Volition: Anti-Gebrauchtspiel-Hardware wäre “fantastisch“

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Zu den unangenehmeren Gerüchten, die das neue Jahr bereit hielt, zählte zweifelsfrei die Nachricht, dass die Nachfolgerin der Xbox 360 über einen Schutzmechanismus gegen gebrauchte Spiele verfügen soll. Im Gegensatz zur Spielergemeinde sorgte diese Nachricht bei Volitions Design-Direktor Jameson Durall für Begeisterung:

“Ich persönlich denke, dies würde einen fantastischen Wandel für unser Geschäft bedeuten. Und auch wenn die Verbraucher zuerst auf die Barrikaden gehen würden, werden sie es am Ende verstehen und das es sie nicht umbringt”, schrieb er auf AltDevBlogADay.

“Der Gebrauchtspiele-Markt hat einen erheblichen Einfluss auf unseren Umsatz. Ich glaube, dass die meisten Verbraucher gar nicht wissen, dass jedes Mal, wenn sie ein gebrauchtes Spiel kaufen, nichts von dem Geld zum Entwickler zurückfließt. Alle Gewinne gehen direkt an den Wieder-Verkäufer und machen es immer schwieriger für uns, auch weiterhin qualitativ hochwertige Produkte zu entwickeln.”

Wenn man nicht bald gegen den Second-Hand-Handel vorgeht, wird die Spiele-Industrie “zerfallen”, glaubt Durall. Auch DLCs oder Sonys Online-Pass gehen ihm nicht weit genug, um das Geld für die Entwickler wieder reinzuholen – er räumte lediglich ein, dass eine solche Blockade auch ein Nachteil für Spieler wäre, da sie sich keine Spiele mehr ausleihen könnten.

Glücklicherweise hat sich das Gerücht von der Xbox360-Nachfolgerin noch nicht bewahrheitet – ganz abgesehen davon ist es sehr fraglich, ob diese Maßnahme auch wirklich mehr Geld in die Kassen der Entwickler spülen würde. Volition Inc. zeichnet unter anderem für Saints Row: The Third verantwortlich.

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Walldorf
9. Februar 2012 21:56

[QUOTE]Ich hab mir zuletzt Bayonetta und Valkyria Chronicles für zusammen 25 Euro bei GameStop mitgenommen. Beide Spiele gibts bei Mediamarkt nicht und wenn wären sie GANZ bestimmt teurer gekommen. Um sie bei Amazon zu bestellen war mein Interesse nie groß genug.[/QUOTE][imgcomment image[/img]Zu GameStop zu fahren ist für dich bequemer als EIN Mausklick bei Amazon??? Unser Gamestop hat immer nur Apothekenpreise, teilweise liegen sogar die Gebrauchtpreise deutlich über den Neupreisen von Media Markt, die ja auch nicht gerade für ihre günstigen Spielepreise bekannt sind.

Unglueck
9. Februar 2012 11:15

Einige hier haben schon recht eigenartige Ansichten..Angefangen damit dass ich nicht verstehe seit wann es toll ist bei Media Markt und Saturn zu kaufen und schlecht bei GameStop zu kaufen. Hat euch die “”Wir sind die Guten! Geiz ist Geil!””-Werbung die Birne aufgeweicht?Ich hab mir zuletzt Bayonetta und Valkyria Chronicles für zusammen 25 Euro bei GameStop mitgenommen. Beide Spiele gibts bei Mediamarkt nicht und wenn wären sie GANZ bestimmt teurer gekommen. Um sie bei Amazon zu bestellen war mein Interesse nie groß genug. Dann verstehe ich nicht warum ich mir nur Neuware kaufen soll.. Tolle Spiele auf die ich mich seit Monaten freu bestell ich mir halt als Steelbox Limited Edition oder sonstwas vor, aber die meisten anderen Spiele landen einmal in meiner Konsole und dann im Regal. Solange die nicht so verkratzt sind dass die CD nicht mehr läuft ist mir ziemlich wurscht wie die aussehen weil ich sie mir weder unters Kopfkissen legen noch in die Vitrine stellen will.Ich jedenfalls kauf mir meine Spiele um zu zocken und nicht um damit anzugeben oder mir die lausige DVD Verpackung anzuschauen.Und zuletzt versteh ich nicht warum alle so scharf drauf sind sich vorschreiben zu lassen was sie mit dem Kram anfangen für den sie bezahlt haben. Die Apple-Krankheit scheint wohl doch ansteckend zu sein.@Snake: genau deiner Meinung

