1917 – The Alien Invasion DX – im Test (Switch)

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Es fühlt sich großartig an, von Dr. Brunhild Stahlmüller beleidigt zu werden. Bei einem Treffer fährt uns die Kampfbraut an: ”Friss Sauer­kraut” oder ”Erbärmliches Geschöpf!” Die Dame hat Autorität: Schließlich ist sie eine begnadete Waffenforscherin, hat den Drei­decker ”Roter Beelzebub” gebaut und stürzt sich nun todesmutig in die Shoot’em-Up-Schlacht gegen außerirdische Invasoren. Acht Levels lang müssen wir ihren stechenden Blick am linken Bildrand ertragen, während wir feindliche Bodentruppen zu blutigem Pixelbrei verarbeiten und Bosse mit Namen wie ”Grosshirn der Krankheit” oder ”Geistertum Zerstörer Knecht” niederringen. Diese wunderbaren Namensschöpfungen entstanden übrigens bei ­Andrade Games in Heidelberg, nicht in ­Tokio – was noch ein bisschen cooler gewesen wäre…

In spielerischer Hinsicht ist 1917 – The Alien Invasion DX ein etwas biederer, aber gut funktio­nierender Vertikal­-Shooter: Ihr fliegt durch einen relativ breiten Korridor, feuert mit schwachem Streuschuss oder stärkeren ­Powersalven (die Euch durch den Rückstoß etwas nach unten drücken) auf Feinde, zündet in der Not eine Smart Bomb und sammelt Items ein: Der Schild bewahrt Euch vor einem Treffer (Überraschung!), der Schlüssel aktiviert den Combo-Counter oder friert ihn ein – nette Idee.

Abseits der acht recht kurzen Stages (ab Nummer 5 wird es knackig) wird nur wenig geboten: Ihr schaltet zusätzlich zu den zwei Start-Fliegern zwei weitere Fluggeräte frei und wählt die einmal geschafften Levels eigens an. ­Online-Punktelisten gibt es ebensowenig wie einen Bossrush-Modus oder Checkpoints innerhalb der Level – Old School eben.

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