Auf der E3 gab Peter Molyneux gegenüber GamesIndustry ein umfangreiches Interview, indem der ehemalige Lionhead-Mann über seinen früheren Arbeitgeber Microsoft plauderte, ebenso aber auch seine Meinung zum Konkurrenten Sony kundtat, der bei den Microsoft-Mannen nach seinen Worten geradezu “zwanghaft” unter Beobachtung stünde:
“Sony hat seit jeher eine sehr starkes First-Party-Line-Up, was meiner Meinung nach unglaublich schlau ist”, lobt Molyneux. “[…] Sie haben einige sehr talentierte Entwickler. Ich habe bei Sony immer das Gefühl, wenn sie [ihr Engagement] für ihre First-Party-Entwickler verdoppeln würden und ihren Köpfen die Freiheit geben, erfinderisch und kreativ zu sein, besonders wenn es um die Plattform der nächsten Generation geht, dann könnten sie noch eine Menge Kaninchen aus dem Hut zaubern“, bemerkte er.
Doch Sony nutzt das Potential nicht: “Was mir Sorgen bereitet, ist, dass sie hinsichtlich des Drucks vom Unternehmen und den Kosten immer weniger die Möglichkeit haben, dies zu nutzen. Mehr und mehr -so geht es mir persönlich– kann ich nicht erkennen, welche Richtung sie in Bezug auf die Hardware einschlagen wollen. Sie hatten Move, aber es kam nicht so früh wie die Wii und es war nicht so innovativ wie Kinect. Sie scheinen nur die dritten in diesem Rennen zu sein.”
Dann kam er zu Microsoft, dessen Game Studios und Lionhead er im März diesen Jahres überraschend verließ. Er war enttäuscht, dass auf der diesjährigen E3 so wenig von Kinect zu sehen war:
“Gefühlsmäßig gab es nicht annähernd so viel Kinect-Zeug wie in den Vorjahren zu sehen, was ein wenig überraschend und schockierend für mich war.” Dafür gefiel ihm SmartGlass: “Ich mag die SmartGlass-Sache, über die sie redeten, aber ich habe sie nicht ganz verstanden. Ich hätte gerne mehr Beispiele dafür gesehen. Es klang wie es eine große Sache, denn hier unterstützt Microsoft ja sogar Apple.” Doch am Ende kam es ihm mehr so vor “als hielten sie den Atem an und würden auf etwas anderes warten.”
Auch zur Zukunft von Spiele-Konsolen äußerte er sich: “Es wird ein interessantes Problem für alle Konsolen-Hersteller, denke ich. Denn das Computer-Entertainment erlebt gerade eine Verbreitung und Diversifizierung über so viele verschiedene Plattformen. Sie haben nicht mehr den Luxus, uns dies alles über Konsolen zuzuschleusen. Viele Hersteller in der Branche waren lange in dieser luxuriösen Position, in der sie Entertainment-Inhalte für die Massen beschränken konnten. Sie machten einen sehr guten Job, indem sie den PC ausquetschten und auf nur drei Formate reduzierten; und jetzt merken sie, dass es [diese Position] ihnen wie Sand aus ihren Händen rinnt. Es wird ihnen entkommen“, orakelte Molyneux.
Außerdem sei er “schockiert” von Microsofts mangeldem Fokus auf den PC: “Es hat mich schockiert, wie wenig sich Microsoft um die Windows-Plattform kümmert. Es fiel kaum ein Wort über Windows 8. Man sollte denken, bei einer Milliarde installierten Maschinen, gäbe es auch etwas zum Spielen.” Konsolenfans soll letzteres nur recht sein…









@ OpalaugeEs ist aus einem INTERVIEW.Was sollen andauernd solche Unterstellungen? Das ist doch lächerlich. Hat er was davon? Wohl kaum.-SxyxS hats ja auch genau so gesagt.
Tja, aber keiner beobachtet noch Molyneux, weil er in den letzten Jahren nur halbgaren Krempel abgeliefert hat, also rückt man sich selbst ins Rampenlicht und sagt: “”Piep, mich gibt´s auch noch!””@SxyxS:Das traurige ist ja, dass sie gar keine Reaktion auf das Sony-Lineup zeigen brauchen.
@ SxyxSKinect verkauft sich ja auch super, da können sie ihren Geldbeutel schonen.^^
Er kann also doch mal was sagen ohne dass es sich nach Revolution und Exstase anhört.Dass MS aber Sony massiv beobachtet scheint nicht so auszusehen,bzw sie gehen von keinerlei Bedrohung aus da man sich doch lieber an Kinect orientiert als irgendwie eine Reaktion aufs Sony line up zu zeigen.(was an Kinect jetzt so innovativ war sollte er aber mal erklären.(theoretisch ja,praktisch)