Zelda-Produzent von Wii U-Features angetan

19
51

Eiji Aonuma. seines Zeichens Produzent der Zelda-Reihe, hat sich gegenüber Nintendo Power euphorisch bezüglich der Wii U und vor allem deren Controller geäußert. So erlaube dieser die Darstellung der Item-Liste während der Handlung auf dem Bildschirm und somit völlig neue Interaktionsmöglichkeiten. Er habe überlegt, ob es gut sei, wenn der Controller jeden im Spiel verwendeten Gegenstand repräsentiere. In The Legend of Zelda: Skyward Sword für Wii hätten Nunchuk und Wii Remote für Schild und Schwert gestanden, hier sei die Bandbreite der darzustellenden Gegenstände um einiges größer. Dies erlaube eine völlig neue Item-Verwendung und somit eine neue Interaktion mit der Spielwelt.

19 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
16 Million Shades of Colour
30. August 2011 22:47

[quote=Chiefcommander]Unter diesem betrachtungswinkel wirken die bewegungskontrollen dann wirklich wenig zielführend. Besonders kinect, welches auf den ersten blick die schnittstelle controller verschwinden lässt und theoretisch “”direkte”” interaktion ermöglicht, taugt (momentan) für nichts weiter als technische spielereien und minispiele.[/quote] Kinect ist ein schlechter Witz. Eine Farce, wenn auch eine erfolgreiche. Denn was Kinect macht ist der Versuch dem Konzept des Holo-Decks dadurch näherzukommen, dass mit großem technischen Aufwand wenigstens schon mal die erhöhte Anforderung an den User — Platzbedarf, voller Körpereinsatz, Verletzungsgefahr etc. — verwirklicht wird, während der eigentliche [b]Pay-Off[/b] dieser ganzen Umstände, wie z.B. Dreidimensionalität und Haptik, ausbleibt: Nach wie vor guckt man strack geradeaus, in die Glotze. Bloß, dass jetzt das komfortable Knöpfchendrücken nicht mehr ausreicht und man stattdessen herumhampeln soll… ob bei 30°C im Schatten oder mit Grippe.

Chiefcommander
30. August 2011 15:39

Okay. Denke ich verstehe. Diese psychische immersion geht also sozusagen noch einen schritt weiter. Befürchte aber, dass wir das nicht mehr erleben werden, wenn es überhaupt machbar sein wird.Unter diesem betrachtungswinkel wirken die bewegungskontrollen dann wirklich wenig zielführend. Besonders kinect, welches auf den ersten blick die schnittstelle controller verschwinden lässt und theoretisch “”direkte”” interaktion ermöglicht, taugt (momentan) für nichts weiter als technische spielereien und minispiele. Mehr ist kinect im grunde auch nicht als eine technische spielerei. Das zieht mich persönlich auch nicht besser in die spielwelt. Im gegenteil, ich bin ja viel mehr mit mir selbst beschäftigt, und muss ständig wegen der fuchtelei auf meine echte umgebung achten.Otherland klingt interessant, werde ich mir auf jeden fall mal anschauen. Die gel-geschichte wäre aber, wenn ich das richtig verstehe, auch eher ne simulation denn VR. Wobei die grenzen dabei für mich fließend ineinander übergehen.

16 Million Shades of Colour
30. August 2011 2:21

[quote=Chiefcommander]Also ich bin wirklich kein Spezialist auf dem Gebiet, aber ich kann meine Umwelt doch nur über meine Sinneswahrnehmungen erfahren. Das Holodeck könnte das zumindes in audiovisueller Hinsicht perfekt. Schmecken und riechen wäre vielleicht auch noch machbar, nur mit der Haptik gäbe es mit Sicherheit Probleme.[/quote]Das Holo-Deck hat konzeptionell auch (bzw. insbesondere) mit der Haptik keine Probleme. Allerdings wärst Du dabei an die Limitationen Deines eigenen Körpers gefesselt. Selbst die besten Athleten erreichen kaum den Schwung des berühmten übergewichtigen Klempners. Im Mushroom Kingdom wären sie aufgeschmissen. [quote]Oder um bei Morpheus zu bleiben: Letzlich sind alle unsere Wahrnehmungen elektrische Signale interpretiert von unserem Verstand. Wie das erreicht wird ist doch völlig egal.[/quote]Es macht eben doch einen großen Unterschied, wo die Mensch-Maschine-Schnittstelle platziert wird. [quote]Die wirkliche Welt kann ich ja auch nur durch meinen Körper bzw. Sinnesorgane wahrnehmen, ohne diese Schnittstelle geht es doch gar nicht. die Matrix simuliert das, indem sie es dem Hirn vorgaukelt. Die Empfindungen sind die selben. [/quote]Nein. Im Holo-Deck-Modell empfindest Du alles aus Deinem realen Körper heraus. Im Matrix-Modell kannst Du hingegen jeden beliebigen (da virtuellen) Körper steuern. Dementsprechend unterschiedlich fällt jeweils das Empfinden aus. [quote]Wie müssten sich die Spiele bzw. Konsolen denn entwickeln für diese totale psychische Geschichte [/quote]Weg vom taktilen Ansatz, z.B. in Richtung Virtual Reality. Der [url=http://www.youtube.com/watch?v=7hNItU7wiCw&fmt=18]Lawnmower Man[/url] illustriert im Wesentlichen ein Entwicklungsstadium zwischen Joypad und Matrix (auch wenn das physische Rotieren des Users als ein “”Überbleibsel”” des haptischen Konzepts quasi als Übergangstechnologie aus der Rolle fällt).

