Creative Assembly machen das Alien-Game, das sie immer spielen wollten. Creative Lead Al Hope verrät uns im Gespräch, wie sein Team das Monster zu seinen Ursprüngen zurückführt und warum er sich auf Speedruns freut.
M! Games: In einem der ersten Trailer zum Spiel sagst Du, dass niemand das Alien-Game gemacht hat, das Ihr spielen wolltet. Ist das vielleicht Deine Art zu sagen, dass Du mit den bisherigen Spielen, besonders Aliens: Colonial Marines, unzufrieden bist?
Al Hope: Wir wollten eine Erfahrung wie im Film Alien von Ridley Scott schaffen, wo das Alien die Szenerie absolut dominierte. Gleichzeitig war es jedoch mysteriös, unvorhersehbar und furchteinflößend. Ein riesiges und imposantes Alien, das auf den Spieler herabsieht, statt um seine Beine herumzurennen. Außerdem möchten wir den Spieler zu den Ursprüngen der Serie zurückführen, zu den Qualitäten des ursprünglichen Films. Wir hatten das Gefühl, es gäbe riesiges Potenzial für eine ganz neue Richtung und ein damit verbundenes, einzigartiges Survival-Horror-Spiel basierend auf der eigentlichen Ausrichtung des Films.
M! Games: Was kannst Du uns über die Story von Alien: Isolation erzählen?
Al Hope: Wir suchten nach einer neuen Geschichte, die jedoch in Verbindung zum Film stehen konnte. Im Gegensatz zu den bisherigen Spielen, die sich thematisch eher an Aliens orientierten, wollten wir den Spieler in Ridley Scotts Alien-Universum setzen. Mit dieser unglaublichen Ästhetik des Films, diesem Blick aus den 1970ern in eine verbrauchte Zukunft, die trotz des Fortschritts ziemlich altbacken wirkt. Darüber hinaus sollte es eine emotionale Verbindung zum ersten Film geben. Wir kamen immer wieder auf folgende Frage zurück: Wer würde nach der verschwundenen Nostromo suchen wollen? Das führte uns zu Amanda Ripley, Ellen Ripleys Tochter. Die eigentliche Story von Alien: Isolation findet 15 Jahre nach dem Verschwinden der Nostromo statt. Weyland-Yutani glaubt, der Flugrekorder der Nostromo sei gefunden und zur Raumstation Sevastopol gebracht worden. Als Amanda von diesen Neuigkeiten erfährt, meldet sie sich freiwillig, einem kleinen Team bei der Bergung zu helfen.
Neugierig geworden? Den Rest des Interviews und das dazugehörige Preview findet Ihr in der M! Games Februar 2014 – seit dem 24. Januar überall erhältlich!









Ein super Artikel, haben ihn gestern abend in der aktuellen M! vernascht ;)Hört sich enorm vielversprechend an und ich habe schon mal Hoffnung, dass das Game ein Knaller wird. Einzig Bedenken habe ich wie die Redaktion auch, ob die Spannung das ganze Game hindurch aufrecht gehalten werden kann oder sich die Bedrohung durch das eine Alien zwischendurch abnutzt.
Hoffe, daß das Spiel den Aussagen gerecht wird. Wäre schön, mal ‘n gruseliges Alien-Spiel zu bekommen…CM war jetzt nicht sooo schlecht, war halt ein Ballergame. Gut, ich hab’s auf’m Rechner und da sieht’s mittlerweile nicht schlecht aus, aufgrund der vielen Patches. Auf Konsole würde ich es mir niemals kaufen…
Ist ein sehr schöner Artikel geworden, das Spiel ist damit definitiv auf meiner Beobachtungsliste gelandet. 🙂