Gute 15 Minuten lang wurden heute wieder neue und teils auch bekannte Indie-Projekte für Switch vorgestellt oder angekündigt – das war dabei:
- Denshattack! (Switch 2 – 17. Juni) – ab heute Demo erhältlich
- My Little Puppy (Switch – 29. Mai)
- Heave Ho 2 (Switch / Switch 2 – Sommer)
- Moonlighter 2: The Endless Vault (Switch 2 – 2026)
- Woodo (Switch / Switch 2 – Sommer)
- Minishoot’ Adventures (Switch / Switch 2 – ab heute erhältlich)
- The Midnight Walk (Switch 2 – 26. März)
- Rotwood (Switch / Switch 2 – ab heute erhältlich)
- Mixtape (Switch 2 – 7. Mai)
- Blighted (Switch 2 – Herbst)
- Deadzone: Rogue (Switch / Switch 2 – 17. März)
- Grave Seasons (Switch – Sommer)
- Unrailed 2: Back on Track (Switch / Switch 2 – Mai) – ab heute Demo erhältlich
- TOEM 2 (Switch – Sommer)
- inKONBINI: One Store, Many Stories (Switch / Switch 2 – 30. April)
- Outbound (Switch / Switch 2 – 23. April) – ab heute Demo erhältlich
- Ratatan (Switch 2 – 16. Juli)
- Blue Prince (Switch 2 – ab heute erhältlich)
Wie üblich werden einige davon auch für andere Konsolen verfügbar sein, was Nintendo aber natürlich nicht in der Präsentation erwähnt.









Ein Absolutismus, der nicht der Realität entspricht, bietet keinen gesunden Nährboden, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, wenn es um die Fehlentwicklung in der Branche geht (u. a. glücksspielartige Mechanismen in Spielen).
Was da zwischen den Zeilen durchklingt, wäre ein eigenes Thema, wo sich der Betreffende vielleicht Gedanken mache könnte, ob das wirklich der richtige Weg ist, die Dinge so zu sehen. Da kommen wir in einem Bereich, der definitiv nicht hierhergehört und der uns auch nichts angeht (das Internet ist aus meiner Sicht nicht unbedingt der ideale Ort, sich damit zu befassen).
8 Bit Legends hätte einfach schreiben wie etwa: “Viele Schaufelware auf Nintendo eShop und wir Kunden kaufen es wie blöde.” Dann wissen wir Bescheid. Das Thema ist nichts neues.
Und der Creator will dann keinen Dialog?
Dazu hätte ich zwar bezüglich Umfragen, den Resultaten und Konsequenzen, die Publishers daraus ziehen einiges zu sagen, aber das ist hier nicht der Platz.
Schade, dass es bei einer ansonsten harmlosen News es in diese Richtung abgedriftet ist.
Ich finde es zwar gut, einige Sachen anzuprangern, die definitiv schief laufen, wie eine ( um es beim Topic zu belassen) “Zumüllung” der virtuellen Shops und dass es eventuell ein Stückchen damit zusammen hängen könnte, es einigen Menschen es zu einfach zu machen, ihre Games zu präsentieren, die mehr “Pflege” bräuchten.
Letzteres sei aber dahingestellt. Für den Konsum-Zwang ist jeder selbst verantwortlich und ein breites Spektrum an Angebote nicht unbedingt verkehrt.
Aber daraus wünsche ich jetzt für den Austausch keinen Beitrag zu Weltanschauungen und die aus ihnen resultierenden Auswüchse.
Zumindest aus der Warte heraus jemand zu sein, der sich hier gerne über Games unterhält, finde ich mich den Betreibern der Seite verpflichtet, allzu persönliches um am Thema vorbei elaboriertes Zeug weg zu lassen.
Ist doch ganz einfach:
Da hat jemand es sich als alter Nihilist zur Aufgabe gemacht, mit schwitzigen Händen irgendwelche Halbeinsichten aus der Perspektive von Isolation heraus kreativ in einem Post auf maniac.de zu verwursten.
Ich checks nicht…
8-Bit Legend, Dein langer Post spricht dafuer, dass das Thema und die Diskussion darueber wichtig fuer Dich sind, aber fuer eine offene Diskussion hier muesstest Du konkrete Beispiele liefern, auf die das hier zutrifft:
“Oder noch schlimmer – ihre Arbeit mit Tricks aus der Neurowissenschaft oder NLP aufladen, was das Unterbewusstsein des Betrachters aktiviert und unnötig Alarm im Nervensystem des Betrachters auslöst.”
Welche Indie-Games versuchen das Unterbewusstsein des Spielers aktiv zu manipulieren?
