TheA500 Mini – volle Spieleliste vom Zwerg-Amiga verkündet

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In den letzten Monaten nach de rursprünglichen Ankündigung (mehr dazu hier) wurden häppchenweise die damals noch nicht genanten Titel enthüllt – seit heute ist die Liste komplett und diese 25 Oldies werden dabei sein:

  • Alien Breed 3D
  • Alien Breed: Special Edition’92
  • Another World
  • Arcade Pool
  • ATR: All Terrain Racing
  • Battle Chess
  • Cadaver
  • California Games
  • The Chaos Engine
  • Dragons Breath
  • F-16 Combat Pilot
  • Kick Off 2
  • The Lost Patrol
  • Paradroid 90
  • Pinball Dreams
  • Project-X: Special Edition 93
  • Qwak
  • The Sentinel
  • Simon the Sorcerer
  • Speedball 2: Brutal Deluxe
  • Stunt Car Racer
  • Super Cars II
  • Titus The Fox: To Marrakech And Back
  • Worms: The Director’s Cut
  • Zool: Ninja Of The “Nth” Dimension

Insgesamt nicht schlecht, wenn auch einige etwas exotischere Spiele dabei sind, während wir auch etwa den für eine Maus gerade perfekten Vorzeigetitel Lemmings oder andere prominente Psygnosis-Titel vermissen…

Außerdem steht nun der Veröffentlichungstermin fest, der gar nicht so weit von den bisherigen Platzhaltern entfernt ist: Ab dem 25. März 2022 wird der THEA500 Mini inklusive Maus und Gamepad für 129,99 Euro verkauft.

neuste älteste
amigafreak
I, MANIAC
amigafreak

@torcid

Für 85€ hast du keinesfalls was verkehrt gemacht 😉

Beim Ultimate bekommst du nur das Board mit Netzteil, das ist richtig. Gehäuse + Tastatur muss man sich selber organisieren. Ich hab mir noch eine Duo-LED eingebaut, damit die Floppy-Zugriffe angezeigt werden.
C-64 ist natürlich nicht hochkomplex – wenn man vom SID absieht. Da gibt es m.W. nach wie vor keine 100%ige Emulation für, daher habe ich einen Original-SID in den Ultimate gesteckt. Beim normalen Ultimate-Board muss man aufpassen, da es verschiedene SID gibt die verschiedene Spannungen brauchen. Das Elite-Board erkennt das automatisch.
Aber würde ich das nicht wissen, hätte ich den Unterschied bei der Emulation vermutlich auch niemals bemerkt 😀 Seinerzeit hing der C64 am 14″-Röhrenfernseher mit entsprechender Tonqualität 😉

torcid
I, MANIAC
torcid

@amigafreak

da muss man sich das Gehäuse/Tastatur dann von einem alten C64 selbst besorgen und das PCB dort einbauen oder ?

Ja ich hab den Maxi zuletzt aus Italien für 85€ inkl. im Angebot bekommen. Das war schon ein No Brainer Deal! Ist wirklich super geworden das Teil. Klar besser als der Mini.

C64 Emulation ist halt dann auch nicht so hochkomplex ^^. Inputlag sollte daher kein Problem sein. Vermutlich merkt man daher keinen Unterschied zum Original. Bis auf das man natürlich nur eine digitale Ausgabe des Signals hat.

amigafreak
I, MANIAC
amigafreak

@torcid
Ich hatte mir den C64 Maxi sogar schon vorbestellt gehabt. Allerdings ist es dann, wie gesagt, der Ultimate geworden. Der ist halt auch erstmal nicht Plug’n Play. Hab mir ein blau beleuchtetes Acrylglas-Gehäuse dazu gekauft und den SID und die Tastatur meines 1. (leider defekten) C-64 eingebaut. Das war für mich der beste Kompromiss zwischen möglichst perfekter Nachbildung des Systems und moderner Hardware. Zumal sich an den Ultimate noch originale C-64-Hardware anschließen lässt.
Aber der Maxi hat definitiv auch seine Daseinsberechtigung. Gäbe es den Ultimate64 nicht, würde der Maxi jetzt auf dem Platz stehen 😉 Und der Maxi kostet natürlich auch wieder eine ganze Ecke weniger.