Morolas
29. August 2011 22:10

-Zack & Wicki hat ein paar nette Ideen mit der Steuerung. -DKC ist sehr intuitiv, Galaxy auch obwohl es würde sicher auch ohne gehen, aber es geht sehr flot von der Hand. -Resi 4 ist besser als mit dem Pad.Ich freue mich auf das Pad der Wi

Lagann
29. August 2011 21:26

@ChiefcommanderIn der Buchreihe Otherland ist das, ganz gut gelöst.Die Probanden schwimmen in einem mit Gel gefüllten Tank, dass verschiedene Aggregatzustände simulieren kann. Der Haken ist halt, dasss sie künstlich ernährt werden müssen.Für ein totale p

Chiefcommander
29. August 2011 20:41

@ 16 millionAlso ich bin wirklich kein Spezialist auf dem Gebiet, aber ich kann meine Umwelt doch nur über meine Sinneswahrnehmungen erfahren. Das Holodeck könnte das zumindes in audiovisueller Hinsicht perfekt. Schmecken und riechen wäre vielleicht auch

henning
29. August 2011 15:59

ein spiel, was auf wii spuper war, war world of goo. eigendlich war es genau wie die pc version, aber durch die wiimotes konnten vier leute gleichzeitig spielen. das war ein Spaß!!!

Daddler
29. August 2011 15:58

Wäre schön, wenn von seitens Nintendo nicht nur gelabbert wird, sondern vielmehr Anschauungsmaterial veröffentlicht würde…

16 Million Shades of Colour
29. August 2011 15:09

[quote=Chiefcommander]Stimme dir zu. Nur wie soll das denn funktionieren, wenn nicht über das holodeck. Das ist doch quasi das maximum an “”in die spielwelt eintauchen””. wenn meine gesamte umgebung virtuell ist, und ich kein interface bzw. keine schnittstelle mehr benötige, bin ich doch eigentlich auch psychisch voll in dieser welt.[/quote]Ja, das Holo-Deck bietet quasi das Maximum an [u]physischer[/u] Immersion. Keineswegs jedoch das Maximum an [u]psychischer[/u] Immersion. Da hier die Begrenztheit des Körpers dazwischenliegt. Die Schnittstelle zwischen Virtualität und Realität liegt am Körper, die virtuelle Welt ist taktil, wird über den eigenen Körper erfahren. Die Alternative? Alleine schon die klassische Joypad-Steuerung geht in die Gegenrichtung: eine Minimierung der Taktilität, des Faktors Körper, indem die Kontrolle an die Fingerspitzen verlegt wird. Viel direkter als wenn man selbst ganz taktil Sprünge durchführen müsste, ist der Spieler hier mental involviert. [quote]Edit: so ein matrix-anschluss am hinterkopf ginge vielleicht noch.[/quote]Genau! Im Wesentlichen stellt The Matrix ein (wenn auch dystopisches) Konzept für die totale psychische Immersion und damit das Gegenstück zum Holo-Deck (totale physische Immersion) dar.

Dr. Mario
29. August 2011 14:50

Trauma Center ist mit der Nunchuk-Kombination hervorragend spielbar. Da wäre der Wii U-Controller bestimmt auch gut einsetzbar: entweder für zwei Operationen gleichzeitig (was zum Schwierigkeitsgrad der Serie passen würde) oder zum “”Röntgen””.Taktikspiele wie Fire Emblem sind dafür auch prädestiniert. Da ist dann auch ein Zweispieler-Duell vorstellbar.Generell denke ich, dass mit dem Bildschirm-Controller tolle Sachen machbar sind: die Berichte von Nicht-Spielejournalisten der E3 waren da sehr interessant, denn die beiden vorgerstellten Mehrspielerspiele hatten wohl mehr Spaß bereitet als die ganzen Hochglanz-Projekte.Dass Aonuma das lobt, versteht sich ja: der Mann wird dafür bezahlt – ebenso wie der Sony-Manager letzte Woche, der sich auch ganz begeistert von der neuen PSP zeigt.

