No Doubt verklagt Activision

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Langsam wird es Gewohnheit: Nachdem vor einigen Wochen bereits Courtney Love und der Nirvana-Rest darüber geklagt haben, dass Kurt Cobain in Guitar Gero 5 unwürdige Dinge wie das Singen von Lieder anderer Interpreten wie (Schreck!) Bon Jovi über sich ergehen lassen muss, sind nun die nächsten Musiker dran.

Die punkrockige Truppe No Doubt rund um Vorzeigeblondine Gwen Stefani hat auch gleich eine Klage eingereicht:Demnach haben sie zwar vertraglich einem Auftritt in Band Hero zugestimmt, aber nur gemeinsam und lediglich bei ihren eigenen Liedern, von denen drei im Spiel sind. Wie es bei den Activision-Spielen aber üblich ist, können Zocker die einzelnen Charaktere auch getrennt wählen und bei anderen Songs einsetzen. Das findet das Quartett ganz schrecklich, denn damit würden sie auf ‘virtuelles Karaoke-Zirkusvolk’ reduziert.

Die Klage lautet entsprechend auf Vertragsbruch und betrügerische Machenschaften, Activision dagegen ist der Meinung, sie hätten im rechtlichen Rahmen gehandelt. Wer wirklich Recht hat, wird wohl ein Gericht feststellen (sofern kein Vergleich gefunden wird) – was aber nichts daran ändert, dass sich einige Musiker für wichtiger halten, als sie es sind.

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_the riddler_
5. November 2009 16:19

genau

Beeberman
5. November 2009 16:02

ich hasse musiker, denen es nur ums geld geht, sprich so gut wie alle mtvbands…musik ist kunst und einen künstler kann doch so was ganz sicher nicht stören. ich frag mich manchmal echt in welcher welt wir leben…alles nur geld geld geld…solchen bands gehört keinen ruhm.

jorginho
5. November 2009 14:00

da braucht aber jemand geld!!!