@dirk-von-riva
Ich finde die Auswahl nicht verkehrt. Aber wie du sagst, man kann ja mehr draufspielen. Ich hoffe, dass die Emulation am Ende was taugt.
Und wäre cool, wenn man einfach eine Festplattenpartition einbinden könnt mit allem drauf, was man gerne hätte. Das fand ich am The C64 blöd, dass man da vieles konfigurieren musste, indem man irgendwelche Zusätze an den Dateinamen hängen musste.

Dirk von Riva
I, MANIAC
Dirk von Riva

Hatte auch früher einen A500. Mein Cousin hatte ihn zuerst und dann auch den A2000 geholt (ich nur den A500).

Tolle Zeit war das… hab mich gefreut auf den A500 Mini. Die ersten 12 Spiele haben mir super gefallen. Die letzten 13 jedoch…. na ja leicht enttäuscht (hab mir andere Spiele erhofft wie Lionheart usw).

Aber wie schon bei den Vorgänger Konsolen, gab es immer die Möglichkeit der Erweiterung.

Daher bestelle ich ihn nicht ab (Vorbestellt seit Anfang an)

torcid
I, MANIAC
torcid

@amigafreak

MisTer gibt es ja eigentlich schon recht lange. Wollte mir immer mal Einen bauen… Der Pi hat halt ein ziemlich hohes Inputlag von 150-170ms. Nicht bei jeder Konsole, aber z.B. bei SNES oder Genesis. Glaub Neo Geo ist vom Inputlag deutlich besser.

Der große C64 Maxi bzw. The C64 ist klasse und deutlich besser als die Mini Variante. Hier gibt es ein wirklich gutes Vergleichsvideo zum original Brotkasten. Stimmt schon was er da sagt. Einfach viel pflegeleichter, keine Reparaturen etc.
Netzteil scheint wohl mit den Jahren oft in Rauch aufzugehen…

https://www.youtube.com/watch?v=Z8CsoUvd73Q

Ja Nintendo ist was sowas angeht sehr krass drauf. Gina Sisters, da war doch was…

amigafreak
I, MANIAC
amigafreak

@torcid
Das ist korrekt. Der MISter hat ja auch noch den Vorteil, das man massig klassische Systeme darauf laufen lassen kann, ähnlich wie beim Raspi. Und wenn man schaut, wie die Raspberry-Preise gerade explodieren, ist der MISTer garnicht mal mehr teuer im Vergleich. (Hab für meinen voll ausgestatteten etwa 300€ gezahlt. Hab nur noch nen Extra-USB-Stick dazu gekauft.)
Aber ich kann mich bei den meisten Mini-Konsolen auch nicht zurückhalten. Gerade Mega Drive und PC Engine Mini waren für mich ein Pflichtkauf.
Die PSX Mini ist (oder war?) aber auch wieder hoch gegangen, da man damit auch relativ leicht andere Emulatoren draufhauen kann. Hab auch eine ganze Ecke mehr als 20€ für bezahlt.
Glaub das einzige, was ich mir nicht gekauft habe, war der große “The C64”. Da ist der Ultimate 64 für mich die bessere Wahl gewesen.

Für wen es interessiert – ist noch deutlich mehr OT…. aber für den C64 wurde gerade erst das erste Master-System-Sonic the Hedgehog zum freien Download veröffentlicht. Absoluter Hammer für den kleinen Kasten und spielt sich top.
Soweit ich gelesen habe, hatte Sega nichts gegen die Veröffentlichung. Nintendo hätte die Entwickler vermutlich direkt verklagt, wenn sie stattdessen Mario gemacht hätten…

torcid
I, MANIAC
torcid

@amigafreak

MisTer ist ja keine Emulation mehr, sondern eher schon Nachbildung der Hardware, ähnlich dem Super und Mega NT. Das ist natürlich dann Nonplusultra 🙂 Die Minis sind teilweise völlig ok und Einer hat auch ein sehr sehr niedriges Inputlag. Da stinkt dann wirklich jeder Raspberry haushoch gegen ab. Siehe Vergleich Inputlagmit SNES Mini:

https://marc.tv/input-lag-snes-mini-vs-recalbox-rpi/

Aber halt auch nur mit original Canoe Emulator.

