Dass bei Nintendo 130 Arbeitsplätze durch den Umzug der Europa-Zentrale von Großostheim nach Frankfurt wegfallen würden, wusste man bereits seit längerem – wir berichtetet etwa hier.
Nun wird aber kurz vor dem Wochenende bekannt, dass damit die Maßnahmen noch nicht komplett waren: Weitere 190 Arbeitsplätze wurden nämlich zum August-Ende ebenfalls eingespart, wie gegenüber Kotaku bestätigt wurde: Das geschah im Zuge einer Neuorganisation der Lokalisierungsabteilung, deren Aufgaben nun zur Kostenersparnis verstärkt an externe Dienstleister vergeben werden, wodurch im eigenen Haus eben jene 190 Zeitarbeitsstellen nicht mehr benötigt werden.
Das ist natürlich für die betroffenen Arbeitnehmer, die davon erst im Juni erfahren haben, besonders ärgerlich. Es könnte aber womöglich auch für die Konsumenten spürbar werden: Schließlich überzeugten Nintendos Übersetzungen bislang mit viel Liebe zum Detail – ob das von Auftragsarbeitern irgendwoanders auch so gut geleistet werden kann?









Ich find das total beschissen das in einge spiele NUR für den neuen 3ds erscheinen. Da kommt man sich schon irgendwie verarscht vor ehrlich gesagt. Warum hat man den nicht gleich von anfang an einen zweiten analog stick in den 3ds eingebaut? Zum beispiel MGS3 snake eater ist ja ohne zweiten analog stick komplett unspielbar!!!
Ja…Milliarden…Nintendos aktueller Umsatz liegt bei ca. 8,47 Milliarden Euro und in jeden Quartal kommt mindestens eine halbe Milliarde hinzu, auch wenn’s nicht so gut läuft.
[quote=Darksider1981]
Man darf Nintendo wegen seiner meist bunten Spiele nicht falsch beurteilen, es handelt sich hier um einen Riesenkonzern der weltweit Produkte vermarktet und Milliardenbeträge umsetzt. Das wichtigste Ziel ist und bleibt das wirtschaftliche und wenn dieses in Gefahr ist (tja und das ist in letzter Zeit nun mal der Fall) dann müssen (!) harte Maßnahmen ergriffen werden. Jeder will seinen Job rechtfertigen, von oben angefangen. Also sind die Kopfe die dann rollen, leider meistens die falschen…
Aber es ist eben nicht so das “”Onkel Nintendo”” sich in seinen Schaukelstuhl setzt und grinsend sagt: “”ach das wird schon…””. Ne so funktioniert das leider nicht. Da müssen halt Sachen anders gemacht werden, Kosten eingespart werden. Im Falle von Nintendo: DLC anbieten, Amiibo, “”unwichtige”” (sorry dafür) Mitarbeiter entlassen…
Wir leben nun mal im Kapitalismus 😉
[/quote]Milliarden? 🙂
Man darf Nintendo wegen seiner meist bunten Spiele nicht falsch beurteilen, es handelt sich hier um einen Riesenkonzern der weltweit Produkte vermarktet und Milliardenbeträge umsetzt. Das wichtigste Ziel ist und bleibt das wirtschaftliche und wenn dieses in Gefahr ist (tja und das ist in letzter Zeit nun mal der Fall) dann müssen (!) harte Maßnahmen ergriffen werden. Jeder will seinen Job rechtfertigen, von oben angefangen. Also sind die Kopfe die dann rollen, leider meistens die falschen…Aber es ist eben nicht so das “”Onkel Nintendo”” sich in seinen Schaukelstuhl setzt und grinsend sagt: “”ach das wird schon…””. Ne so funktioniert das leider nicht. Da müssen halt Sachen anders gemacht werden, Kosten eingespart werden. Im Falle von Nintendo: DLC anbieten, Amiibo, “”unwichtige”” (sorry dafür) Mitarbeiter entlassen…Wir leben nun mal im Kapitalismus 😉
Ein Zeichen dafür das Iwatas Missmanagement Köpfe kostet.Statt seinen eigenen dürfen Menschen gehen die gute Arbeit geleistet haben.Nintendo muss sich leider Straffen die fetten Jahre sind vorbei. Und Nintendo wird immer mehr “”nur”” ein normaler Hardware/Software anbieter, der glanz der vergangenen Jahre verblasst und Nintendo macht nun nur Kasse wie alle anderen auch…
Ich liebe es, wenn Firmen meinen, auch Leiharbeiter müssen die gleiche Leistung und vor allem Motivation haben… stell ich mir ganz schön schwierig vor. Und wie Darksider schon meint, es werden äußerst sportliche Ziele vereinbart, damit man überhaupt reingenommen wird. Weiß nicht, wie sich das in dieser Branche dann auswirkt, aber ich glaube, selten zum besseren. Warten wir halt mal ab…
Playchief86 schrieb:””Ich erinnere nur an die Wertungen, die meistens von Nintendo Produkten vergeben werden.””Gibts da nicht die Faustregel 80% stehen als Grundbewertung fest in Stein gemeißelt und der Rest bis zu den möglichen 100% wird rosa Fanboy-Brille aufgefüllt? ;)(Nur ein kleiner Witz, bitte nicht zu Ernst nehmen!)@Topic:Im Endeffekt ist Zeitarbeit meist ne prima Ausbeutermasche. Viele Unternehmen haben ja in den vergangenen Jahren einfach mal eine Firma gegründet, die dann als Contractor bestimmte Arbeiten durchführt. Perfide dabei, den Leuten wurde angeboten zu der Firma zu wechseln oder eben sich eetwas Neues zu suchen. Die durften dann eigentlich genau das machen, was sie ohnehin schon vorher gemacht haben, nur eben zu schlechteren Konditionen.Das Nintendo das auch macht, wundert mich aber auch nicht. Ist eben auch nur ein Unternehmen, wie viele andere auch und rein geschäftlich kann ich das Vorgehen auch nachvollziehen.