Disco Victim
9. Februar 2012 2:54

Kratos und Asura sollzen den mal besuchen u. Danach Perücke aufn Kopf und ab zu John Thompson zur letzten “” Ölung””.Wie out schon sagt, es gibt keinen Grund zu diskutieren. Die Spiele wrden doch wie Eintagsgliegen angeprießen. Nach VÖ kaum noch Werbung- was ich meine: kaum einer der thirds werbt für sein Spielwelches vor nem halben Jahr erschien. Davor gibts Werbung en masse, trailer, interwies, events usw. Und danach kurzer Support. Ninteno machtces da ebenfalls anders.Als ich mal bei Gamestop gearbeitet habe hab ich ein Phänomen entdeckt: Mario. Die gebrauchten gingen sofort weg, Nachschub kam selten rein, im Gegensatz zu Ps360 games. Wenn es kein gebrauchtes Mario game gab, holten sie sich die Vollpreis Fassung, alkerdings echt nur bei Mario^^

tetsuo01
8. Februar 2012 21:29

Jedes Spiel das gebraucht verkauft wird wurde irgendwann neu gekauft. Der Industrie entgeht genau genommen kein einziger cent. Das woran diese Industrie letztendlich einmal zerbrechen wird ist:1) die unfassbar hohen budgets der Titel2)der nicht vorhandene Wille und Mut für Inovationen und neue Entwicklungen.3) Call of Duty ;)4) Die immer noch hirnverbrannte Gewohnheit sich nach der Saision zu richten und alle neuen Titel gleichzeitig auf den Markt zu werfen( wie es ja jetzt gerade im Febr/ März wiedermal der Fall ist)4) vernünftige Preise, weniger Abzockmodelle= zufriedenere, kauffreudige Kunden.Hat eigentlich schonmal irgendwer was von Nintendo gehört zu diesem Thema…nein, die machen auch Kohle, ohne den Kunden zum Verbrecher zu erklären.Das was dieser Branche viel mehr weh tut ist wenn ich nach Weihnachten zum Planeten gehe und da steht ein Gitterkorb der bis zum Boden mit Halo Reach gefüllt ist um 5 Euro das Stück. Es fehlen stabile Preise, und daran ist der Grebrauchtmarkt nur zu einem unwesentlichen Teil schuld wie ich glaube.

Equipo
8. Februar 2012 20:41

Ich muss sagen, ich kauf wirklich überwiegend nur neue Spiele. :OAllerdings, wenn sie im Preis schon gesunken sind.

temp
8. Februar 2012 18:10

HalloIch habe mir gerade, im Januar, einen gebrauchten Harddiskrec. für Musikaufnahmen gegönnt.Darin erhalten war eine Effektkarte, die Effekte von einer Cd laden konnte.Die Cd würde bei Initialisirung jedoch beschrieben werden, deshalb kan man nur eine Karte pro Cd binden…Der Harddiskrecorder wir nicht mehr hergestellt…

Oliver Gruener
8. Februar 2012 17:53

Kaoru zero one schrieb: “”die konsequenz dieses handels liegt auf der hand und hab ich schonmal bei onlinepass geschrieben: wenn der gebrauchtmarkt nicht auf nen minimum reduziert wird, wird folgendes passieren: download only. punkt, das heißt gebrauchtmarkt ade, das heißt sammelleidenschaft ade und OneStepToDeath deine “”was ist wenn das spiel out of print ist”” hat sich damit auch erledigt…”” Das würde konsequenterweise bedeuten, dass ich aus dem Spielemarkt raus bin und die Hersteller von mir zumindest kein Geld mehr sehen. Ich fange dann konsequent mit dem Gebrauchtkauf alter Titel bis zur aktuellen Generation an und verollständige meine Sammlung, während die Hersteller keinen(!) Cent mehr von mir sehen! Eine digitale Datei hat nun einmal quasi keinen Wert bzw. nur einen sehr minimalen. Mehr als 10 Euro für ein brandneuer Triple A Titel wäre dann nicht drinne. Alleine die Wertminderung durch nicht weiterverkaufbarkeit eines Produktes im Notfall reduziert den Kaufpreis nicht unerheblich. Ein Neukäufer, der ein Spiel für 60 Euro kauft, durchzockt und dann für 40 verkauft hat ja auch nur effektiv 20 für ausgegeben. Auch ihm wäre es also nicht 60 Euro wert gewesen! Weder gebraucht noch Neukäufer hätten also 60 Euro für das Spiel ausgegeben!

