Electronic Arts schaffte in diesem Jahr den Online-Pass ab – jene Technik also, die mithelfen sollte, den Gebrauchtspielmarkt einzudämmen. Nun unterstellte man EA, das eigene DRM-System nur deshalb aufgegeben zu haben, um die Gebrauchtspiel-Politik von Microsoft für die Xbox One zu untestützen.
Doch dem ist nicht so, erklärte COO Peter Moore gegenüber Polygon:“Als Kerl, der Chief Operating Officer von Electronic Arts ist, kann ich Ihnen sagen, dass EA nicht aggressiv für Sperr-Funktionen der Plattform-Hersteller geworben hat, um die Nutzung von gebrauchten Spielen zu erlauben oder zu verbieten.”
Im Gegenteil – er sei sogar ein “großer Befürworter von gebrauchten Spielen”, behauptete Moore: “Ich mag das Ökosystem. Ich mag die Tatsache, dass es die Preise seit acht Jahren auf einem guten Niveau hält. Ich mag die Tatsache, dass jemand ein physisches Spiel kauft und den Wert dieses Spiel erkennt. Das hält GameStop lebendig und sie sind gute Launch-und Marketing-Partner für uns.”
Der wahre Grund für die Abschaffung des Online-Passes war schlicht, dass es beim Käufer nicht ankam: “Es stieß auf keine Resonanz beim Konsumenten“, erklärte Moore.




















Die sollen froh sein, dass die emsige Gamergemeinde ihnen immer gleich um die Ohren haut, was sie von ihren regelmässigen Schnapsideen hält! Eigentlich sollte man gar nix sagen und sie ins Messer laufen lassen,die verfluchten Geier, egal welcher Firma…
Mir ist der Publisher ehrlich gesagt einigermaßen egal. Primär geht´s mir generell um Spiele.Genau da hakt es zwar bei EA in letzter Zeit besonders, die waren aber keineswegs der einzige Publisher. Die krankhafte Actionausrichtung war da nur eines von vielen Problemen.
@ScorpionX Doch du hast die ganzen Fifa-Updates verpasst 🙂
Ich zock seit Ewigkeiten nix mehr von EA. Hab ich das Gefühl, etwas verpasst zu haben: NEIN!
Tja, was interessiert schon die persönliche Meinung von Peter Moore. Im Privaten ein Heiliger und in der Arbeit ein Schwein gibt´s ja öfter mal, aber als Schwein seh ich Peter Moore nicht mal. Der ist ja noch in Ordnung, auch wenn der ja auch den Propagandamist mitlabern muss, aber das wusste er ja schon als er den Job annahm.Warum behauptet EA eigentlich noch immer, wie ich es bei der damaligen Ankündigung irrtümlich geglaubt habe, dass der Online Pass als solcher abgeschafft wurde. Ist denn der Online Pass von Battlefield 3 nun auch kostenlos? Ich hab nicht gechaut, aber wenn, dann kann ich es mir wohl nun auch nachkaufen.Ich werd auch weiterhin auf EA schimpfen, da sie weiterhin Abzocker bleiben werden, aber ich werde auch weiterhin EA-Spiele kaufen, da ich Need for Speed Fan bin und mir auch Mirror´s Edge 2 holen werde. Letztlich ist ja der Verbraucher selbst schuld wenn er trotzdem immer jedes Battlefield kauft trotz Origin-Gängelung usw. und auch ich nehm mich da nicht aus, denn ich hab Mirror´s Edge auch nur gebraucht, nicht neu, gekauft.Aber ich hab dafür auch kein schlechtes Gefühl, dass ich ein paar Massenspiele wie Bad Company 2, NFS: Hot Pursuit und NFS: Most Wanted zu Zeiten von “”drei Spiele für 49€”” Aktionen neu gekauft habe. Da haben sie zumindest etwas verdient und die verkaufen sich ja auch so extrem gut. Most Wanted wahrscheinlich gemessen an seiner Qualität zu gut. Aber bei mir hat der Online Pass gewirkt, denn ich hab mir gesagt ich kauf die Spiele zwar verbilligt, aber auf jeden Fall neu und kommt damit aber mit den 16,33€ immer noch billiger weg als mit einem gebrauchten Spiele und einem Online Pass vom XBOX Live Marktplatz. Da hab ich z.B. bei Catherine und Binary Domain oder die verstümmelte Version von Bulletstorm (das kam von EA, aber People Can Fly hätten mehr Erfolg verdient) ein schlechteres Gefühl beide nicht gekauft zu haben, sondern diese nur aufgrund von PS Plus “”erhalten”” zu haben.Aber warum immer wieder so Spiele wie Oddworld Strangers Wrath, Mirror´s Edge, Shadows of the Damn, Mercenaries usw. überhaupt von EA finanziert werden versteh ich bis heute nicht. Auf der einen Seite passt man dann die abgefahrenen Ideen mancher Partner-Entwickler oder zugekauften Studios an den Massenmarkt an oder kann sie gar nicht so anpassen, dass die Masse es kauft. Da braucht EA dann doch gar nicht jammern, wenn keine hohen Verkäufe rauskommen.
