Nachdem erst vor ein paar Wochen Activision Blizzard über 800 Arbeitsplätze gestrichen hat (mehr dazu hier), setzt nun auch Electronic Arts den Rotstift an, wenn auch nicht in ganz so großem Ausmaß.
Wie Firmenchef Andrew Wilson in einem Statement verkündet, werden etwa 350 der 9.000 Mitarbeiter von Electronic Arts entlassen, was etwas nebulös mit dem Wandel der Zeit begründet wird. Vor allem betrifft es Stellen in den Bereichen Marketing, Publishing und Organisation, zudem werden die Filialen in Russland und Japan verkleinert.




















“Japan verkleinert” ist ein schöner Euphemismus für “EA Japan geschlossen” (siehe gamefront) XD
Ea spiele sind immer das gleiche. So wie deine Posts hier bei dem Thema ?
EA ist der größte sch…Verein im Business
Ohne wenn und aber wenn mich deren Software nur ansatzweise interessieren würde würde ich boykottieren
Brauch ich aber erst garnicht weil mitlerweile alles langweilig ist und immer immer immer das gleiche was solls
Wandel der Zeit ? Ich roll mich wech.
Wenn ich richtig in mein Regal schaue war dass letzte spiel mit dem ich richtig Spaß hatte Titanfall 2. Qualitativ ist der Laden fast ein Reinfall geworden.
Dabei hatte, bzw hat man soviele tolle Marken, oder die starwars Lizenz.
Bin kein Experte und Reim mir das zusammen: Marketing muß mit den Händlern abklären wieviel Werbung in den Märkten und Läden gemacht wird. Publishing dürfte festlegen wieviel Einheiten wo und wann geliefert werden. Und Organisation regelt halt die ganzen Abläufe.
Grundsätzlich richtig, aber die meisten verwechseln Marketing mit Werbung. Werbung ist nur ein Teil eines Teils des Marketingmixes. Dieser besteht nach Kühn aus den 4 Ps, Product, Place, Price und Promotion. Und Werbung ist einfach Bestandteil von letzterem. Im Prinzip zieht sich Marketing durch alle Produktions- und Vertriebsstufen und -modelle. Das dient alles dem Zweck den Markt bestmöglich zu bearbeiten. Dass das effizient geschieht und nicht einfach wahllos, dafür ist eine Marketingabteilung da. Wenns also nicht so rund läuft, haben die eigentlich die meiste Arbeit, die mit Marktforschung beginnt.
Solange man keinen Einblick in die Unternehmensstruktur und deren Organisation hat, kann man nur mutmassen, was das konkret zu bedeuten hat. Macht den Verein aber halt auch so unsympathisch wie eh und je. Da waren einfach zu lange Köpfe beschäftigt, die nur das Abmelken im Kopf haben und es nicht als Passion sehen, wie der Konsument. Ich glaube noch immer, dass die meisten Entwickler eben selber auch gerne spielen. Nur wurden die über die Jahre immer mehr von irgendwelchen Managern ersetzt in den Chefetagen oder von grösseren Unternehmen übernommen. Und deren Leitung überlässt man gemeinhin nicht irgendwelchen Programmierfreaks.
Heute wiederum sind die Entwickler aber durchaus Teil des Melkprozesses. Das merkt man gut an den Interviews, die man mit diesen führt. Da werden Monetarisierungsstrategien immer relativiert, als etwas “Positives” für den Zocker dargestellt. Ich denke dadurch hat auch eine gewisse Entfremdung von den Spielern stattgefunden. Oder ums mal in einer bildhaften Sprache zu formulieren, früher waren die Entwickler Spider-Man, die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft. Jetzt gibt es in erster Linie Shield, die Avengers, gesichtslose Unternehmungen, bei denen nie so klar ist, woran man ist.
EA rennt ja wirklich jedem beschissenen Trend in der Spieleindustrie hinterher.
Bin kein Experte und Reim mir das zusammen: Marketing muß mit den Händlern abklären wieviel Werbung in den Märkten und Läden gemacht wird. Publishing dürfte festlegen wieviel Einheiten wo und wann geliefert werden. Und Organisation regelt halt die ganzen Abläufe. Das trifft zwar auch in gewisser Weise auf den digitalen Vertrieb zu, dürfte aber deutlich einfacher zu handhaben sein, da die einzigen Ansprechpartner die Konsolen/PC Anbieter sind, anstatt hunderte Media Märkte oder Gamestop Läden. Intern brauch man nur die Server bestücken und freischalten, anstatt Lieferungen von Verpackungen großflächig zu koordinieren.
Falls ich nur dummes Zeug laber, bitte nicht drauf hauen, ich Saug mir das gerade aus meinen Einbildungsfingern. ?
Organisation u Publishing haben schon was mit Retail zu tun.
Ich gehe aber davon aus dass es was mit dem Erfolg von Apex zu tun haben könnte der ohne grossen Aufwand releast wurde.
Da reichte es ein paar Top Streamern ordentlich Geld in die Taschen zu stopfen u ein paar Handvoll Kritikern das wohlwollen zu erleichtern-das könnte zu dieser Entscheidungsfindung bewogen haben.
Die Aufgüsse der jährlichen Spiele brauchen ohnehin nur die Standardwerbung u verkaufen sich von alleine.
Ich hätte nie gedacht das ich mal etwas positives über EA schreibe.
Das muss nichts mit dem Wandel von physischen und digitalen Vertrieb zu tun haben. Ich bin schockiert das sie überhaupt eine eigene Abteilung in Japan hatten. Und es nicht wie viele andere westliche Studios machen und einen großen japanischen Publisher dafür beauftragen. Heute erscheinen einfach weniger Spiele wie früher, von einem Hersteller. Da lohnt es sich nicht mehr alles intern zu machen. Wahrscheinlich werden die EA-Spiele in Zukunft von Square Enix vertrieben. Zumindest würde ich SE beauftragen, wäre ich EA. 😉
Wieso stehen diese Abteilung mit Retail in Verbindung?
Marketing, Publishing, Organisation…. alles Abteilungen die eng mit Retail Veröffentlichungen in Verbindung stehen. Anscheinend drängt EA mehr ins digitale distributions Lager.