morkiz
8. Februar 2012 17:37

1. Das geht nach hinten los, wenn sowas kommt.Mal angenommen das kommt nur bei der neuen Box, ausser den Leuten die jetzt schon immer sagen “”ich zahl so gerne”” kauft die doch dann kein Mensch, wenns bei der Konkurenz nicht so ist. Da müssten schon alle Konsolen & Spiele Hersteller zusammenarbeiten um so einen Dreck zu etablieren.2. Chef Designer? So ein kack Typ darf Videospiele mitentwickeln.Von der Führungsetage oder den Marketingfuzzis erwartet man ja sowas aber der Mann ist Spieleentwickler, ekelhaft.

out
out
8. Februar 2012 22:26

Ich weis gar nicht was es hier zu diskutieren gibt. Die Industrie will uns Konsumenten (ja das sind [b]wir[/b] hier alle auch), immer mehr die Rechte am erworbenen Produkt entziehen.Auch das wir, die Käufer, in Klassen eingeteilt werden. Neukäufer ist was besseres, als ein Gebrauchtkäufer und Vorbesteller stehen über allen, ist einfach nur ekelhaft.Und fast keiner merkt, wie ein Keil in die Spielerschaft getrieben wird und wir schon dabei sind uns gegenseitig zu zerfetzten, während die Industrie fröhlich ihre Fäden spinnt.

Odinsrebirth
8. Februar 2012 17:17

Mit Verlaub….Ihr ARSCHGEIGEN!So, dass musste raus!

Walldorf
8. Februar 2012 16:55

Könnte ich Spiele nicht weiterverkaufen, würd ich nette Spiele wie die von Volition im Laden liegen lassen und mir noch die Blockbuster kaufen, bei denen ich mir sicher bin, dass sie mir gefallen werden.

Praesident Evil
8. Februar 2012 16:22

Wenn jemand ein Gebrauchtspiel kauft,heisst das dass für dieses Spiel bereits einmal Geld an den Hersteller,Publisher etc.geflossen ist.Wenn ich bei VW einen Golf kaufe u. nach 1 Jahr verkaufe,sollte dann VW bei meinem verkauf wieder verdienen?Für ein Produkt für das schon einmal der Vollpreis bezahlt wurde?Ich denke nicht…

8. Februar 2012 15:33

die konsequenz dieses handels liegt auf der hand und hab ich schonmal bei onlinepass geschrieben: wenn der gebrauchtmarkt nicht auf nen minimum reduziert wird, wird folgendes passieren: download only. punkt, das heißt gebrauchtmarkt ade, das heißt sammelleidenschaft ade und OneStepToDeath deine “”was ist wenn das spiel out of print ist”” hat sich damit auch erledigt…was dich döner angeht, ich kaufe keine gebrauchtgames…kenn mich mit den preisen da auch nicht aus….womit ich mich auskenne ist das internet und in dem hab ich letzte woche sonic generations für 14,93€ NEU gekauft….wenn du das 10-15€ billiger bekommst dann ist das schön für dich!

Doener of Darkness
8. Februar 2012 15:14

und Kaoru zero oneIch weiß nicht wo ihr nach Gebrauchtspielen sucht aber ich krieg meine Gebrauchtspiele meißt 10-15 Euro billiger. Ich kaufe meine Gebrauchtspiele in einem Laden und nein es ist nicht der Gamestop oder eine andere Kette. Also angeno

8. Februar 2012 14:46

Was ich mich gerade bei der Sache frage ist, was macht man dann eigentlich, wenn nach einigen Jahren bestimmte Spiele “”Out Of Print”” sind. An diese würde man dann ja GAR NICHT mehr herankommen… Ausser von Privatverkäufern für gerne mal 100 bis 200 Euro. Vielleicht kann man dann ja direkt beim Hersteller anrufen, um sich nochmal ein neues Exemplar pressen zu lassen ;D ….