Die Minis haben halt ne andere Hauptzielgruppe. Plug & Play und zum mitnehmen für zwischendurch ohne irgendwas konfigurieren zu müssen. Einige sind wirklich richtig gut gelungen. Bis auf den Mega Drive und den Neo Geo Mini hab ich glaub ich auch alles da. Die kommen aber bestimmt auch noch :D…

Manche hab ich sogar zwei Mal als Reserve ^^

Gut die PSX Mini wurde dann ja am Ende auch für 20€ verramscht. Da kauft man dann auf Reserve. Die Software ist vielleicht standardmäßig schrott. Aber der Rest völlig ok…

amigafreak
I, MANIAC
amigafreak

@torcid
Firepower tatsächlich nicht, aber Stunt Car Racer per Nullmodemkabel A500 gegen A500+ war immer cool. (1200 gegen 500 ging nicht. Die 2 waren meine ich immer ziemlich schnell desynchronisiert…) Gab leider nur wenige Spiele, die das unterstützt haben.

Aber du hast recht, ich bin immer noch erschreckend gut im Thema 🙂 Auch wenn das Thema Amiga bei mir ein paar Jahre komplett geruht hat. Lese aber nach wie vor regelmäßig die Amiga Future, um so ein bisschen dabei zu bleiben. Da war auch ein großer Artikel über den MISTer FPGA drin. Musste das Teil haben, da gabs kein großes Nachdenken drüber 🙂
Abgesehen davon, dass das Teil außer dem Amiga noch dutzende andere Systeme nachbildet. Dagegen stinken (meiner Meinung nach) sämtliche Raspberrys und die ganzen Mini-Emulator-Konsolen massiv gegen ab. (Hab die meisten davon aber trotzdem… 😉 )

Musste allerdings ein wenig fuddeln, um mein 4000er-System darauf laufen zu lassen. 68060 und PowerPC sind deutlich über der Leistungsfähigkeit der MISTer, daher musste ich ein paar kleinere Anpassungen vornehmen. Und (natürlich…) brauchte es einen speziell angepassten Grafikkartentreiber, damit man nicht nur die ollen PAL- und NTSC-Auflösungen bekommt…

Und aus irgendeinem Grund lief mein Kickstart 3.1-ROM, dass ich so aus meinem 4000er ausgelesen hatte, nicht mit dem MISTer. (WinUAE hat damit keine Probleme.) War kurz davor, mir das Amiga-Forever-Paket für gut 30€ zu kaufen, das die ROMs enthält. Hab zum Glück vorher gesehen, dass es nur die ROMs für 2,99 im Google Play Store gibt. Mit dem darin enthaltenen ROM ging es dann problemlos.
Man muss aber auch sagen, sofern ich nicht die etwas höheren Ansprüche an das Teil gehabt hätte, und nur zocken wöllte, hätte es auch direkt Plug’n Play funktioniert.

belborn
I, MANIAC
belborn

Tja das ist halt wieder der Vorteil heute,man kann fast alles weltweit und überall verkaufen und solche Nischensachen wie dieses Gerät wird Käufer finden.Irgendwie ist das gut so.So hat jeder der will die Möglichkeit preiswert und unkompliziert Nostalgie nachzuholen.Nicht jeder hat Lust und Frust sich mit Emus herumzuschlagen.
Mmn wird ein crash wie vor 35J nicht mehr kommen,allenfalls verschwinden ein paar Genres wie das z.B. mit der PS3/360 Gen der Fall war(JRPG) kurz in der großen kommerz. Versenkung.
Atari 2600 das war wie das Wii.Mal kurz interessant,aber dann machst du was anderes.

