Nach einer Anspiel-Session mit einer Pre-Alpha-Version von Homefront: The Revolution lautet meine Empfehlung: Wer die letzten beiden Far Cry-Teile mag und mit dem eher urbanen Setting von Homefront etwas anfangen kann, sollte das Spiel der Ex-Crytek-Leute Dambuster Studios unbedingt im Auge behalten. Zwar ist der Spielspaß in der (sehr frühen) Version auf Xbox One noch unter einer katastrophalen Bildrate vergraben, das Potenzial des Open-World-Shooters scheint jedoch durch: Wie in Crysis modifiziert Ihr Eure Waffen (anderer Lauf, Visier, Aufsätze etc.), nehmt Far Cry-typisch Außenposten ein und nutzt im Stile von Rage technische Hilfsmittel wie ferngesteuerte Autos samt Sprengladung.
Durch die hohe Feindpräsenz mit überlegener Technologie (Flug-Drohnen, Panzer etc.) fordert Homefront: The Revolution überlegtes Vorgehen. Zumindest in der roten Zone. Wie bitte? Rote Zone? Die Welt von “The Revolution” ist in drei Bereiche aufgeteilt: rot, grün und gelb. Rot ist quasi Kriegsgebiet, im grünen Bereich herrscht Wohlstand, die gelbe Zone ist logischerweise ein Zwischending. Inwiefern sich das spielerisch genau auswirkt, können wir bisher nur erahnen.
In Sachen Geschichte findet quasi ein Neuanfang statt: Zwar spielt The Revolution zwei Jahre nach dem ersten Teil, doch legen die Entwickler Wert darauf, dass keine Vorkenntnisse nötig sind, um den Nachfolger verstehen zu können.