Oliver Gruener
8. Februar 2012 14:31

@ Kaoru zero one:Selbst wenn ich so reich wie Bill Gates wäre hätte ich nicht genug Geld, um jede Firma der Welt zu retten. Die müssen schon selber sehen, wie sie klar kommen! Mir wird ja auch nichts geschenkt! Und ich kriege meine Arbeit auch nur EINMAL

8. Februar 2012 14:00

gut, fassen wir zusammen jeder hat seine meinung und will sich auch nicht eines besseren belehren lassen…out!!!

Oliver Gruener
8. Februar 2012 13:49

@ Kaoru zero oneSorry aber ich MUSS die Industrie im Ganzen beachten. Jeder kleine Furzunternehmer kann schließlich klagen. Das ist nun wirklich nicht mein Problem. Es gibt mehr Indie-Entwickler als je zuvor. Die scheinen alle ganz gut zu leben wie es aus

Oliver Gruener
8. Februar 2012 13:39

@ Serj: Du hast falsch zitiert. Das von dir zitierte ist nicht von mir. Und ich finde es sowieso armselig, wie immer auf Gamestop rumgehauen wird. Da hatte scheinbar jemand eine gute Idee und jetzt ist da jemand MÄCHTIG neidisch! Denn das Gamestop Konzept

8. Februar 2012 14:07

vom Nutzer gelöscht…

Oliver Gruener
8. Februar 2012 13:32

@ Kaoru zero oneRichtig, ich unterstütze die Hersteller gerne. Aber mal ehrlich, der fährt Ferrari ich nicht. Also so dringend hat der mein Geld also auch nicht. Und ich muss sparen, damit ich mir meinen Jaguar leisten kann … ^^(Die Spielebranche hat sc

tarma
8. Februar 2012 13:21

Das Prinzip der account-gebundenen Spiele gibt es ja schon und nennt sich Steam (oder auch ähnliche). Ich finde es interessant, wie dieses System auf dem PC eigentlich gut akzeptiert und sogar gelobt wird.Bei Konsolenzockern, scheint mir, stösst diese Idee auf wenig Gegenliebe. Ich vermute, dass diese unterschiedlichen Einstellungen auch hier mit den jeweiligen “”Traditionen”” zu tun hat.Wenn man auf dem PC spielt, ist man seit jeher gewohnt, dass der Datenträger eher nebensächlich ist. Früher konnte man sich rasch eine Kopie auf eine Diskette oder später auf nen USB-Stick machen.Ich behaupte früher war es “”normal”” sich auf dem PC eine Raubkopie von einem Freund zu besorgen. Der Aufwand und die Hemmschwelle für Raubkopien auf dieser offenen Platform war und ist sehr gering. Gerade weil viele Spieler wissen wie einfach und inflationär Software verbreitet werden kann, ist die Akzeptanz für einschränkende oder schützende (DRM) Services wahrscheinlich grösser.Bei Konsolenspielern ist der Datenträger und generell auch die dazugehörige Hardware weniger nebensächlich. Konsolen, Module und Games sind hier öfter auch Sammel-und Kultobjekte die cool aussehen und Wohnzimmer und Regale dekorieren.Die Tendenz zu “”Digital Distribution””, “”account-gebundene Spiele und DRM”” oder sogar “”Cloud-gaming”” entwerten die Konsolen. Sie verkommen von eigenständigen Kultobjekten mit spezifischen Leistungsmerkmalen und Aussehen zu einem Mittel zum Zweck. Sie sind ohne einen virtuellen Account wertlos.

buddy4all
8. Februar 2012 13:17

@Next Snake:Deinem Beitrag ist nichts mehr hinzu zu fügen. Daumen hoch!