Chiefcommander
29. August 2011 14:32

Wii sports hatte ich vergessen. Bowling, boxen und golf hat mir auch bock gemacht. Kororinpa werde ich mal testen, danke für den tipp.Edit: wii sports, kororinpa oder wario ware sind aber alles mehr so minispiele für zwischendurch. Ein richtig großes spiel fällt mir trotzdem nicht ein. Sachen wie resident evil 4 sind meiner meinung nach mit controller nicht schlechter zu steuern.

Christian xy
29. August 2011 13:49

@ Chiefcommanderich bin nach wie vor von Wii Sports begeistert, auch wenn das Game sehr einfach gestrickt ist, mit der “”Fuchtelsteuerung”” ist es super.Bei Resident Evil 4 war die Pointer Steuerung ein rießen Unterschied zur normalen Padsteuerung, für mich

Chiefcommander
29. August 2011 13:27

@ colourStimme dir zu. Nur wie soll das denn funktionieren, wenn nicht über das holodeck. Das ist doch quasi das maximum an “”in die spielwelt eintauchen””. wenn meine gesamte umgebung virtuell ist, und ich kein interface bzw. keine schnittstelle mehr benöt

16 Million Shades of Colour
29. August 2011 12:59

[quote]So erlaube dieser die Darstellung der Item-Liste während der Handlung auf dem Bildschirm und somit völlig neue Interaktionsmöglichkeiten. [/quote]Aha. Und wenn wir uns dann alle daran gewöhnt haben, kommt die nächste Innovation: Der START-Button, mit dem man sich das Item-Menü einfach direkt auf den Hauptbildschirm holen kann und nicht mehr ständig auf Zweitbildschirme schielen muss… ? Doch Spaß bei Keks: Auch wenn Raumschiff Enterprise-Fans es vielleicht nicht wahrhaben wollen: taktile Spiele (wie auf dem Holo-Deck) sind ein *Irrweg*! Die Zukunft des Videospiels liegt in der [b]psychischen[/b] Immersion in die virtuelle Welt, nicht in der [b]physischen[/b]! Selbst Wonderboy sein… und nicht “”Hermann Müller in Monsterland”” — das ist die Devise!

Chiefcommander
29. August 2011 13:17

Gehöre auch eher zu den skeptikern, was die möglichkeiten des neuen “”screentrollers”” betrifft. Bin auch beim wii im nachhinein etwas ernüchtert. Bei welchen spielen hat denn jetzt eurer meinung nach die “”fuchtelsteuerung”” wirklich zu einem neuartigen spielgefühl beigetragen, welches mit normalem pad nicht zu machen ist? Wario ware fällt mir grad ein, das fand ich sehr spaßig. Red steel 2 mit motion+ hab ich noch nicht getestet. Metroid prime 3 und sin and punishment 2 fand ich toll zu steuern, geht aber auch genauso gut mit controller. Ansonsten natürlich lightgun shooter, welche sich aber auf die pointer-funktion beschränken.Für ein paar spiele tipps mit guter bzw. einzigartiger bewegungssteuerung wäre ich dankbar.

acid303
29. August 2011 11:21

Na ja, ob es die Offenbarung sein wird… bin mal gespannt. Die Wii-Flitsche ist auch nicht so der Bringer, find ich. Geh mit meiner Wii aus Mangel eines PCs online und find, nach ner halben Stunder surfen und schreiben (grausig) wird einem schon der arm lahm.

captain carot
29. August 2011 11:13

Skayward Sword ist ein reiner Wii-Titel. Geht wohl eher darum, was mit dem WiiU Pad drin sein wird.Einige interessante Möglichkeiten bieten sich da auf jeden Fall.

acid303
29. August 2011 10:50

Kommt das jetzt nur für Wii U (die Namen werden auch immer blöder) oder auch für die Wii?

29. August 2011 10:48

Naja, ist ja auch sein Job davon angetan zu sein. Ansonsten könnte man auch sagen, dass man bei ‘nem vernünftigen Controller 8-16 schnell verfügbare Items/Skills zuweisen kann (je nach Spiel und Pad-Auslastung) und man dafür nicht ständig auf sein Pad glotzen muss.Unsinnige und völlig inhaltsleere Meldug.