Epic Games–CEO Tim Sweeney erklärte auf der Game Developers Conference in Taipei, dass ihr Spiel Infinity Blade, das auf Apples Mobil-Geräten einen neuen technischen Maßstab setzte, ihr bisher rentabelster Titel sei:
“Das profitabelste Spiel, das wir je gemacht haben, in Bezug auf die investierten Mann-Jahre [Anm.: Arbeitsmenge, die eine Person durchschnittlich während eines Jahres leistet] im Vergleich zu den Einnahmen, ist eigentlich Infinity Blade. Es ist profitabler als Gears of War“, erklärte er laut Gamasutra auf der Messe. Epic-Vize-Präsident Rein stellte laut GamesIndustry via Twitter nochmal klar, dass Sweeney “die investierten Mann-Jahre nur im Vergleich mit den Einnahmen und nicht dem Gesamtgewinn“ meinte. Trotzdem ist klar, was Sweeney meinte. Und auch im Fortgang seiner Rede ging’s um das Geschäft:
Sweeney sprach auch über die unterschiedlichen Geschäftsmodelle und Werte zwischen der westlichen Industrie und Asien, und prophezeite, man müsse in der nächsten Generation mit größeren Veränderungen rechnen: “Nordamerikanische und europäische Entwickler liegen weit, weit hinter dem Stand der Technik asiatischer Geschäftsmodelle zurück”, erklärte er. “Wir haben Spiele wie Gears of War geschaffen, für die man in einen Laden gehen muss, um ein Stück Plastik zu kaufen! Nur um die DVD zu kaufen. Das wird sich schnell ändern,” meinte Sweeney.
Auch die Konvergenz der westlichen Märkte und den asiatischen war ein großes Thema für Sweeney. Er verglich dabei Call of Duty mit dem im asiatischen Raum dominierenden Shooter Crossfire aus Korea, der außerhalb Asiens kaum bekannt ist. “Ich denke, die Zukunft wird ein Kopf- an–Kopf-Rennen dieser Spiele“, erklärte er, war aber auch überzeugt, dass “es möglich ist, ein Spiel zu entwickeln, das weltweit Anklang findet und alle Märkte erreicht.
Wie laut Sweeney die Spiele in Zukunft auszusehen haben, kann man sich denken: Die Spiele werden “free-to-play sein, weltweite, globale Produkte…die einzige Möglichkeit zu überleben ist, global zu handeln.“









@carotich glaube er hat einfach damit übetrieben 😉
Ich weiß ja nicht, wo du die 3-10 her hast. Das war vor 20-25 Jahren mal, dann aber auch meist ein Jahr lang.Vor zehn Jahren waren Teams von 15-20 Mann schon eher die Unterkannte.
Ich denke nicht, dass der Markt schnelllebiger geworden ist.Der Markt war immer gleich.Genauso wie die Produktkosten… Seit ich mich erinnern kann, kosten Videospiele immer das selbe… oder annähernd.Was sich aber geändert hat sind die Herstellungkosten.wo vor 10 Jahren noch 3-10 Programmier 2 Monate beschäftigt waren ein Spiel herzustellen so sind es jetzt 300 Personen teils über ein Jahr lang….Da braucht man nicht Wirtschaft studiert haben, um zu sehen dass dies nicht gutgehen kann.
@tak:Wie kommst du darauf? Skyrim war z.B. super erfolgreich. Das einzige, was da ernsthaft vereinfacht, aber auch massiv verbessert wurde war die Charakterentwicklung. Das eigentliche Spiel war sogar eher komplexer als der direkte Vorgänger und alles and
Wahrscheinlich war die erste Furz-App für iOS in dieser Hinsicht profitabler als CoD und New Super Mario Bros. zusammen.Ja nur müsste man wohl um auf die selben absoluten Zahlen zu kommen 200.000 von solchen Apps alleine von Epic programmieren und auch verkaufen^^Ansonsten machen mir die Browser Spiele angst, spielte ich nie, werde es auch nie machen und hoffe, dass die Zukunft der Branche nicht so aussieht.Aber neben CoD und Co. kann die Konkurrenz wohl nur in solchen Bereichen überleben ;-(Eigentlich interessant- die Hardwareverkaufszahlen jetziger Generation sind unvergleichlich hoch, die AAA Titel verkaufen sich unglaublich. Jedes Call of Duty verkauft sich millionenfach innerhalb von wenigen Tagen, früher haben das keine Spiele erreicht. Und dennoch soll die Branche am Ende sein und wenn man die Verluste von allen Firmen anguckt, dann ist auch was dran.
Schöne neue Zukunft. Das ist alles nicht meins. Eine traurige Entwicklung.
@tetsuo01Wenn ein Spiel eine Anleitung braucht, ist es für den modernen Smartphonegamer von morgen eh zu kompliziert.
“”Wir haben Spiele wie Gears of War geschaffen, für die man in einen Laden gehen muss, um ein Stück Plastik zu kaufen! Nur um die DVD zu kaufen. Das wird sich schnell ändern,”” meinte Sweeney.””So funktioniert das aber nun mal…eine farbige Anleitung aus Papier durchzublättern macht auch mehr Spaß als sich durch ein schnödes PDF zu scrollen.
Warum nur?
und wer die making games liest weis auch warum… am ersten teil haben nicht mal 10 leute lediglich 10 monate gebraucht… kein wunder, dass das geld ohne ende einspielt…. dazu noch premium items bei teil 2 und apple feature… ich finde es total schade, dass man mit so einem anspruchslosen spiel so viel geld verdient…
Irgendwie, nein danke.Globaler Einheitsbrei? Brauch ich sicher nicht, ich mag, dass etwa japanische Spiele ganz anders sind als russische, die anders sind als skandinavische…F2P? Wenn, dann kauf ich lieber ein ganzes Spiel auf einmal statt Pay2Win Kram.Und die Plastikscheibe, die ist noch da, wenn das Spiel mangels Verkaufszahlen von den Servern gekickt wurde, weil der Rechteinhaber aber auf seine COpyrights pocht auch nicht frei verfügbar ist.
Ich hab heute doch wirklich mal wieder mehrere Läden, auf der Suche nach einigen Games durchstreift, ich hatte da wirklich einige Stunden meinen Spass daran Verpakungstexte auf der Rückseite zu lesen und nach günstigeren Angebote zu stöbern.Nach einer Tasse Kaffee und einem Eis in der City, hab ich meine Kaufentscheidung auf ganze 8 Games gefällt, war gerade so ein schöner Tag und ich habe ja jetzt eh erst mal Urlaub und somit auch mal wieder Zeit richtig zu zocken ;)Zum Spielen bin ich jetzt zwar noch nicht gekommen, und gerade bereite ich erstmal alles für den Fussball heute Abend vor, aber duch mein Hobby hatte ich bisher einen echt sehr schönen Tag, den ich mit den neuen Games die nächste Zeit auch noch haben werde.Man werd ich diese Zeit doch vermissen, wenn ich zukünftig nur noch nutzungsrechte für Games online kaufen kann.
…the good old times… :/