Switch – Produktionskosten geschätzt

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Dass Nintendos Switch für 330 Euro nicht die billigste Konsole ist, steht außer Frage – warum das praktische Gerät diese Summe kostet, liegt aber auf der Hand, wenn man folgendem Tweet Glauben schenkt:

Japan’s teardown firm Fomalhaut expects Nintendo Switch’s cost at $257, may sell 30 million units by 2018 end. https://t.co/Gs52rk6HeD

— Takashi Mochizuki (@mochi_wsj) 4. April 2017

Der Verfasser ist ein in Japan ansässiger Technik-Reporter für das Wall Street Journal und damit durchaus als glaubwürdig einzustufen,  Fomalhaut wiederum ist eine japanische Firma, die sich auf die Technik-Analyse von Geräten spezialisiert hat. 240 Euro kostet nach deren Meinung als die Herstellung eines Switch.

Und wenn die Absatzprognose auch nur halbwegs eintreffen sollte, würde die Konsole innerhalb nicht einmal zwei Jahren bereits mehr als die doppelte Menge verkauft haben als der Vorgänger: Wii U hatte bekanntlich bis Ende 2016 weniger als 14 Millionen Exemplare an den Mann bzw. die Frau gebracht.

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Seska1973
6. April 2017 19:36

[quote=D00M82]

Also das Internet ist nicht schuld, aber die “”Flatlines”” fürs Internet schon?!
Das Internet ist also nicht schuld, aber gleichzeitig doch?
Ja was denn nun?

[/quote]“”Internet””, damals war gekoppelt mit einer saftigen Telefon Rechnung. Einige gingen damals nur für die kosten arbeiten 🙂 und richtigen Zugang ins Netz, hatten damals die Unis und soAber Cold hat meine Antwort schon verstanden

captain carot
6. April 2017 15:39

Das 3DO sollte ja von den Herstellern mit Gewinn verkauft werden. Entsprechend ‘unverschämt’ (halt nicht wirklich) waren deren Preise.Minusgeschäft seitens der Händler war wohl anfangs die PS2. Wobei die Händler damals wohl nix dazu sagen durften.Wie das bei Xbox und Gamecube vor allem nach den Preissenkungen seitens Handel stand weiß ich nicht, zumindest nicht ohne Recherche. Aber gerade die XBox war für MS ein dickes Minusgeschäft. Und der GC selbst wohl nie mehr als ne Nullnummer für Nintendo. Zeitenweise wurden da wohl auch leichte Verluste einkalkuriert.

Cold Seavers
6. April 2017 15:03

[quote=captain carot]

AFAIR wurden schon seit spätestens den Neunzigern keine Konsolen mit wirklich nennenswertem Gewinn verkauft. 3DO zeigt z.B. auch schon, warum.

[/quote]Wie gesagt die Spirale fing Jahre vor dem 3do an sich zu drehen.Das 3do war auch kein Impulsgeber was schlecht Kalkulierte Hardware angeht….Schuld sind harten Margen generell in dem Biz. Ich erinnere mich sogar an Minus Kalkulation bei Hardware. Diese wurde eingekauft um die Spiele und Zubehör in massen zu verticken…

Celes
6. April 2017 14:16

[quote=M.Instant]

:
Monty und ich sind hier unter den “”Kommentierern”” höchstwahrscheinlich die einzigen “”Early-Switch-Adopter””

Also entspann dich 🙂 mein Kommentar war nicht ernst gemeint. Ich spiele täglich mit meiner Switch – und nicht nur Zelda.

[/quote]Bin entspannt, hatte nur den Ironie Detektor so früh am Morgen noch nicht an. Alles gut 🙂

captain carot
6. April 2017 13:43

AFAIR wurden schon seit spätestens den Neunzigern keine Konsolen mit wirklich nennenswertem Gewinn verkauft. 3DO zeigt z.B. auch schon, warum.

Cold Seavers
6. April 2017 11:39

[quote=Seska1973]

Cold Seavers schrieb:

Bei der Software und Peripherie gibt es noch ein wenig Abzugrasen…aber die Mär von Leuten die vom Konsolen verticken reich werden ist kaum vorhanden. Ist auch einer der Gründe warum es kaum noch Erfolgreiche Händler gibt die Only Videogames verkaufen…

die standard ausrede ist immer “”Das Internet ist schuld””, aber so ganz schuld is es nicht. Den der Dammbruch waren die “”Flatlines””. Internet für alle!!

Was ich sagen will, erst als das Internet für eine breite massen erschwinglich wurde, fingen auch die ganzen “”pre-amazon”” häuser an, und so weiter. Der druck ist schneller da und Weltweit, nicht mehr lokal gegen Eisen Karl oder Obi, so schrumpfen die einigen Gewinnmargen, wenn man noch im Geschäft bleiben will

[/quote]Schon zu Sega Saturn, Ps1 war an der Hardware kaum was zu verdienen…Und da gab es keine Online Shops..

D00M82
6. April 2017 11:36

[quote=Seska1973]

Cold Seavers schrieb:

Bei der Software und Peripherie gibt es noch ein wenig Abzugrasen…aber die Mär von Leuten die vom Konsolen verticken reich werden ist kaum vorhanden. Ist auch einer der Gründe warum es kaum noch Erfolgreiche Händler gibt die Only Videogames verkaufen…

die standard ausrede ist immer “”Das Internet ist schuld””, aber so ganz schuld is es nicht. Den der Dammbruch waren die “”Flatlines””. Internet für alle!!