Die Ratten verlassen das sinkende Schiff!Heuchler!!
mir egal ob ea dran beteiligt ist, das würde aber passen
Danke für diese News, ich musste so lachen :)Gerade EA soll nicht “”aggressiv”” zur Gebrauchtspielsperre beigetragen haben. Natürlich nicht…kein Publisher der im Vorfeld geschrien hat, will jetzt diese Sperre zu verantworten haben. Ich weiss schon warum ich von diesem Laden keine Spiele mehr kaufe.
Als ob das nur EA gewesen wäre. Die haben fast alle über den Gebrauchtmarkt gejammert, mittlerweile auch ein paar japanischen Publisher.
Wenn man MS auch nur ein bisschen kennt, dann weiss man von ganz alleine, dass da EA nicht unbedingt dahinterstecken muss. ;)Egal: beide Firmen sind der Teufel!
“”Es stieß auf keine Resonanz beim Kunden””, erklärte Moore….dann könnt ihr auch gleich noch die dämlichen Microtransaktionen mit abschaffen.
[quote=Swiss WildOne]
Eine eigene Meinung haben war noch nie die Stärke von solchen Leuten. Aber da sich Microsoft selbst ans Bein pisst, stört es nicht, wenn andere auch gleich dranpissen.
[/quote]haaa:-)was muss EA vor freude mit dem schwanz gewedelt und gesabbert haben als MS mit dem rotz daher kam. und nu wird er ratzfatz eingezogen und sich distanziert. EA = Echt Arm
Hahahaha EA ist echt der schlechteste Publisher ever. ich hoffe die bekommen noch mehr abreibungen seitens der Kunden in ihren Hals. Nur beim abkassieren sind se ganz groß und wenn was negatives dabei rauskommt rudern se ganz schnell zurück. EA ist noch schlimmer als Microsoft und Sony. Sony ist zu ausgefuchst bis jetzt (PS plus zwang für onlinespieler) und Microsoft ist wenigstens konsequent. Dumm aber konsequent ( bis jetzt )
Die ganze Geschichte klingt zwar ziemlich scheinheillig aber EA versucht wohl vom Saulus zum Paulus zu werden. MS steht im Moment unverrückbar in der Kritik. Hier könnte man übrigens schon die nächste bittere Pille für MS sehen. Wenden sich jetzt auch noch die Publisher von MS DRM Praktiken ab siehts mehr als düster aus. Wie gesagt, da drehen sich einige wohl wie Fähnchen im Wind….
@Seska falsch Riccitiello hat Flügel bekommen, denn der ist geflogen XD
[quote=captain carot]
Naja, Filme gucken kannst du doch offline. :-p
Man kann das auch anders betrachten. Zwar kamen zu Anfang der Riccitiello Ära bei EA noch Titel wie Mirror´s Edge oder Dead Space, die waren aber schon vorher in Entwicklung. Danach hat Ea in mehr als einer Hinsicht richtig abgekackt. Probleme bei Studios wie Bioware, Actionwahn, Origin und Onlinepass haben das gerade gekittete Image ziemlich ruiniert und obendrein haben sich die Spiele teilweise mies verkauft.
[/quote]oder (man verzeiht mir diesen Ausrutscher). Wir Spieler haben ihre Füsse auf den Boden geholt. Vorher schwebten Sie auf der WolkeEA ist zwar mächtig. ABer die Vergessen wer sie so mächtig gemacht hat. Aktien händler? Lobbyisten? Microsoft?Na? Wer kommt darauf?Natürlich wir. Mit dem Geld. Ist wie ne Pyramide. Ohne festen Grund stürzt Sie zusammen. Da kann die Spitze so hoch sein wie sie wollen. Alles was hoch geht, kommt auch wieder herunter
Eine neue Führung muss natürlich sofort seine Duftmarken setzen, sowie es Politiker schon seit Anbeginn der Zeit machen, so ordne ich dieses Gewäsch ein. Da fällt mir ein PulpFiction Zitat ein: “”Geh wieder rein und beruhige die Nigger”” Na so ähnlich funktioniert das hier auch.
