Fighters Inc. verklagt Electronic Arts auf 15 Millionen Dollar Schadensersatz wegen unlauterem Wettbewerb und absichtlicher Unterschlagung von Namen und Daten von Boxern in Fight Night Round 4. In der Klageschrift heißt es, der Publisher habe Verhandlungen mit einzelnen Kampfsportlern geführt, obwohl er von dem Gruppen-Lizenz-Modell von Fighters Inc. wusste. Durch die Einzelverträge seien den in dem Gruppen-Lizenz-Modell organisierten Boxern ein Nachteil entstanden.
Mitglied des Managements von Fighters Inc. Chip Meyers sagte: “EA hat nicht nur Geld aus den Taschen aller in dem Gruppen-Lizenz-Modell organisierten Sportler gestohlen, sondern das absichtliche Fehlverhalten könnte sogar unser komplettes Modell zerstören, das wir aufgebaut haben, damit unsere Boxer genau so viel verdienen können wie die Athleten in anderen Sportarten.” Kämpfer in Randsportarten, wie sie zum Teil von Fighters Inc. vertreten werden, verdienen oft sehr viel weniger als ihre Boxprofi-Kollegen.
Das oberste Ziel von Fighters Inc. ist es, die Bekanntheit, das Einkommen und die Achtung vor ihren Sportlern zu erhöhen. Die Idee vom Gruppen-Lizenz-Modell stammt aus dem American Football, wo auf diese Weise bessere Werbeverträge für die Spieler ausgehandelt worden sind. Seit 2007 gewann Fighters Inc. 32 Boxer für sein Modell und schloss Verträge mit Videospiel- und Trading-Card-Game-Herstellern ab.








