24: The Game – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung

Ulrich Steppberger meint: Weniger wäre mehr gewesen: Wer 24 spielt, gewinnt schnell den Eindruck, dass sich die Entwickler bei ihren ambitionierten Plänen etwas übernommen haben. Viele Aspekte der TV-Umsetzung funktionieren prima: Die Atmosphäre stimmt dank authentischer Präsentation inklusive Splitscreens und der echten Stimmen, auch die Mimik der Charaktere passt – zumindest bei den Stars. Dafür fallen einige Missionstypen unangenehm auf, vor allem die arg antiquierte Optik der Fahreinlagen stört das gute Gesamtbild. Und so schön die vielen Aufträge auch sind, die häufige Wiederholung fast gleicher Rätseleinlagen und einige frustige Ausrutscher wie z.B. Chases Schleicheinlage bremsen auf Dauer den ­Enthusiasmus – da hilft die spannende Story auch nicht immer weiter. Die Konzentration auf weniger Elemente hätte nicht gestört, dann wären vielleicht auch manche ­zickigen Eigenheiten der Steuerung behoben worden. So wird aus 24 letztlich ein immer noch gutes Spiel, das aber vor allem für Fans der Serie geeignet ist – wer Jack Bauer nicht kennt, ist mit ­fokussierteren Videospiel-Spionen wie Snake und Sam Fisher besser bedient.

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