Das hätte ich doch gerne mal genauer erläutert bekommen, woran du genau festmachst, dass dem so ist.
Mich interessiert jetzt auch nicht jedes einzelne Spiel der Liste oben brennend, aber die Sachen im Rundumschlag als Müll abzuwatschen und zu suggerieren, dass eine davon abweichende Einschätzung von mangelndem Intellekt und Lemmingtum zeugen muss – wtf.
“…der Creator den öffentlichen Dialog nicht”
Das sehe ich genau so.
Und das Vorgaukeln eines mit-Bestimmen-dürfen finde ich noch heuchlerischer.
Es ist offensichtlich schwieriger geworden, wenn man nur “Konsument” sein will zu filtern ( damit sind die psychologischen gemeint) und überall lauert Einfluss, Suggestion und Kauf-mich Reiz.
Ich lebe ohne Handy, habe keine Social-Media-Gedöns Accounts und bin trotzdem erschlagen, wenn ich solche virtuellen Games Shops aufmache, was dort sich für eine “Welt” auftut.
Einen Vorteil hat es aber für mich, als Verweigerer manches “Fortschritts”: Nach so einer Rabbit-Hole-Digging-Session im Shop, um ein-einziges-Spiel zu finden, sehe ich dann doch “nichts” und die ganze Mühe der Macher war mir gegenüber umsonst, weil so werden sie ihre Produkte bei mir nicht los.
Generell finde ich die Energie in den Shops bedrückend und, da es um Gaming geht, kaum konform mit dem Gefühl, das ich bei einem geliebten Hobby haben müsste. Irgendwie finde ich das schade, aber nur wegen der neuen Mode, nur dort Sachen einkaufen zu können, da sie in “gängiger” Manier nicht mehr existieren.
Auf das Wort habe ich gewartet… es ist so ermüdend. Mir ist selbst klar, dass der einzelne Systemteilnehmer nicht immer willentlich und wissentlich an allen Prozessen eines Systems teilnimmt. Aber was soll man da jetzt groß diskutieren… der Konsument will nlx wissen und der Creator den öffentlichen Dialog nicht.. also weitermachen. Immer schön reinschaufeln. Ist alles super.
Ich sehe da auch keine große Weltverschwörung. Die Einstiegshürde um für die Switch Spiele zu veröffentlichen ist niedrig und Nintendo gibt sich anders als Steam wenig Mühe den Store übersichtlich zu halten. Nichtsdestotrotz ist die Switch für viele Indie-Entwickler eine lohnenswerte Plattform. AI Slop und Asset Flips mag es geben, aber ich glaube da tut man den meisten Indie-Entwicklern unrecht, wenn man sie damit in einen Topf wirft.
Ich verstehe das Problem nicht und wieso muss auf ein Unterhaltungsprodukten Gerät aus Land der aufstehen Sonnen viel Kritik ausüben?
Ich weiß, dass ich mich harsch ausdrücke, aber viele dieser Erzeugnisse tragen auch keinen positiven Geist in sich, sonst wäre mein Urteil vielleicht weniger hart.
Im Grunde genommen sprechen eine Menge kleinerer Indie-Titel die Sprache von Programmierer-Paranoia und das will ich noch nicht mal auszugsweise in Form von Titel, Artwork oder Kurzbeschreibung sehen. Zumal Popkultur heutzutage zur Welterklärung verklärt wird und das ist keine Aufgabe für junge Nihilisten, die mit schwitzigen Händen irgendwelche Halbeinsichten aus der Perspektive von Isolation heraus kreativ verwursten. Oder noch schlimmer – ihre Arbeit mit Tricks aus der Neurowissenschaft oder NLP aufladen, was das Unterbewusstsein des Betrachters aktiviert und unnötig Alarm im Nervensystem des Betrachters auslöst.
Würde es sich einfach um harmloses Amateur-Gestümpere handeln, könnte man noch die Augen verdrehen und gut ist. Aber aufgrund der o.g. Techniken sind einige dieser Erzeugnisse regelrecht übergriffig, zumal die Algorithmen ihnen zuarbeiten, so dass “für den Nutzer relevante Botschaften” auch noch zu einer Individualisierung dieser ohnehin aufgeladenen Gestaltung führt. Eine wirklich Individualisierung ist das nicht, aber effektiv genug, damit das Gehirn Synchronizitäten entwiclelt und den Rest erledigt.