Ich glaube nicht, dass eine Firma wie Nintendo das zulassen würde. Also sollte die Qualität spürbar leiden, dürfte hier auch wieder umgeschaltet werden. Nintendo stand immer für Qualität… natürlich kommen dadurch weniger Spiele heraus, aber dafür umso bessere. Ich erinnere nur an die Wertungen, die meistens von Nintendo Produkten vergeben werden.
[quote=tetsuo01]
Und noch eine Eilmeldung… Luigi, ewiger Zweiter und Bruder das berühmten Super Mario, wurde von Nintendo gekündigt. Er hat sein Büro(2 qum) bereits geräumt und wurde freigestellt. Angeblich soll er bald bei Amazon der Facebook als neues Maskottchen unter Vertrag stehen. Bis dahin bezieht Luigi Hartz 4… ach ja, seinen Staubsauger durfte er mitnehmen 😉
[/quote]He he, ja der war mal lustig :-DZum Thema: nun ich möchte Outsourcing grundsätzlich nicht schlecht machen, da ich ja selber als so genannter Outsourcer tätig bin, aber daher kann ich folgendes beisteuern: Als Outcourcer hast du ganz andere Anforderungen als jemand der direkt beim Auftraggeber angestellt ist. Deine eigene (Outsourcing) Firma schließt mit dem Auftraggeber (also in diesem Fall Nintendo) einen Vertrag, das eine bestimmte Leistung in einem bestimmten Umfang in einem bestimmten Zeitrahmen zu einem bestimmten Preis erbracht wird. Natürlich will man da der attraktivste Outsourcer sein und vereinbart Ziele, die äußerst sportlich zu erreichen sind… Bedeutet man hat viel mehr Druck diese Ziele zu erreichen, denn der Auftraggeber droht dann gerne mit Malus-Zahlungen bzw. damit sich einen anderen Outcourcing-Partner zu suchen. Also viel Druck lastet auf die Mitarbeiter wodurch dann schon vereinzelt die Qualität drunter leiden kann, weil hier Quantität leider vor Qualität steht.Kurz gefasst: ja durch diese Maßnahmen könnte sich tatsächlich die Qualität der Übersetzungen vermindern… (ja was labert der nur um den heißen Brei^^)
[quote=Lord Raptor]
Zeitarbeitsstellen…
[/quote]Die 190 Mitarbeiter, aus der Loka, waren bereits Leiharbeiter.Anstatt auf interne Leiharbeit, setzt man nun auf externe Leiharbeit.
[quote=D00M82]
Alle müssen sparen…
[/quote]Auch die Spieler, die sich die Produkte nicht mehr leisten können. So weit wird es kommen.
Zeitarbeit … Der größte Mist, den die Regierung aus den USA kopiert hat. Die Grundidee ist ja gut .. Nur dummerweise haben sich die Firmen, an die Regeln nicht gehalten .. Statt einen Arbeiter aufzubauen und dann nach einen Zeitraum fest zu übernehmen von der Zeitarbeitsfirma. Gilt leider oft das >> Hire-and-Fire-Prinzip.
Zeitarbeitsstellen…
“”Itsa meee, Mario … and you a-re fi-red!””
Da wollen wir doch alle für Nintendo hoffen .. Das dieser Schuss nicht nach hinten losgeht.
Ich hoffe nicht das es zu Quali-einbrüchen kommt…ich fand die Lokalisierung war immer einer der großen Stärken von Nintendo.
Und noch eine Eilmeldung… Luigi, ewiger Zweiter und Bruder das berühmten Super Mario, wurde von Nintendo gekündigt. Er hat sein Büro(2 qum) bereits geräumt und wurde freigestellt. Angeblich soll er bald bei Amazon der Facebook als neues Maskottchen unter Vertrag stehen. Bis dahin bezieht Luigi Hartz 4… ach ja, seinen Staubsauger durfte er mitnehmen 😉
Ich befürchte da einen ähnlichen Abbau an Qualität bei Lokalisationen, wie Herr Steppberger dies andeutet.Und, das Outsourcing würde man wohl kaum machen, wenn man plötzlich mehr Spiele lokalisieren würde. Da habe ich eher die Befürchtung, dass uns wieder mehr vorenthalten wird. Dies in Kombi mit Region Lock, halte ich für ein absolutes NoGo. Was hat denn Nintendo mit dem Non Region Lock beim DS eigentlich verloren???Ich hab mir ein paar US DS Games zusätzlich gekauft, auf die ich sonst hätte verzichten müssen, thats it. Desweiteren hoffe ich, dass von diesem Abbau die Serviceleistung in vollem Umfang erhalten bleibt, denn darauf konnte Nintendo immer stolz sein.
Eine erste Auswirkung gibt es schon. Captain Toad: Treasure Hunter erscheint in Europa erst 2015.
Alle müssen sparen…