@chriskong
Über Emulatoren hat man schon eine gute Übersicht die gepflegt wird.
Das Problem ist ist bei Spielen daß man sich vieles aus den 80ern,90ern heute kaum noch antun kann,während man einen Film trotzdem noch schauen sei es aus Nostalgie oder einfach aus Koriosität.

genpei tomate
I, MANIAC
genpei tomate

Richtig Kong, “vieles verschwindet einfach für immer” und dafür werden auch noch diejenigen kriminalisiert, die es auf sich nehmen, Retro-Archäologie zu betreiben und Software/Hardware Pflege betreiben.
Dabei ist das Meiste davon, das sich heute “Mini” schimpft, auf Arbeit von Tüftler basierend, die uns M.a.m.e. ( Arcade), WinUae ( Amiga) , Bsnes, Kega und co. beschert haben.
Anstatt alle Beteiligten zu beteiligen, kocht anscheinend jeder für sich sein Süppchen und das Potenzial eines Joint Ventures wird nicht genutzt.
Na ja, ich will nicht schon wieder mit der selben Leier ankommen, wo die “Minis” oder Collections bestimmter Arcade Boards verbleiben, die seit Ewig-und-ein Tag auf sich warten lassen ( Daytona 2 und so) aber was Lizenzen und co. angeht, scheint es im Moment einen regelrechten “Run” auf Lizenzen statt zu finden, wenn ich mir z.B. anschaue, mit wie vielen verschiedenen Modulen so ein Evercade daher kommt.
Wenn es so weiter geht, ist der Markt überfluteter als zu “Crash” Zeiten, einzig der Faktor “nur Online Verfügbar/Bestellbar” könnte dafür sorgen, dass diesem aktuellen Retro-Trend nicht den Hals geknickt wird.

ChrisKong
I, MANIAC
ChrisKong

Als würde man an einem Amiga-Archäologie-Symposium teilnehmen. 🙂 Leider muss ich sagen, kannte ich den Amiga damals nur von einem Mitschüler, der den hatte. Speedball, Titus the Fox ist mir noch recht präsent, Turrican meine ich auch von dort zu kennen. Eine Minikonsole mit Erweiterungsmöglichkeit klingt da schon interessant. Werds mal im Auge behalten.
Weil das immer wieder Thema ist, würde mich mal echt interessieren, wie das mit den Lizenzen genau ist und warum die Branche hier nicht mal gemeinsam eine Lösung findet. Lange war das bei Musik in alten Serien und Filmen manchmal ein Problem, aber das wurde irgendwann gelöst, zumindest wäre mir nicht bekannt, dass deswegen heuer Releases komplett verhindert werden.
Vielleicht wäre ein Register vorstellbar und je nach Verwendung ein prozentualer Anteil möglich analog zu Liedern im Radio oder dgl. Man stelle sich mal vor, man dürfte gewisse Lieder nicht mehr spielen. Das wäre auch nicht im Sinne der Künstler. Genauso ist es mit Spielen. Dagegen sollte die Branche mal etwas machen. Dabei gibts natürlich oft auch eine Doppelproblematik, die Lizenz des Spiels und wenn dieses ebenfalls auf einer Lizenz basiert. Der aktuelle Zustand nützt einfach schlussendlich niemandem, vieles verschwindet einfach für immer.

torcid
I, MANIAC
torcid

@amigafreak

Festplatte hatte ja damals da auch kaum wer dran. Aber gerade deshalb ist der A600 bei Retrogamern heute sehr beliebt. PCMCIA wird ja dann beim nachrüsten als Schnittstelle genutzt.

Nice du stecktest da, wie dein Nick schon verrät, voll drin 🙂

Haste damals mal Fire Power über die Telefonleitung im Multiplayer probiert?

Ich sah die Option halt immer im Menü und frage mich heute, ob das damals auch tatsächlich mal wer ausprobiert hat?

amigafreak
I, MANIAC
amigafreak

Könnte u.U. an Diskettenlaufwerken verschiedener Hersteller gelegen haben. Die von Matsushita sollen nicht so dolle gewesen sein, wenn ich mich richtig erinnere.

Möglich, dass da auch bei relativ eng beieinander liegenden Seriennummern unterschiedliche verbaut wurden. Allein im A500 gab es wohl Laufwerke von wenigstens 6 unterschiedlichen Herstellern. https://www.amigawiki.org/doku.php?id=de:expansion:storage:disk_drive

amigafreak
I, MANIAC
amigafreak

@torcid
Da hast du natürlich recht. Ich war damals als der 500+ raus kam 14. Da hatte ich schon regelmäßig viele Amiga-Zeitschriften gelesen. (Also nicht nur die, die sich ausschließlich mit Spielen beschäftigt haben.)

