Randall S. “Duval Magic” Pitchford II hat bereits eine Karriere hinter sich, die eben so schillernd ist wie sein Name: schon als 11-jähriger bastelte er sein erstes Text-Adventure zusammen, in späteren Jahren arbeitete er gar als Zauberkünstler. Doch es zog ihn wieder zum Computer hin: Duke Nukem 3D, Half Life: Opposing Force und Counter Strike tragen alles seine Handschrift.
Auf der Eröffnungsrede der Nordic Game Conference 2012 sprach Pitchford – mittlerweile Präsident bei Gearbox – über ein Thema, dass viele Entwickler nicht sonderlich mögen: Lizenzspiele. Laut GamesIndustry forderte seine Kollegen aus der Entwicklerzunft auf, diesen gegenüber nicht so voreingenommen zu sein, denn auch hier gäbe es jede Menge zu entdecken:
“Bevor man sich auf den Weg macht und etwas eigenes beginnt, ist es meist die Arbeit anderer Leute, die einen inspiriert. Gerade jetzt, arbeitet mein Studio an einem Spiel namens Aliens: Colonial Marines… ich habe in meiner ganzen Karriere von Alien gestohlen”, gestand er. Schon bei der Arbeit zusammen mit Valve an Half-Life: Opposing Force arbeitete man an einer Marke, einem Universum, das eine andere Firma etabliert hatte.
Doch man machte das beste draus: Das Team konnte zum einen wichtige Erfahrungen sammeln, zum anderen half Gearbox dabei, aus “Half-Life” eine wirklich Franchise zu machen. Sein Rezept für Entwickler: aus der Lizenz etwas eigenen kreieren: “Es war uns nicht genug, nur unsere Arbeit zu tun; wir wollten etwas besonderes schaffen, es zu unserer Sache machen.” Eine Neue Marke zu etablieren ist darüber hinaus sehr viel komplexer und risikoreicher, als auf eine schon bestehende aufzubauen. Doch nicht immer geht die Rechnung auf, wie man an Duke Nukem Forever sehen konnte – auf das Pitchford aber immer noch sehr Stolz ist.









Ein Statement, dass wie ein Fähnchen im Wind flattert.
Höt sich fast so an wie:”” Lizenzspiele sind Mist, aber wenn Man das beste heraus pickt und etwas eigenes daraus macht, dann wird es ein gutes Spiel.Randy möchte anscheinend nur sagen das Man auch durch Lizenzspiele auf gute Ideen kommen kann.Randnotiz: Duke Nukem Forever soll sich ganz gut verkauft haben und es soll irgendwann ein neues Spiel kommen. Aber diesmal komplett neu Programmiert.
Die Frage ist doch, hat das mit dem Missfallen der Entwickler oder einfach mit Zeit- und vllt. Kostendruck zu tun?Viele Alienspiele waren und sind wirklich gut, etwa Alien³ fürs SNES, Alien Trilogy, Alien vs. Predator 2 von Monolith, andere, etwa die Game Boy Version von Alien³ waren Schrott.Von Star Wars gab es ebenfalls eine Unmenge wirklich guter Spiele und nur eine Handvoll schlechte.
Dass Entwickler Lizenzspiele nicht mögen, merken die Gamer selber ganz gut. Die meisten Lizenzspiele sind der größte Schrott, auch wenn sich darunter erstaunlicherweise ab und an mal eine Perle befindet.