Neue Geschäftsmodelle bei Videospielen, wie Mikrotransaktionen oder (Pseudo-)Gratis-Spiele, stoßen gerade bei Hardcore-Spielern auf Kritik. Laut Electronic Arts’ COO Peter Moore sind diese Finanzierungsmethoden aber mitnichten als negativ zu bewerten, sondern viel mehr die – seiner Meinung nach – mangelnde Bereitschaft der Core-Gamer, Neuerungen zu akzeptieren:
“Ich denke, die Herausforderung ist manchmal, dass bei diesem Wachstum im Spielebereich…da gibt’s einen Kern [von Spielern], der sich dabei nicht wohl fühlt”, erklärte er im Interview mit GamesIndustry. Hier der Original-Wortlaut:
I think the challenge sometimes is that the growth of gaming theres a core that doesnt quite feel comfortable with that. Your readers, the industry in particular. I dont get frustrated, but I scratch my head at times and say, Look. These are different times. And different times usually evoke different business models. Different consumers come in. Theyve got different expectations. And we can either ignore them or embrace them, and at EA, weve chosen to embrace them.
There is a core-controversial statement coming from me, sadly-that just doesnt like that, because its different. Its disruptive. Its not the way it used to be. I used to put my disc in the tray or my cartridge in the top, and Id sit there and play. And all of these young people coming in, or God forbid, these old people coming into gaming!


















Gibts ja heute schon: nennt sich Körperwelten… kannst dich ja bewerben 😉 *fg*
Vielleicht stellt man irgendwann deine Knochen in einem Museum aus, seht ihr Kinder, so sah einst der Homo Corus Ludus Nerdiensis aus, sein Microtransaktions-Lappen im Gehirn war sehr schwach entwickelt.
Das schlimme ist ja, dass die sogenannten Core-Gammer wohl einen immer kleineren Anteil an den gesamten Spielern haben werden. Und der Rest wächst mit I-Tunes, Amazon Streaming, und anderen download-bezahlt Systemen und kennen es garnicht anders. Ich fühl mich jetzt schon wie ein aussterbender Dino 🙁
Aus welchem Grund sollen Core Gamer ganz im Allgemeinen weniger offen gegenüber Neuerungen sein als andere Spieler ? Ich denke nicht, dass ich weniger offen bin als andere Spieler gegenüber Neuerungen; zumindest spielerischer Art.Hier geht es allerdings nicht darum, sondern um die Erneuerung eines Bezahlsystems. In sofern kann ich die Skepsis darüber verstehen, da es mir so scheint, dass dieses System nicht entwickelt wurde um qualitaiv hochwertige Spiele zu entwickel sondern um den Gewinn zu erhöhen.
[quote=Klinnik]
Es ist einfach nur unerträglich wie EA free2play umsetzt siehe plants vs Zombies 2 oder Dungeon Keeper. Ich bin jetzt seit genau 110 Tagen free2play Spieler. Puzzle and Dragons ist das mit Abstand beste Spiel dieser Art, das mir begegnet ist. In den 110 Tagen habe ich mehr Geld in das Spiel gesteckt als ich sonst in einem Jahr für retail Spiele ausgebe und ich bereue keinen Cent davon.
Man kann ohne zu bezahlen viel Spaß damit haben. wie weit man es bringt, hängt von den eigenen skills sowie der investierten Zeit ab. Wer bezahlt kann noch mehr Spaß haben und dringt früher in die höheren Dungeons vor. Oder er gleicht mangelnde skills aus. Wie auch immer, versteht es das Spiel beispielhaft gut einem das Geld aus der Tasche zu ziehen ohne das man sich verarscht vorkommt.
[/quote]Darin liegt das Problem.Mit Geld lässt sich “”Zeit”” kaufen.Ich investiere 10 Euro und komme direkt weiter.Nur das Problem:die meisten dieser “”Spiele”” haben weder eine ordentliche Story noch irgentwann ein Ende.Wo ist dann der Sinn darin?Meine Freundin spielt Immortalis auf dem Kindle(Warum hat mich niemand davor bewahrt ihr das Teil zu schenken,ich dachte sie würde Bücher Lesen und ich könnte in Ruhe am Fernseher zocken)Hier kommt noch ein suggestiver Druck der Gilde hinzu und schwupps waren die letzten 2 Monate 120 Euro auf meiner Kreditkartenrechnung.Dabei ist das Spiel so simpel,es gaukelt die Spieltiefe vor d.h. entweder trainieren oder Geldausgeben,die Grafik besteht aus Standbildern.Ein Ende gibt es nicht.Besserer Charakter=Höherer Rang Ansehen in Gilde-Bessere Gilde=Mehr Ansehen und bessere Gegenstände das wars.Ich gebe zu,die “”soziale”” Komponente hat seinen Reiz.Aber ich würde das Ganze nicht als “”Videospiel”” im eigentlichen Sinne sehen.
