Hitman: Absolution

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Die Spiele der Hitman-Reihe waren seith jeher Nährboden für die Diskussion über Gewalt in Videospielen bzw. deren Darstellung – ein Zustand, der sich auch nach der Veröffentlichung des jüngsten Trailers zu Hitman: Absolution nicht änderte. IO Interactives Lead Designer, Torben Ellert, hat nun mit VG247 am Rande der Gamescom in diesem Kontext über den neuen Contracts Mode des Titels und dessen Spielwelt an sich gesprochen.

Deren Gestaltung, so Ellert, sei in dieser Form wichtig, weil man einen ganz geradlinigen Hauptcharakter habe. Würde man die Welt um ihn nun hochrealistisch gestalten, würde er eher einen verbitterten Eindruck machen. So könne man alles allerdings mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors würzen. Als Beispiel dafür beschreibt Ellert anschließend eine Szene des ersten Teils, in der “Fatty foods an kill” über einer getöteten dicken Person in einem Restaurant zu lesen ist.

Zu den Kontroversen um das Spiel wie die Gewaltdarstellung, könne er sich hingegen nicht wirklich äußern, da er eben nur für den “Contracts Mode” verantwortlich sei. Generell erlaube größerer Realismus allerdings auch die Erwartungshaltungen herauszufordern. Die tiefgründigen Beziehungen zwischen den Charakteren in Mass Effect wären in dieser Form etwa vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen. Diese Entwicklung sei allerdings in seinen Augen auch noch nicht am Ebde. Er denke da für die Zukunft vor allem an Spec Ops: The Line.

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