Rovio CEO: “Spieler sind keine wandelnden Brieftaschen“

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“Apropos: ‘Nutzer’ ist das falsche Wort. Solange man über Nutzer redet, vergisst man, dass es sich um wirkliche Menschen handelt”, ermahnt Mikael Hed AllThingsD. “Man produziert [Spiele] nicht für wandelnden Brieftaschen”, fügte er hinzu und kritisiert, dass zu viele Unternehmen ihren Gewinn über den Kundenwunsch stellen.

Eine löbliche Auffassung, die sich so mancher DLC-geplagte Spieler auch von andere Herstellern wünscht. Allerdings hat Rovio auch leicht reden, spülen die Angry Birds doch nach wie vor ordentlich Geld in die Kassen, und Firmen wie Zynga umwerben die Firma. Doch das war nicht immer so: In einem separat veröffentlichtem Auszug erzählt Hed über die Anfänge seiner Firma, als sein Vater noch die Geschäfte leitete:

“Er erzählte mir, dass er eine Hypothek auf die Wohnung meiner Großeltern aufnehmen wollte – so konnte er etwas mehr Geld für das Unternehmen gewinnen, um es über Wasser zu halten. Das war schon hart. Ich wollte sicherlich nicht die Person sein, die verantwortlich dafür sein würde, wenn meine Großeltern auf der Straße landen”, sagte Hed. Aber sein Vater tat’s doch: “Jetzt bin froh, dass er es getan hat, aber es war ein großes Glücksspiel.”

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