[quote=Klinnik]
Es ist einfach nur unerträglich wie EA free2play umsetzt siehe plants vs Zombies 2 oder Dungeon Keeper. Ich bin jetzt seit genau 110 Tagen free2play Spieler. Puzzle and Dragons ist das mit Abstand beste Spiel dieser Art, das mir begegnet ist. In den 110 Tagen habe ich mehr Geld in das Spiel gesteckt als ich sonst in einem Jahr für retail Spiele ausgebe und ich bereue keinen Cent davon.
Man kann ohne zu bezahlen viel Spaß damit haben. wie weit man es bringt, hängt von den eigenen skills sowie der investierten Zeit ab. Wer bezahlt kann noch mehr Spaß haben und dringt früher in die höheren Dungeons vor. Oder er gleicht mangelnde skills aus. Wie auch immer, versteht es das Spiel beispielhaft gut einem das Geld aus der Tasche zu ziehen ohne das man sich verarscht vorkommt.
[/quote]Das ist doch die Masche von den meisten Free2Play Spielen , den Nutzer im Glauben zu lassen man ziehe ihm nicht das Geld aus der Tasche. Trotzdem hast du mehr geld ausgegeben als du normalerweise in “”normale(Indie,AAA,usw Titel)”” Spiele investierst in nur einem 1/3 Jahr.Das Studio macht somit um einiges mehr Gewinn als nur das Spiel so zu verkaufen ohne inGame Shop.Weshalb denkt ihr die ganz Großen und Etablierten auch ein Stück vom Kuchen haben wollen da die Gewinnspanne um einiges groeßer ist, als der Weg den die “”Core”” Gamer sich wuenschen.Wirklich gute Free2Play Konzepte gibt es bei Valve(Dota) und RIot Games(LoL).Dort wird man nicht gezwungen für Spielspass in Geld zu investieren. Bei LoL sind manche Investitionen zum Vorteil(Runen-Seiten). Diese halten sich im moderaten Rahmen bei max 25 Euro(So viel habe ich für die >Runen Seiten ausgegeben) und sind aber auch kostenlos durch die InGame_Währung zu erpielen( braucht aber Zeit). Ich spiele das Spiel seit 2¹/² Jahren und habe ungefähr 70 Euro ausgegeben.Liest diesen Artikelhttp://derstandard.at/2000002145153/Ein-Free2Play-Insider-rechnet-ab-Wie-die-Gratisspielbranche-luegt-undedit. Sorry fuer die etwas schlechte Formatierung, da ich es von meinem Handy aus geschrieben hab
Wen interessiert Peter Moore?
[quote=Klinnik]Man kann ohne zu bezahlen viel Spaß damit haben. wie weit man es bringt, hängt von den eigenen skills sowie der investierten Zeit ab. Wer bezahlt kann noch mehr Spaß haben und dringt früher in die höheren Dungeons vor.[/quote]Genau das ist der F2P Mist den ich nicht mag: Bezahl Geld, um schneller voran zu kommen und um deinen Skill auszugleichen.Bei League of Legends kann man lediglich Champions und Skins für die Champions kaufen. Skins sehen hübsch aus und die Champions bringen dir auch nichts, wenn man diese eben nicht beherrscht.So sollte F2P sein. Geld sollte keinen Vorteil verschaffen.
Mikrotransaktionen betreffen ohne dies nur dem Multiplayer von dem her ist es mir egal, ob es diese gibt oder nicht.
diese neuen geschäftsmodelle, vorallem microtransactions sind nicht da, weil kunden nicht bereit sind neuerungen zu akzeptieren, sondern um noch mehr geld auf wirklich dreckige art und weise von kunden zu nehmen. auch die einführung des online pass hat sehr viele kunden den spaß an multiplayer spielen versaut. und das kam meines wissens von ea. ich finde es traurig, dass der mann die wahrheit verdreht und die schuld auf uns spieler schiebt. ne mein freund so einfach wirds nicht. es gibt immer zwei seiten der medaille.