Was ich sagen will, erst als das Internet für eine breite massen erschwinglich wurde, fingen auch die ganzen “”pre-amazon”” häuser an, und so weiter. Der druck ist schneller da und Weltweit, nicht mehr lokal gegen Eisen Karl oder Obi, so schrumpfen die einigen Gewinnmargen, wenn man noch im Geschäft bleiben will

[/quote]Also das Internet ist nicht schuld, aber die “”Flatlines”” fürs Internet schon?!Das Internet ist also nicht schuld, aber gleichzeitig doch?Ja was denn nun?

M.Instant
6. April 2017 11:55

:Monty und ich sind hier unter den “”Kommentierern”” höchstwahrscheinlich die einzigen “”Early-Switch-Adopter””Also entspann dich 🙂 mein Kommentar war nicht ernst gemeint. Ich spiele täglich mit meiner Switch – und nicht nur Zelda.

MontyRunner
6. April 2017 9:41

So viel ich weiß, war die Wuu subventioniert; zumindest anfangs.

MadMacs
6. April 2017 9:31

Nintendo hatte alle seine Konsolen mit Gewinn verkauft. Subventioniert waren keine.Sie werden ihre GFirmenpolitik jetzt nicht umgestellt haben.

Celes
6. April 2017 9:00

Ob des Herstellungspreis bin ich doch reichlich erstaunt. Hätte mit weniger gerechnet, ehrlich gesagt. So hat Nintendo doch erstaunlich knapp kalkuliert.[quote=M.Instant]

Also 50 Euro weniger als ein iPhone 7.

Nintendo weiß wirklich, wie man den Leuten das Geld aus der Tasche zieht.

[/quote]Switch kostet in der Herstellung 50€ weniger als ein iPhone 7, wird aber für den halben Preis im Laden verkauft. Inwiefern zieht Nintendo jetzt den Leuten das Geld aus der Tasche?

Turrican
6. April 2017 7:43

Oh Gott hört doch endlich auf die Switch zu kaufen! Ihr ruiniert Nintendo 🙂

Ziep
5. April 2017 22:46

Schuld sind immer die Menschen. Blubb…

donkiekung
5. April 2017 21:34

Das schafft nur Nintendo. So viel Schrott für so viel Kohle.

Seska1973
5. April 2017 21:12

[quote=Cold Seavers]

Bei der Software und Peripherie gibt es noch ein wenig Abzugrasen…aber die Mär von Leuten die vom Konsolen verticken reich werden ist kaum vorhanden. Ist auch einer der Gründe warum es kaum noch Erfolgreiche Händler gibt die Only Videogames verkaufen…

[/quote]die standard ausrede ist immer “”Das Internet ist schuld””, aber so ganz schuld is es nicht. Den der Dammbruch waren die “”Flatlines””. Internet für alle!!Was ich sagen will, erst als das Internet für eine breite massen erschwinglich wurde, fingen auch die ganzen “”pre-amazon”” häuser an, und so weiter. Der druck ist schneller da und Weltweit, nicht mehr lokal gegen Eisen Karl oder Obi, so schrumpfen die einigen Gewinnmargen, wenn man noch im Geschäft bleiben will

Cold Seavers
5. April 2017 21:06

Die Kalkulation bei Unterhaltungselektronik ist Schrott. Als ich die Videospielabt. einer hiesigen Firma leitetet war das ein Trauerspiel vor dem Herrn….Bei der Software und Peripherie gibt es noch ein wenig Abzugrasen…aber die Mär von Leuten die vom Konsolen verticken reich werden ist kaum vorhanden. Ist auch einer der Gründe warum es kaum noch Erfolgreiche Händler gibt die Only Videogames verkaufen…

captain carot
5. April 2017 20:35

, die 30% Handelsspanne kannste bei Konsolen mal komplett knicken. Davon ab sind es 330:1,19 (in Europa) und nicht 330•0,81.

JonnyRocket77
5. April 2017 20:00

Wow, hätte nicht gedacht, dass ne Switch so teuer in der Herstellung ist. Hätte ich das frei schätzen müssen, wäre von mir ein viel kleinerer Betrag genannt worden.

Seska1973
5. April 2017 19:24

[quote=captain carot]

Das sind Herstellungskosten. Rechne mal Dinge wie Zoll und Steuern drauf…

[/quote]..und Transportkosten ins Ausland und weltweit…

captain carot
5. April 2017 18:50

Das sind Herstellungskosten. Rechne mal Dinge wie Zoll und Steuern drauf…

Nick
5. April 2017 18:49

Gut 70 $ VERLUST pro Switch!?Wenn das so stimmt mit den 257 $ dann würde Nintendo pro verkaufte Switch gut 70 $ Verlust machen.Wie das? Grob gerechnet:330 $ Preis minus ca. 20% MWSt. und minus ca. 30% Handelsmarge = 184 $ bei Nintendo

M.Instant
5. April 2017 18:25

Also 50 Euro weniger als ein iPhone 7. Nintendo weiß wirklich, wie man den Leuten das Geld aus der Tasche zieht. Und nun lasset uns gemeinsam das “”Apple unser”” sprechen 😉

bupple
5. April 2017 17:26

Moin,irgendwann beteilige ich mich an der Absatzprognose. Mit exakt *einer* Switch 🙂 irgendwann…Gruß,bupple