Advanced Dungeons & Dragons: DeathKeep – im Klassik-Test (3DO)

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Während sich japanische Rollenspieldesigner über ausgeklügelte Fantasy-Welten das Hirn zermartern, verläßt sich SSI mit dem Slayer-Nachfolger Deathkeep auf altbackenes 3D-Gemetzel. Die magere Hintergrundgeschichte erzählt von der Auferstehung eines fiesen Nekromanten: Kaum ist der Totenbeschwörer aus seinem Grab im hohen Norden gekrabbelt, bezieht er eine düstere Zitadelle und vertreibt das ansässige Zwergenvolk. Auf Weisung eines magischen Amuletts reist Ihr in den Norden und erkundet das monsterüberlaufene 3D-Gewölbe. Die Charakterwahl entscheidet über den Ausgang des Kreuzzugs und bestimmt Eure Fähigkeiten: Der kraftstrotzende Zwerg schlägt sich axtschwingend durchs Verlies, die Elfen schmeißen den Monstern Zaubersprüche wie den ”Fireball” oder ”Magic Missile” um die Ohren.

Entgegen den zufällig generierten Slayer-Dungeons wurden die Death Keep-Verliese von Designern konstruiert und diesmal hat das Monsterschlachten auch ein Ziel: Ihr müßt drei magische Steine aufstöbern und den Nekromanten erledigen. Wie im Vorgänger latscht Euer Held durch mit Texturen verputzte Echtzeit-Korridore, vereinzelte Räume wurden mit 2D-Mobiliar eingerichtet. Acht Monstersprites zeigen jede Kreatur aus unterschiedlichen Blickwinkeln, Slayer-Veteranen kennen viele Gegner bereits aus dem Vorgänger. Wieder kloppen Eure Widersacher in Echtzeit drauflos, entgegen RPG-üblichen Rundenprügeleien sind die Deathkeep-Gefechte actionorientiert: Euer Charakter kramt eine Waffe aus dem Ausrüstungsmenü oder entscheidet sich für einen Zauberspruch, attackiert wird per Knopfdruck. Bis Ihr zum nächsten Schlag ausholen dürft, wird die Waffe mit einem Raster markiert.

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