is schon frech von uns kunden wenn wir etwas, das wir nicht mögen, nicht annhemen. das gute bei der sache ist das wir am längeren hebel sitzen because “”you want my money dude!””. achja und noch ne kleine randnotiz: da die “”coregamer”” nicht bereit für änderungen sind geht die indieszene ja auch seit jahren durch die decke. dort bekommt man nämlich auch mal wirklich neuerungen und neue spielansätze statt der jährlichen EA-updates!p.s. hat EA nicht gerade ein gerichtsverfahren verloren das sie das IOS dungeon keeper nicht mehr als free to play verkaufen dürfen weil man zu sehr abgezockt wird? HA HA
Peter Moore und co?kann man den/die eigentlich noch ernst nehmen???neeeeeeeeeeeee!^^
Ja, ganz bitter für Firmen wie EA, wenn man nicht einfach im Handumdrehen noch mehr Gewinn machen kann. Typische Krake. Wenn beim Brainstorming und Gamedesign als erstes sehr vermutlich das Bezahlmodell noch vor dem eigentlichen Spiel besprochen wird, und dann nachher sich beschwert wird, dass sowas nicht ankommt, dann ist doch ziemlich armselig. Anstatt dann daraus zu lernen, wird eher rumlamentiert und am Kunden genörgelt. Wieso soll es im Videospielmarkt anders sein als im Rest der Wirtschaft? Das was der Kunde will, kauft er, und dementsprechend sollte Produziert werden, und nicht sich etwas tolles ausmalen und sich dann wundern, dass es keiner haben will. Liebes EA, seid froh, dass genug Leute eueren FIFA Müll kaufen. Klatscht doch da auch mal so ein Bezahlmodell drauf 😀
@KlinnikDanke für die Warnung. ;)Schockierend, ein harter Kern der Spielergemeinschaft lässt sich nicht so einfach das Geld aus der Tasche ziehen wie EA es gerne hätte. Mir bricht es das Herz.Ist halt ne schwere Zeit für EA. Es gibt einfach zu viele Spiel
Es ist einfach nur unerträglich wie EA free2play umsetzt siehe plants vs Zombies 2 oder Dungeon Keeper. Ich bin jetzt seit genau 110 Tagen free2play Spieler. Puzzle and Dragons ist das mit Abstand beste Spiel dieser Art, das mir begegnet ist. In den 110 Tagen habe ich mehr Geld in das Spiel gesteckt als ich sonst in einem Jahr für retail Spiele ausgebe und ich bereue keinen Cent davon. Man kann ohne zu bezahlen viel Spaß damit haben. wie weit man es bringt, hängt von den eigenen skills sowie der investierten Zeit ab. Wer bezahlt kann noch mehr Spaß haben und dringt früher in die höheren Dungeons vor. Oder er gleicht mangelnde skills aus. Wie auch immer, versteht es das Spiel beispielhaft gut einem das Geld aus der Tasche zu ziehen ohne das man sich verarscht vorkommt.
Hab schon sehr viele Free to Play Spiele probiert und bisher konnte mich kein einziges überzeugen…Bei manchen ist es zwar nicht schlimm (wie zB Dota 2) aber wirklich profitieren tut davon kein Spiel. Free to Play ist nur für die Hersteller von Vorteil und sonst für niemanden… selbst für viele Hersteller ist Free to Play schlimm, da es den Eindruck beim Kunden erweckt, dass ein Spiel nichts kosten darf…
Ändert nix am Konsolencrash, bei dem auch einige damalige Publisher draufgegangen sind.Gleichzeitig hat das anderen Publishern, die von Anfang an auch oder ausschließlich auf Hiemcomputern unterwegs waren gewaltigen Auftrieb gegeben.
Nur haben sich Heimcomputer von den Games her wesentlich zu den Konsolen unterschieden? Meines Wissens nach, gabs auch für Heimcomputer zahlreiche Arcadespiele. Wenn natürlich auch damals der Anschaffungspreis für einen PC ein erheblich anderer war. 🙂
Es gab einen Videospielcrash, danach war in den USA zwei Jahre lang Schicht im Schacht mit Konsolen, Heimcomputer dominierten, insbesondere in Europa, und reihenweise Hersteller von Hard- und Software waren weg vom Fenster.
Irgendwie ist ja dieser Crash nie wirklich einer gewesen, denn man konnte ja fast nahtlos weiter Videospiele konsumieren, einfach nur von anderen Herstellern.Ob Coregamer nicht bereit für Neues sind? So pauschal lässt sich das ja nun nicht beantworten. Hier gehts ja um Bezahlmodelle und die damit verbundene Intransparenz. Man weiss gar nicht, was man genau gekauft hat und wieviel es noch kosten wird.In der Prä DLC Ära, da lief es wie in der Wurstbude, Geld, dann gibts Wurst. Heute ist man nicht sicher, ob was von der Wurst weggeschnitten wurde, dass man versucht einem separat nochmals zu verkaufen. Ist die Sauce schon dabei oder muss man extra bezahlen, etc. Ich glaube es ist dieses Hintenrum, dass die meisten einfach ankotzt, man kommt sich dabei irgendwie abgerippt vor als Konsument.Das hat der Herr da oben einfach nicht begriffen.Und was neues Gameplay angeht, da sollte EA geschlossen den Rand halten.
