Microsoft arbeitet doch eng mit Opfern von Hackerangriffen zusammen (sagt Microsoft)

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Was bei uns die Bild-Zeitung, ist in Großbritannien The Sun – jeder kennt den Inhalt des Boulevardblatts, aber offiziell liest sie keiner. Oder anders gesagt: Seriöser Journalismus sieht häufig anders aus. Aber manchmal steckt in zunächst abstrus erscheinenden Artikeln zumindest ein Fünkchen Wahrheit…

Jedenfalls veröffentlichte besagte Tageszeitung gestern einen Artikel, in dem zu lesen war, dass Kunden von Xbox Live jährlich um mehrere Milionen britische Pfund erleichtert würden. Dies geschehe jedoch nicht durch ausgedehnte virtuelle Shoppingtouren, sondern vielmehr durch Phishing-Attacken auf den Online-Dienst. Bei diesen würden dann auch Kontodaten der Nutzer entwendet. Bereits im Oktober hatte es in diesem Zusammenhang Berichte von Konsumenten gegeben.

Gegenüber VG247 holte Microsoft nun zum vermeintlichen Gegenschlag aus, verkündete letztlich aber nur die üblichen wohlklingenden, aber eigentlich nichtssagenden Phrasen: So hob man zunächst hervor, dass die Sicherheit von Xbox Live allerhöchste Priorität habe und es keinen Hackerangriff auf den Online-Dienst gegeben habe.

Als Resultat der jüngsten Phishing-Attacken rief man Xbox-Live-Nutzer allerdings nochmal zur Wachsamkeit auf, erwähnte, dass man mit eventuellen Opfern eng zusammenarbeite und riet, keine verdächtigen E-Mails zu öffnen. Desweiteren solle man seine Kontoaktivitäten stets genau beobachen. Bei Probleme solle man sich an den Kundenservice wenden oder auf www.xbox.com/security vorbeisurfen. 

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Lofwyr
23. November 2011 15:47

Es wäre schön wenn die Leute endlich mal den Unterschied zwischen “”Hacken”” und “”Phishen”” lernen würden. Wenn jemand seine Kontodaten auf Phishingseiten lässt sagt ja auch keiner das die Sparkasse gehackt wurde.