Dass Entwicklerteams von ihren Projekten mitunter sehr überzeugt sind, ist keine Besonderheit. Entsprechend erbost reagieren einige, wenn das betreffende Spiel schließlich doch nicht erscheint. Genau darüber hat sich Free Radicals David Doak nun gegenüber Eurogamer in Bezug auf das von ihnen entwickelte Battlefront 3 geäußert.
So vertritt er die Meinung, dass das Spiel von LucasArts gecancelt wurde, obwohl es ganz bestimmt kein schlechtes war und durchaus vielversprechende Ansätze bot. Vielmehr sei die Zusammenarbeit mit dem Hersteller immer schwieriger geworden. Zuerst habe diese laut Doak allerdings sehr gut geklappt. Doch der erste Knackpunkt sei gewesen, als man erfahren habe, dass mit Jim Ward ein großer Befürworter des Projekts nicht mehr Teil des Unternehmens sei.
Fortan gab es häufiger Streit über diverse Deadlines, die Free Radical zunehmend zu knapp erschienen, da Battlefront 3 mit einigen Problemen durch neue Grafik- und Gameplay-Elemente zu kämpfen hatte. Es musste etwa eine große Landschaft mit vielen Leuten bestückt werden, was alles andere als leicht war.
Steve Ellis, Mitbegründer des Entwicklerstudios, und er dachten jedoch immer noch, dass sie auf dem richtigen Weg seien. Doch dann hatte man immer mehr das Gefühl, dass sich die Gegenseite von für das Spiel begeisterten Leuten hin zu Psychopathen verändert habe. Am Ende sei sogar regelmäßig ein Anwalt bei ihnen zugegen gewesen.
Dies wäre insgesamt die frustrierendste Erfahrung gewesen, die er in seiner Zeit als Entwickler je erlebt habe. Sein Traumjob habe sich damals immer mehr in eine alptraumhafte Folter verwandelt.









Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass man mit Casual-Krimskrams auf Dauer überzeugen oder gar große Gewinne einstreichen kann!
Es gehen leider immer mehr Firmen weg von den Core-Games und hin zu Casual. So konzentriert sich der Gesamtmarkt auf jeweils einzelne Segmente, wo einzelne Marken dominieren und die Vielfalt fehlt.
ach große Publisher gehen mir total auf die nerven…
Spätestens mit Episode One hat Lucas doch bewiesen, was er von den Fans und von Respekt vor den Kunden so hält.
Kein Jedi Knights 4, keine SWBF 3, aber dafür The Force Unleashed 2 und Star Wars Kinect.Manch mal glaub ich das manche Publisher/Entwickler gehasst werden WOLLEN.
Vielleicht sollte man einfach nach einer Spende bei den Fans fragen, um das Game fertigzustellen. Hat doch vor kurzem schon mal geklappt.^^
Muss man sich mal überlegen: Da wird ein hochinteressantes Shooter-Projekt im Star Wars-Universum von hochkarätigen Machern, die schon Meilensteine wie “”Goldauge 64″”, Perfect Dark 1 und die Time Splitters-Serie schufen, einfach so gecancelt, weil Lucasfilm anscheinend mal wieder zu geizig war – so sehe ich das jedenfalls! Aua, was sitzen heute für Noobs an den wichtigen Knöpfen! Merkt man ja schon seit 2008 im Bankwesen…Vielleicht sollte man das Spiel mittels Crowdfunding über Crytech realisieren – ich wäre sofort dabei!
Hatte Battlefront 1 + 2 auf dem PC gespielt, waren doch gute spiele.Durch den ganzen Star wars Hype rund um The old republic hätte man doch sicher auch viele fans für diesen Multiplayer shooterbegeistern können.Ein wenig bei COD MP abgeschaut rangsystem und so und dasding wäre der knaller geworden.Schade drum !
Was ja nicht nur schlecht für ihn, sondern auch schlecht für die Fans ist. Ich mochte die Battlefrontspiele und hätte mich über einen Teil 3 sehr gefreut.