Die Aussage mal aus dem Kontext genommen, also “”Core Spieler sind nicht offen für Neuerungen””, würde ich voll und ganz unterschreiben.Free to Play ist nicht schlimm, wenn es nur wie z.B. bei League of Legends genutzt wird. Solange es kein Pay to Win wird, ist das Konzept völlig ok.Aber naja, geben wir dem Videospielcrash noch ein paar Jahre. Es ist passiert und wird wahrscheinlich wieder passieren 😀
Ist vielleicht ein bischen ungschickt geschrieben, glaube aber das jeder “”Coregamer””weiß, was gemeint ist 🙂
@GipettoNeuerungen? Ehrlich, abgesehen von der F2P-DLC-OnlineDRM-Thematik mal abgesehen….will ich keine Neuerungen! Hat man ja zumindest im Spielesektor sehr oft gesehenOhje, ich hoffe du meinst das nicht so, wie dus schreibst. Sonst hast du dir das
Neuerungen? Ehrlich, abgesehen von der F2P-DLC-OnlineDRM-Thematik mal abgesehen….will ich keine Neuerungen! Hat man ja zumindest im Spielesektor sehr oft gesehen.Ein Dead Space 3 ist anders, als Teil 1. Ein Mass Effect 3 ist schlechter als Teil 1. Ein Dragon Age 2 ist im Gegensatz zum Erstling Mist. Ständig müssen hervorragende Spiel-und Designdynamiken/Elemente ersetzt werden, weils ja dann “”neu”” und revolutinonär ist. Anstatt das bisherige zu optimieren(vielleicht mal auch auf die Community zu hören) wird alles verschlimmbessert und selbst liebgewonnen Spieletreihen, genreübergreifend bunt zusammen gewürfelt. Ein Street Fighter soll bitte ein Street Fighter bleiben. EIn Fallout muss auch so bleiben wie es ist.Ich will in diesem Punkt keine Neuerungen! Demnach liegt Hr.Moore also gar nicht mal so verkehrt.EDIT:Bestes Beispiel Sim City.Das hätte so gut werden können! Aber nö…..das Teil ist voll an die Wand geklatscht. Oder jetzt, das eben erscheinende Sacred 3. Was soll das?! Es steht Sacred drauf, dann will ich auch ein Sacred.
Neuerungen? Immer her damit aber Abzocken lasse ich mich nicht.Und E.A fragt sich bei solchen unqualifizierten Fragen warum keiner E.A mag?
Lieber Peter Moore, Abzocke ist doch keine Neuerung und bei E.A. schon gar nicht. Da muss man nicht die Core Gamer beleidigen, nur weil sie das schon halt sein Jahrzehnten von E.A. kennen und sich nicht gefallen lassen, wie anderen unbedarfter Casual Gamer.
Die Grundaussage stimmt. Coregamer mögen keine neuen Sachen. Das hat allerdings nichts mit F2P zu tun. Schließlich verballern die Spieler in CoD und Street Fighter auch hunderte von Euros. EA hat die F2P Schiene einfach nicht drauf.
[quote=Satus]
Dummes Gelaber von dem Moore. Genau so blöde sind Gamer die F2P strikt ablehenen.
Wenn das Modell fair ist, gibt es keinerlei Akzeptanz Probleme – siehe z.B. Path of Exile. EA kann halt einfach keine fairen , guten F2P Games auf den Markt bringen.
[/quote]Path of Exile ist ein relativ komplexer Diablo-Klon.Das kann man imo nicht mit Spielen wie Clash of Clans, Candy Crush Saga und Goodgame Empire vergleichen. Und die machen in einer Woche mehr Umsätze als ein Path of Exile in einem Jahr. Die fairen und guten F2P-Spiele bilden leider die Ausnahme.Hab nach langer Zeit dieses Jahr mit Trials Frontier wieder einem F2P-Spiel eine Chance gegeben, aber ich werde mit dem Konzept einfach nicht warm. Ständige Wartezeiten und Glücksspiel-Elemente vermiesen einem ein im Grunde wirklich nicht schlechtes Spiel.
Ich finde auch, dass es von den meisten Spielen leider übertrieben wird. Wenn ein Trials Fusion (Konsole) als vollwertiges, immer Spielbares, Spiel gerade mal 40€ kostet, darf es einfach bei einem Trials Frontier (iOS) keine InApp Käufe in einer Höhe von 90€ geben, mit denen man immer noch kein volles Spiel bekommt.Und so hat es nichts mit Neuerungen, die nicht akzeptiert werden, zu tun, sondern es handelt sich schlicht um Abzocke der Unwissenden. Da kann der Herr rumlabern, was er mag aber das ist und bleib alles ganz großer Bullshit!