Naja, Filme gucken kannst du doch offline. :-pMan kann das auch anders betrachten. Zwar kamen zu Anfang der Riccitiello Ära bei EA noch Titel wie Mirror´s Edge oder Dead Space, die waren aber schon vorher in Entwicklung. Danach hat Ea in mehr als einer Hinsicht richtig abgekackt. Probleme bei Studios wie Bioware, Actionwahn, Origin und Onlinepass haben das gerade gekittete Image ziemlich ruiniert und obendrein haben sich die Spiele teilweise mies verkauft.Wenn EA seinen Businessplan jetzt wirklich komplett umstellen sollte (woran ich noch lange nicht glaube), dann wahrscheinlich, weil die Führung gewechselt hat.
@Seska Schon lustig wie hier noch über Onlineanbindung geredet wird, während von Publisher Seite schon ein Schritt weiter die nächsten Winkelzüge geplant werden. Ich befürchte ein Ablenkungsmanöver.
[quote=ChrisKong]
Wahrscheinlich wurde EA erst recht mit einem Shitstorm biblischen Ausmasses eingedeckt, da viele EA als Drahtzieher hinter den Kulissen vermuten.
[/quote]Ich tippe eher auf die MPAA Lobbyisten. Hier waren Sie einfach zu gierig
Wahrscheinlich wurde EA erst recht mit einem Shitstorm biblischen Ausmasses eingedeckt, da viele EA als Drahtzieher hinter den Kulissen vermuten.
[quote=tetsuo01]
Ich habe das gefühl das sich ea jetzt auf die beliebtere seite stellt.
Der konsolenkrimi geht also weiter.,,
[/quote]Voll! Die wollen einfach “”gut”” dastehen, und den Image-Schaden begrenzen.
Ich habe das gefühl das sich ea jetzt auf die beliebtere seite stellt. Der konsolenkrimi geht also weiter.,,
@SxyxS Phil Harrison war bei Sony? Das wusste ich gar nicht, aber erklärt so einiges. Da hat Sony sein Reallife Kinect an MS verschickt. XD
EA versucht scheinbar jetzt schon die wiederwahl zur schlechtestes firma der usa im nåchsten Jahr und somit das tripple zu verhindern.Meinen segen haben sie-wegen ME2.Es gibt nur 2 probleme in seiner aussage:dass man nicht aggressiv für gebrauchtspielsperren geworben hat,bedeutet nicht,dass man es nicht mit viel Nachdruck getan hat.Getan hat man es scheinbar schon.Allerdings glaube ich nicht dass eine kleine klitsche wie EA ernsthaft druck auf microsoft ausüben kann.das zweite problem:sim city-ist eindeutig kundenunfreundlich,cloudzwang,uswDen Satz mit dem ökosystem würde ich ihm gerne glauben.@carotdas problem ist nicht,dass nur er weg ist.Von all denen die zum harten Gründerkern der xbox gehören ist keiner mehr da.Berkes hat 2011 als letzter von denen das boot verlassen.Das waren zocker für zocker -jetzt arbeiten dort entweder irgendwelche Anzugträger die aus allem das maximum ausquetschen wollen,weil sie das so 5 jahre lang studiert oder nsa-mitarbeiter die kontrollmechanismen als Software oder Spielzeug tarnen u ein gescheiterter sony mitarbeiter(phil harrisson)
MS nennt das Ding One, weil sie dich mit einer Kiste zuspammen und überwachen können, egal ob du TV schaust, Games spielst oder Musik hörst und Filme anschaust. Anhand deines Geschmacks kriegst du dann monatelang Wolfgang Petri und Helge Schneider Konzerttickets auf dem Dashboard angeboten, sofern du darauf abfährst und das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange.
MS hat ne Waffe entwickelt, und es den Produzenten in die Hand gegeben. Abdrücken sollen doch lieber die Produzenten. Sie sind ja so was von Unschuldig….
@Swiss Wild OneWas ein geiler Spruch!Ohne Flachs!
anmerken will ich noch das vor kurzem von seitens EA noch die meinung vertreten wurde Gebrauchtspielekauf kähme diebstahl gleich ;P
Hahaha, wozu soll denn die Traumhochzeit EA und MS sonst gewesen sein. Nochmal, DRM ist doch längst überholt, ich glaube da an weiterreichende Interessen.