Für mich war der fehlende Nummernblock aber tatsächlich alleine schon genug, dass der 600er uninteressant war. Abgesehen davon, dass er sonst nichts relevantes mehr konnte als ein A500(+). Klar, PCMCIA und die Möglichkeit, eine Festplatte reinzuhängen, waren durchaus ein Argument. Gerade letzteres war überfällig. Aber immer noch 68000 mit 7,09MHz….. (Hatte am 500er eine sauteure 105MB-SCSI-Platte links am Gehäuse hängen 🙂 )

Ich bin seinerzeit direkt auf einen 1200er mit 80MB-HD umgestiegen und nicht so viel später habe ich mir von meinen ersten Azubi-Gehältern einen Amiga 4000/030 geleistet. Auch wenn realistisch betrachtet kein eines Original-Teil davon mehr übrig ist, an sich steckt der noch immer in meinem leider etwas desolaten PowerPC-Big Tower 4000er…
Mit dem 4000er war ich dann auch zur Freude der Telekom vor dem Internetzeitalter ziemlich ausgiebig in privaten Mailboxen unterwegs… Da bekam man dann die ganzen kleinen Helferlein, die es auf dem Schulhof nicht gab oder man sonst bei irgendwelchen Public Domain-Versandhändlern bestellen musste 😉

torcid
I, MANIAC
torcid

@amigafreak
Klar das ging

Aber das wussten halt viele 9 jährige Kids nicht. Ich damals mit meinem A600 auch nicht… kein Inet…

Daher war es dann für 95% der User, vor allem jüngere User, schon ein Problem.

Ich wusste damals nicht mal genau warum einige A500 Kopien beim starten abstürzten. Dachte damals es würde irgendwie am Kopiervorgang A500 -> A600 liegen…

Der A600 hatte außer fehlendem Nummernblock sonst eigentlich keine Nachteile.

Mit 1 MB hatte er sogar doppelt soviel Ram wie der erste A500.

Heute ist er wesentlich begehrter als der A500.

amigafreak
I, MANIAC
amigafreak

Kickstart 2.0 war eigentlich nur bedingt ein Problem. Gab kleine Helfer, mit denen man einfach Kick 1.3 in den Speicher laden kann. Das was ich hatte hieß, meine ich, Relokick oder so ähnlich. Damit liefen auf dem 500+ auch Sachen, die mit Kick 2.0 inkompatibel waren. Hat natürlich RAM gekostet. (1.3 war aber ja “nur” 256kb groß.)

torcid
I, MANIAC
torcid

@captain-carot

Ne das stimmt nicht. Der A600 ist ideal für Retrogamer und daher wird er preislich sehr hoch gehandelt. Wie gesagt, durch seine bereits vorhandenen Schnittstellen für Speicher und Festplattenerweiterung ist der ideal zum nachrüsten und er ist halt auch kein hässliches Brett wie der 500er.

Er ist damals wegen Kickstart 2.0 only und des zu hohen Preis gefloppt. Für einige Flugsimulatoren brauchte man dann halt auch den Nummernblock. Aber eigentlich auch wirklich nur für sowas. Auf dem PCB des A600 steht A300. So sollte er nämlich ursprünglich heißen.

Das einzige wirkliche Problem was er hatte war halt, dass man für Kickstart 1.3 Spiele nicht umschalten konnte und diese Titel daher inkompatibel waren. Sonst war er mit seinen neuen Schnittstellen moderner als der 500er. Und davon profitieren heute Retrogamer. Darum wird er so teuer gehandelt.

Reparaturen am Amiga sind nicht so komplex. Man meist nur die Elkos tauschen, weil die mit den Jahren oftmals an Kapazität verlieren. Und unter allen Umständen rechtzeitig die Batterie wechseln, weil sie auslaufen und das Board zerfressen wird. Ähnlich wie beim Neo Geo etc. Dann kann man den Amiga leider wegwerfen.