Mir ist klar, dass das nicht jeder nachvollziehen kann und derlei Dinge bei entsprechendem Verständnis nicht gerne kommuniziert werden. Zumal die Motive dafür zwischen Aufmerksamkeitsgenerierung über politische Ansinnen bis hin zur Trollerrei und Experimentiererei mit dem Bewusstsein stark variieren. Da ich aber keinerlei Interesse habe meine Mitmenschen zu manipulieren und einfach meine Ruhe von so einem Mist will – und damit es nicht rüberkommt, als würde ich einfach auf “den armen Kleinen” herumhacken, die nur spielen wollen – in dieser Ausführlichkeit. Und weil es einfach reicht damit.
@8Bit-Legend
So sehr ich deine Worte ein wenig harsch finde, so sehr finde ich sie aber auch zutreffend.
Ich mag gar nicht mehr in den Angeboten der Switch-Sachen rein schauen und versuche mich eher über andere Kanäle schlau zu machen, was im Indie Bereich einen Blick wert ist, ehe ich entscheide, dass ich es für Switch 1/2 haben will.
Der E-Shop finde ich grauenvoll und ich habe jedesmal Bammel davor, dort was finden/suchen zu wollen.
Da sind schon ein paar brauchbare Sachen dabei. Nur bekommt gerade die Switch und jetzt auch schon Switch 2 extrem viel Schrott und bei manchen Titeln aus den Indie Directs fragt man sich immer wieder, warum ausgerechnet die dann ein Spotlight bekommen.
Ein Problem dabei ist seit Jahren, dass es überhaupt keine Bewertungen oder dergleichen gibt und Crap immer wieder über extreme Aktionspreise ganz nach vorne kommt. Perlen findet man so auch nicht wirklich.
Ein ganzer Haufen Sachen, die ich bei Steam gekauft hab sind von kleinen bis mittleren unabhängigen Studios. Nur ist es da auch unfassbar viel leichter, die guten Titel zu finden.
Es gibt auch qualitativ hochwertige Indie-Spiele. Von Blue Prince habe ich viel gutes gehört, glaube nicht dass dies die Switch 2 in den Schmutz zieht mit seiner Existenz.
Dass sie nicht stattfindet. Diese Titel können sich die Entwickler gerne gegenseitig auf irgendwelchen Conventions zeigen, insofern sie sich aus dem Haus trauen und als Shareware auf dem PC releasen.
Wer weiß? Vielleicht trifft man so ja sogar Gleichgesinnte und erschafft zur Abwechslung mal wieder etwas, das größer ist, als diese bedauernswerten “I made a game, too” Entwürfe, die man sonst im Dutzend auf die Menschheit loslässt.
Was Leute auf eine Indie Showcase erwartet?
Switch 2. Nettes Startaufgebot, wenngleich das meiste schon besser und günstiger auf Steam Deck und co. zu spielen war, aber erfreulicherweise wenig Slop im ersten Jahr.
Man konnte sogar den eShop halbwegs browsen und dazu bekommt / bekam man nette kleine Vorschautrailer zu halbwegs relevamten Spielen.
Anfang des Jahres kam dann schon mal ein Schwung Crap rein, der überwiegend aus “Updates” des Switch 1 Slops bestand. Wurde direkt unangenehmer, auch wenn Nintendo diesmal so freundlich war den Müll nach unten zu schieben.
Jetzt wird Müll wieder aktiv hofiert, von den guten 3rd Parties hört man nicht mehr viel und Nintendo selbst hat es offenbar ja auch nicht eilig – Ergebnis wird sein, dass der eShop bis Ende 2026 wieder bei den Zuständen der Switch 1 Zeit ist.
@8BitLegend
Meinst du die Switch 1 oder die Switch 2?
Grundsätzlich spricht ja nichts gegen eine Partner Showcase und Indie Direct.
Das Problem ist nur, dass bis daro keine reguläre Direct kam und bisher auch keine Informationen bekannt sind, dass sich das ändert.
Weiterhin sind sowohl in der Partner als auch in der Indie Direct wenig bis gar keine Spiele dabei, die den großen Erfolg versprechen und/oder dementsprechend ansprechend erscheinen.
Spiele, wie Resident Evil werden die meisten für andere Konsolen kaufen, sofern vorhanden.
Eine Switch 2 holt man sich eben der Nintendo Spiele wegen. Und da herrscht aktuell Flaute.
Eine Direct diesen Artikel ist fast schon Pflicht.
Wenn da nicht allmählich mehr und insbesondere qualitativ Besseres angekündigt wird, dann stimme ich dir zu, dass es tendenziell bergab geht.
Und abwärts geht’s mit der Switch… die erste Ecke säuft gerade blubbernd im Indie-Morast 2.0 ab…
Denshattack! konnte ich auf der Gamescom 25 anspielen. Hecktisch, aber könnte was werden.
Ratatan, der geistigen Patapon Nachfolger hat nun ein Termin bekommen.
Downloadbefehl für die Denshattack-Demo 😉