Serj
8. Februar 2012 13:49

[quote=Felix] Das bedeutet also, das die Unfähigkeit der Masse das überteurte Geschäftskonzept von Gamestop zu durchblicken dazu führt, dass die Spieleindustrie einen Sonderstatus bekommt?[/quote]Laut vgchartz ( keine perfekte Quelle, ich weiß) hat sich Saints Row 3 knapp 4 Mio mal verkauft, das kann, denke ich, schon als Erfolg gewertet werden.Deinem letzten Satz kann ich nur beipflichten, man hat mit seiner Kaufkraft eine gewisse Macht über die Hersteller. Der Erfolg von z.B. Gamestop zeigt doch aber, dass viele mit dieser Macht nicht umgehen können ;)edit: quote

8. Februar 2012 14:07

vom Nutzer gelöscht…

Oliver Gruener
8. Februar 2012 13:11

: Natürlich dürfen Konsolenhersteller ihr Geschäftsmodell so aufbauen wie sie wollen. ABER: Sie müssen sich dann nicht wundern, wenn niemand ihre Sachen kauft (und dann auf die pösen Raubmordkopierer schimpfen). Es gibt nun einmal nur eine bestimmte

mog
mog
8. Februar 2012 14:04

Dises Thema scheint die Leute wahnsinnig zu bewegen. Selten so viele “”Posts”” zu lesen ;-)Unterstützen könnte ich so eine Konsole wohl kaum. Hauptsache ich bekomme immer noch alte Nintendo Spiele (SNES/N64) für einen überschaubaren Preis (mit Ausnahmen) und ohne GameStop.Die alten Zeiten waren eh besser: ein Gebrauchtmarkt den keiner strittig gemacht hat, keine DLCs, keine day-one-patches, keine Konsolengebundene Accounts, generell keine Accounts (außer vlt. schriftliche beim Club Nintendo), keine Installation, Updates etc etc etc pp.Fuck off!

dajayjay
8. Februar 2012 13:09

@Kaoru zero one: Nur damit keine Mißverständinisse aufkommen, ich sage ja nicht, das ältere Spiele (ohne Gebrauchtmarkt) nicht im Preis fallen. Natürlich werden sie das auch weiterhin tun. Ich habe lediglich geschrieben, das ich befürchte, das das Preisni

Oliver Gruener
8. Februar 2012 13:05

@ Kaoru zero one:Das Gesetz des Marktes. Wenn ein Entwickler ein populäres Spiel entwickelt, dann kann er viel Geld verdienen. Wenn sein Spiel niemanden interessiert, dann kann er seinen Laden dicht machen. Das ist nun wirklich nicht die Schuld das Kunden

Serj
8. Februar 2012 13:08

[quote=Felix] Das bedeutet also, das die Unfähigkeit der Masse das überteurte Geschäftskonzept von Gamestop zu durchblicken dazu führt, dass die Spieleindustrie einen Sonderstatus bekommt?[/quote]Nein, keinen Sonderstatus. Aber ich bin sehr wohl der Meinung, dass die Konsolenhersteller ihr Geschäftsmodell so aufbauen dürfen, wie sie es möchten. Wenn ich damit nicht einverstanden bin, kaufe ich es einfach nicht. So wie es jeder machen sollte. Genauso, wie ich mich über eine Konsole oder jedes andere Gerät vor dem Kauf informiere, informiere ich mich auch vor dem Kauf eines Spiels und kann dann entscheiden, ob der angebotene Preis gerechtfertigt ist oder nicht und mache daran meine Kaufentscheidung fest.Mein Problem an der Diskussion hier ist, dass es sich immer liest als hätten wir alle ein Anrecht auf Videospiele, und die Entwickler / Publisher hätten die Pflicht uns so günstig wie möglich mit Spielen zu versorgen. Ich sehe es allerdings komplett andersherum, Spiele sind ein Luxusgut und die Entwickler stellen etwas her, dass wir Spieler wollen, also dürfen sie auch die Regeln aufstellen. Ich als Kunde habe schließlich immer die Wahl ob ich mein Geld dafür ausgeben möchte.Zusatz:Ich setze “”neu”” kaufen nicht mit teuer kaufen gleich. Auch mir sind € 60 für ein 5 Stunden Spiel zu teuer. Dann kaufe ich das Spiel eben erst, wenn es einen angemessenen Preis erreicht hat, oder eben nie, wenn es diesen nie erreicht.