Alles kein Drama. Man muss keine Feinelektronikerausbildung haben….

Viele Dachboden A500, 600 oder 1200 werden heute aber nur noch Elektroschrott sein. Mit den Jahren läuft die Batterie des Boards fast schon mit Sicherheit aus und zerfrisst das PCB… Bei keinem anderen System tritt dieses Problem so häufig auf wie beim Amiga. Beim Neo Geo besteht die Gefahr, aber es muss nicht passieren. Beim Amiga wird es früher oder später passieren.

captain carot
I, MANIAC
captain carot

Der A600 ist vor allem selten, weil damals ein veritabler Flopp. Der 1200er ist btw. nicht wirklich günstiger.

Kaputt gehen kann beim Amiga im Prinzip einiges. Elkos sowieso, ist reparabel mit entsprechenden Kenntnissen und Fähigkeiten, also nicht für jeden. Korrosion, schon schwieriger, Netzteil, da gibt es mittlerweile Ersatz, auslaufende Batterie (heikel), Diskettenlaufwerk (Mechanik)…

Ich möchte da gar nicht den Teufel an die Wand malen, aber klar kann bei alten Originalgeräten was kaputt gehen.

Kikko-Man
I, MANIAC
Kikko-Man

@steppberger Lemmings und andere Psygnosis-Titel wie die Shadow of the Beast Trilogie waeren natuerlich super. Vermutlich haette aber Sony nicht “ja” dazu gesagt.

Ich denke die Liste da oben ist gar nicht so verkehrt. Kann das Noergeln an der Liste hier schon verstehen (ich selber vermisse RPGs), aber Amiga-Lizenzen sind halt die Hoelle, fast alle Entwickler/Publisher sind tot oder wurden aufgekauft. Psygnosis wurde aufgekauft, um die PSone zu pushen. Andere Beispiele: Battle Isle von Blue Byte waere klasse, gehoert aber nun zu Ubisoft. Populous von Bullfrog waere super, gehoert aber EA. B.C. Kid (aka Bonk) von Factor 5 und Hudson Soft waere schoen, die Lizenz gehoert aber jetzt Konami.
Team 17 ist einer der wenigen Amiga-Entwickler der noch lebt und ist wohl auch deshalb mit 7 Titeln vertreten. Da war das Verhandeln wohl einfach.

MontyRunner
I, MANIAC
MontyRunner

Zu teuer. Spieleauswahl eher mau. Miniausführung ist für den Popo., denn eine Tastatur ist Pflicht. Kein Bock auf USB Keyboard. Maus cool; hoffentlich authentisch im Handling. Letztlich kommt es aber hauptsächlich auf die Emu-Qualität an. Kann man alle Amiga-Konfigurationen nachstellen? USB Competition sollte unterstützt werden; zusätzlich aber auch konfigurierbare Belegungen für Pads. Ich warte erst einmal ab (Maxiversion am Horizont?), aber letztlich doch Pflichtprogramm für mich, denn A500 ind A1200 waren meine prägendsten Daddelkisten.

amigafreak
I, MANIAC
amigafreak

@rudi-ratlos
Objektiv betrachtet gibt es dafür vermutlich keine echten Gründe. Ich spiele aber z.B. Maniac Mansion und Zak McKracken immer noch am liebsten in der C-64-Version. Einfach, weil wir damals monatelang diese Spiele auf dem 64er gespielt haben. Reine Nostalgie.
Edit: Sollte die Simon the Sorcerer-Version auf dem A500 Mini die CD³²-Version sein, dürfte sie der PC-Version nicht nachstehen (inkl. Sprachausgabe). Hab die CD³²-Version hier sogar noch im Original.

Btw.: Finde die Spielauswahl aber eigentlich im Großen und Ganzen gelungen. Vieles davon hab ich damals rauf und runter gespielt.

