 wo kaum Interaktion mit der Umgebung passiert, das Spiel aber, übertrieben gesagt, “nur” aus Sammeln besteht.
Wer es mag, bitte! Ich schlafe bei so was ein.
Bananza ist tatsächlich an seinem Erbe gemessen, sehr extrem sogar.
Aber das gefällt mir, weil es Sachen macht, die garantiert zuhauf kopiert werden und hierin besteht die Chance, dass jemand ( muss nicht Nintendo sein) genau die richtige Balance findet und das volle Paket liefert.

Bananza hat mir speziell bei einigen Levels sehr gut gefallen. Sie waren sehr schön vertikal aufgebaut, verwinkelt und von ihrer Architektur her weit dem Überlegen, was die Klassiker je hergaben. Und fast alle hatten ein individuelles Thema, bei dem die Abwechslung nicht zu kurz kam. Leichtes Spoiler: Die Fritteuse war der Brüller!

Gerade weil ich mir immer gewünscht habe, dass die Levels endlich mal “ausufern” in 3D Spiele der Sorte, finde ich, dass Nintendo einen sehr guten Grundstein gelegt haben, um sich zu verbessern, denn Macken, hat DKB definitiv.

Revan
I, MANIAC
Revan

Naja, ich weiß ja nicht … ein Spiel das seine Stärken (vermeintlich) erst dann entfaltet, wenn man es bewusst anders spielt, als offenkundig vom Entwickler intendiert.

Klar werden die Bosskämpfe fordernder, wenn man weder Skilltree noch Verwandlungsformen nutzt und klar wird die Collectibleflut geringer, wenn man die Karte mutwillig ignoriert.

Aber wenn man es eben doch so spielt, wie vom Spiel selbst angepriesen, zermatscht man mit den Bananza-Formen Bosse fast so schnell wie Standardgegner (nicht schlimm, mag sowieso keine Bosse 😄) und buddelt/fliegt häufiger durch blanken Zufall zum Hintereingang einer Bananenhöhle als man den Hauptweg findet 😅

Mir gefällts dennoch, auch wenn ich mich an kaum was aus den letzten 20 Stunden erinnere 😄

Naja. Anyway.
Hab jetzt jedenfalls wieder voll Bock auf Banjo Tooie bekommen – daran erinnere ich mich nämlich selbst nach Jahren noch blendend und das fehlt mir noch in meiner Switch-N64-Emulationsbibliothek. Und DK 64 kommt ja hoffentlich auch noch bald rein. Ich steh halt auf den alten Shice 😄🥰

Eydrian
I, MANIAC
Eydrian

Gut erläutert Genpei. 👍🏼

Ich möchte mich hier einklinken insofern, dass ich glaube, dass dieses Game für mich vermutlich das letzte 3D-J‘n‘R sein wird… irgendwie ist man dann eben doch irgendwann „zu alt dafür“. ^^

In einem Punkt möchte ich jedoch widersprechen; … dass es um einen Launch Titel geht, mit “Niedlichkeits-Appeal”, gedacht um Switch 2 zu verkaufen und nicht dazu da, die “Souls” Fraktion abzuholen.

Es darf aber auch noch etwas zwischen diesen Extremen geben!

genpei tomate
I, MANIAC
genpei tomate

Ich kann nur zum Teil Revans Kritik beipflichten, da ich folgendes erlebt habe:
Erst habe ich mich gefreut, dass Bananza augenscheinlich etwas “völlig Neues” wagt, nachdem ich die ersten Trailer gesehen habe.
Dann kam die Ernüchterung: es ist ein Collect-a-thon oberste Kajüte, und als ich das gemerkt habe, habe ich es genau wie so ein Game der Gattung NICHT gespielt.

Bin jetzt kurz vorm Endkampf und habe nicht mal die Hälfte an Bananen, die in der Welt versteckt sind, also auch in etwa knapp über dreihundert. Einen großen Teil meiner gesammelten müssten eher durch Belohnung/Bosse als Erkundung entstanden sein und ich dachte, ich sei besonders penibel beim Erkunden gewesen…nope, die ( unter) Welt ist gigantisch…
Aber eben alles ohne Karten gefunden.

Und ein wenig “Metroid” steht dem Spiel auch gut, da man für die Repaly Value nicht verkehrt ist, wenn man sich die Verwandlungen vorknöpft, um in früheren Levels nach Goodies zu suchen.
Letzteres aus “Spaß” und weil es relativ kurz geht, mal eben was ergattern? Warum nicht.
Will auch nicht immer von Limgrave zur Schmiede der Giganten galoppieren, damit ich nen Blumentopf ergattere! 😉

Meinem Level entsprechend ( mein Skill-Tree hat noch viel Luft nach oben…) bin ich die Bosse mit mehr oder weniger kaum Verwandlungen angegangen, natürlich bis auf die, bei denen es nicht anders geht ( Fliegen und so) und Bananza bietet allein wegen der zerstörbaren Umgebung und Rüstung der Bosse einige der besten Fights seit langem. Zumindest was Ideen angeht.
Will nicht spoilern, es gibt verdammt geiles Zeug zu bestaunen.

Eventuell ein wenig zu einfach, das Spiel, aber ich erinnere ungern daran, dass es um einen Launch Titel geht, mit “Niedlichkeits-Appeal”, gedacht um Switch 2 zu verkaufen und nicht dazu da, die “Souls” Fraktion abzuholen. 😉

DK bringt für mich etliches mit, was sich der Klempner an Level Design abgucken könnte, aber würde es dann auch zu einem “Mario” passen? Ich meine ja, da “SMB” seinen Ursprung in Level-Zerstörung hat.
Aber meine Vergleiche verstummten schnell:
Ich weiß nicht, wann ihr zuletzt das gepriesene “Odyssey” gespielt habt, aber ein relativ ausgiebiges wieder-rein spielen, hat mir nach Bananza die Füße einschlafen lassen und empfand Marios letztem Ausflug so, als wäre dort “nichts los”…
Ich finde, Nintendo haben ein sehr gutes, zugängliches und doch komplexes Spiel abgeliefert, in einem Genre, das für mich nicht nur seit Jahrzehnte stagnierte, sondern wo ich meinte, es sei alles mögliche schon dazu gesagt worden. Tot.
Und Bananza? Für mich die Wiedergeburt. ABER: Danach ist auch jut, bin “Satt” und werde garantiert nicht nach noch mehr gieren, eher im Gegenteil: Mario soll sich bitte Zeit lassen.
Ich gehöre zu denen, die eine definitive Kaufempfehlung aussprechen, wenn man sich im Klaren ist, was man in etwa zu erwarten hat.

FirePhoenix
I, MANIAC
FirePhoenix

Ok, hört sich ja nicht gut an, denn schon bei Mario Odyssey hat mich das Sammeln der Collectibles am Ende nur noch gelangweilt, am Ende einfach unnötig übertrieben viele.
Dann kann das einmal mehr warten, wunderbar.

Eydrian
I, MANIAC
Eydrian

Ich habe das Game vor einer Woche das letzte Mal angehabt… und habe auch keine wirkliche Erinnerung, wo ich dort stehen geblieben bin oder was ich zuletzt erreicht habe. 😅🥴