Fantasia: Music Evolved

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Harmonix’ erstes Projekt für Disney klingt zwar immer noch merkwürdig, aber wenn man Fantasia: Music Evolved mal mit eigenen Augen gesehen hat, wird doch klar, dass die Musikspielspezialisten wissen, was sie mit der Vorlage anfangen. Zuerst steht das Abklappern von hübsch aussehenden, seitlich scrollenden Landschaften wie einer Unterwasserwelt an, um darin verborgene Magie-Elemente (oder auch: abstrakte Formen) aufzusammeln, mit denen ein Lied aktiviert wird.

Das spielt sich wesentlich unkomplizierter als Dance Central, durch einfache Gesten und Bewegungen werden Richtungsvorgaben nachgeahmt. Klingt ziemlich banal, ist aber in der Praxis durchaus unterhaltsam und fühlt sich ‘natürlicher’ an als die aufgesetzten Moves etwa eines Just Dance. Gelegentlich beeinflussen eure Bewegungen Instrumentalspuren, die im weiteren Lied eingeflochten werden, außerdem können im freien Spiel Songs in unterschiedliche Stilrichtungen geleitet werden: So lässt sich etwa Queens “Bohemian Rhapsody” auch deutlich mehr in Richtung Heavy Rock dirigieren.

Die Kinect-Abfrage wird dabei nicht überstrapaziert, weshalb auch die 360-Variante solide funktionieren sollte. Wer sich also doch noch etwas vor der Glotze bewegen will, ohne gleich Schweißausbrüche zu kriegen, behält Fantasia im Auge.

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Sakaro
23. August 2013 23:28

Die Präsentation auf der E3 sah schon ziemlich gut aus

22. August 2013 19:12

Die Vorlage ist jedenfalls Super. Ich liebe Fantasia (2000).

AkiraVingard
22. August 2013 14:17

Bin mal gespannt, liest sich gut. Ich hoffe es wird gut, vor allem sollte es sich komertiell durchsetzen.