Rudi Ratlos
I, MANIAC
Rudi Ratlos

Bei den ganzen Adventures (Simon, Monkey Island & Co) frag ich mich immer, warum man die Amiga-Version spielen sollte, wenn es doch eine bessere PC-Version gibt ?‍♂️

amigafreak
I, MANIAC
amigafreak

Hab mir den A500 Mini auch vorbestellt. Eigentlich völlig unnötig – dank MISTer FPGA. Der hat (vermutlich) massig mehr Leistung und ist nicht bloß ne Software-Amiga-Emulation. Ist alles als WHDLoad-Version drauf, was ich brauche. Kostet je nach Ausstattung etwas bis deutlich mehr als der A500 Mini, aber wenn man nicht mal bloß für ein paar Minuten ein paar alte Games anzocken will, lohnt sich das. (Die Kickstart ROMs bekommt man nötigenfalls legal für 2 oder 3€ im “Amiga Forever Essentials”-Paket im Google Play Store.)

Finde die Steuerung der alten Spiele geht eigentlich in Ordnung – die Arcade’R-Sticks haben einen längeren Hebelweg als die alten Competitions. Damit ist selbst das Schräg-nach-oben-drücken für Sprünge in diversen Jump’n Runs (Giana Sisters z.B.) erstaunlich fluffig. Finde ich mit einem originalen Competition Pro wesentlich hakeliger.

Aber irgendwie finde ich den A500 Mini niedlich und das CD³²-Pad und die Amiga Tank-Maus tun ihr übriges dazu. Aber letztlich wird man wie beim The C64 Mini ohne externe Tastatur und USB-Stick und ggf. USB-Hub nicht weit kommen. Das war dann auch der Punkt, wo der C64 Mini in den Schrank gewandert ist und ich mir einen Ultimate64 Elite bestellt hatte….

@nightrain
Schau den 500+ lieber zeitnah an. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Uhrenakku das Board noch nicht geschrottet hat, geht vermutlich gegen 0, wenn du nicht beizeiten etwas gemacht hast. Meiner geht auch seit Jahren nicht mehr. Hatte aber noch nicht die Muße, mir das Drama anzuschauen…. (Dafür ist mein 1000er noch betriebsbereit und dank Tastatur-Reparatur wieder komplett Einsatzfähig. Die Neuverkabelung meines 4000ers schiebe ich aber auch schon seit Jahren vor mir her….)

belborn
I, MANIAC
belborn

Hab dieses Jahr mal intensiv mit einem Amigaemulator beschäftigt.So richtig warm geworden bin ich nicht.Ladezeiten,Discwechsel und ohne Retrobrille schwer zu genießen.
Point n’Click sind besser über Scummvm.
Action bekommt man einfach besser auf Konsole.
RPGs zäh wie Gummi.
Bin aber im Thalionschrein mit Ambermoon hängengeblieben.Das war richtig spannend.Nur hat da ein Bug der mich heute noch als Alptraum verfolgt (ob original oder vom Emulator erzeugt,weiß ich nicht)das Spiel beendet.
Die Steuerung anzupassen sollte kein Problem sein.
Ich hatte sogar die Steuerung von Ultima 4 auf die Vita hinbekommen(für jeden befehl wie Tür öffnen eine eigene Taste)
2 Sticks + Touchscreen war das spielbar mit geringem Spaß allerdings.
Ein weiteres Spiel was mich begeisterte war der Dungeon Cawler Evil Doom von 96.Ist nie offiziel erschienen wegen vielen Bugs weswegen man es nicht beenden kann.
Es gibt allerdings eine gepatchte Version direkt mit .exe am PC zu zocken.Meine Möhre packt das nicht.
Schade,weiß nicht ob die Amiga10DiscVersion jetzt auch gepatcht wurde oder nicht,da hat mich der mut verlassen weiter zu spielen.
Lionheart und Moonstone muss ich abe noch mal anschauen

Nightrain
I, MANIAC
Nightrain

Da fällt mir ein, ich muss mal den Amiga-Emu auf meinem Retro-Pi testen …
Was mir an Spielen noch fehlt:
Hunter
North&South
Der Landsitz von Mortville
Goblins & Gobliins
Wings of Fury

Mein A500+ lieht sicher verpackt auf dem Dachboden meiner Eltern … den könnte ich zu Weihnachten mal vorholen, aber das ist irgendwie wie mit Schrödingers Katze: Wenn ich ihn ausprobier und er ist kaputt, wäre das doof, lass ich ihn wo er ist, funktioniert er theoretisch noch …

torcid
I, MANIAC
torcid

@captain-carot

Geht mir eher um die kompakteren Ausmaße.

Bei Retroliebhabern ist der A600 heute das beliebteste Modell. Man kann ihn sehr leicht mit Festplatte und Speichererweiterung nachrüsten, den A500 nicht so leicht… Da Schnittstellen beim A600 schon damals vorhanden waren. Er ist schön kompakt und wirkt vom Design wesentlich moderner. Irgendwie auch seiner Zeit voraus. Den Nummernblock braucht man auch nicht wirklich…

Damals war der A600 halt unbeliebt, weil nicht wenige Spiele aufgrund von Kickstart 2.0 nicht liefen und man nicht auf 1.3 zurück switchen konnte. Das war aber auch der einzige Grund. Das hat sich heute erübrigt.

https://pbs.twimg.com/media/EP57OnzX0AMPblS?format=jpg&name=4096×4096

Zur A600 Hassliebe hier auch von Neil aus der Cave in England ein gutes Video.

https://www.youtube.com/watch?v=rdT8xmlo3HQ

@Amigajoker

Ach da gehen eigentlich nur die Elkos kaputt oder laufen aus. Besser vorher komplett wechseln. Die kann man leicht tauschen.

Also man kann sich seinen Amiga auch selbst bauen.

Hier ein weiteres interessantes Video aus Neil’s Cave. Ein brandneuer A500++ im Eigenbau. Mittlerweile hat er sogar sein kleines Retromuseum eröffnet. Schade, dass man so weit weg wohnt. Sonst würde ich mal hinfahren.

https://www.youtube.com/watch?v=87q-TTG48Ew

@sonicfannerd

Wie beim C64 mini/Maxi kannst einfach Spiele vom USB Stick starten. Ist mit dabei… Oder auch dem internen Carousel hinzufügen.

Was Joysticks angeht wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch wieder der Speedlink Competition Pro funktionieren. Den bekommst regelmäßig für ca 16€ und ist besser als die Kochmedia Modelle.

SonicFanNerd
Moderator
SonicFanNerd

Ich mag Amiga ja auch sehr gerne und verbinde damit auch ne gute Zeit.
Bei der Ankündigung vom THEA500 Mini hab ich mich schon auch ein wenig gefreut.
Aber auch wenn die Spieleliste ok ist (sicher nicht perfekt), warte ich auch erstmal ab, wenn die Kiste erscheint und Reviews dazu anstehen.
Wenn THEA500 Mini ne gute usability und Kompatibilität hat, dann werde ich vermutlich schwach. ?

Was ne verbesserte Steuerung angeht, hoffe ich, dass man da auch was einstellen kann. N button-remapping könnte ja drin sein.

Amigajoker
I, MANIAC
Amigajoker

Lost Patrol, eines meiner ersten Amigaspiele und 3 Züge vor dem Ziel wurde mir vom durchgedrehten Kameraden eine Granate in die Tasche gesteckt. Auf einige der Titel könnte ich verzichten.
Zool, auf der World of Commodore 92 gekauft. Wird auf jeden Fall gekauft. Wenn’s auch nur aus nostalgischen Gefühlsduseleien in die Sammlung wandert.
Weiß ja keiner wann mein A2000 mit unfassbaren 105HDD die Segel streicht

captain carot
I, MANIAC
captain carot

Naja, den A 600 mag ja wirklich niemand. Ok. eine Person.

Ich fände nen 1200er geil. Davon ab warte ich jetzt erstmal, wie gut die Emulation am Ende ist, ob man auch ne virtuelle Turbokarte nutzen kann etc…

Was das Pad angeht, doch, ab und zu hab ich auf Pad gespielt, vor allem haben wir aber damals gefühlt unendlich viele Sticks (vom Kodi glaub ich) gechrottet. Obendrein ist dieses Pad sehr stark an das vom Amiga CD³² angelehnt, nur hoffentlich liegt es sehr viel besser in der Hand.